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Ich bin Catrin Wesemann.
Bis März 2025 war ich ein aktiver, lebensfroher Mensch. Ich habe in Leipzig gelebt und war täglich draußen – am liebsten im Wald. Bewegung, Natur und ein gesunder Lebensstil waren ein fester Teil meines Alltags. Ich habe mein Leben genossen, war mit mir im Reinen und voller Energie.
Kurz nach meinem 60. Geburtstag hat sich mein Leben schlagartig verändert.
Plötzlich ist meine Aorta gerissen. Ich wurde in der Leipziger Herzklinik notoperiert – eine Operation, die 10 Stunden dauerte. Dass ich heute noch lebe, grenzt an ein Wunder.
Danach begann ein langer, schwerer Weg: Insgesamt 9 Monate war ich in Kliniken – 6 Monate in der Klinik Bergmannstrost in Halle und anschließend 3 Monate zur Reha in Greifswald.
Die Folgen der Operation haben mein Leben grundlegend verändert. Durch eine Durchblutungsstörung des Knochenmarks bin ich heute querschnittsgelähmt.
Mein Zuhause in Leipzig – eine Dachgeschosswohnung ohne Fahrstuhl – konnte ich seitdem nicht mehr betreten. Kurz vor Weihnachten 2025 wurde ich aus der Klinik entlassen. Gemeinsam mit meinem Mann und meinem Sohn bin ich nach Wriezen in das alte Haus meiner verstorbenen Oma gezogen.
Hier versuchen wir nun, uns ein neues Leben aufzubauen.
Das Haus wird Schritt für Schritt umgebaut, so gut es unsere finanziellen Möglichkeiten zulassen, damit ich zumindest im Erdgeschoss leben kann. Ich bin auf tägliche Unterstützung angewiesen und arbeite mich langsam zurück in einen Alltag, der wieder lebenswert ist.
Doch eines fehlt mir sehr: die Möglichkeit, mich selbstständig draußen zu bewegen.
Die Wege hier im Oderbruch sind oft sandig und unbefestigt. Mit meinem Rollstuhl komme ich kaum oder gar nicht vorwärts. Ich kann nicht allein einkaufen, nicht einfach spazieren gehen, nicht die Natur genießen, die mir früher so viel Kraft gegeben hat.
Ein Handbike, ein spezielles Rollstuhl-Fahrrad, könnte mir genau das wieder ermöglichen.
Es würde mir ein großes Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückgeben. Ich könnte wieder raus, mich bewegen und ein Stück meiner Freiheit zurückgewinnen.
Leider übersteigen die Kosten meine finanziellen Möglichkeiten. Der Umbau des Hauses kostet viel Kraft und Geld, und seit meinem Unfall kann ich nicht mehr arbeiten – zuvor war ich selbstständig.
Deshalb bitte ich euch von Herzen um Unterstützung.
Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft mir, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Ihr würdet mir nicht nur ein Hilfsmittel ermöglichen, sondern ein großes Stück Lebensfreude zurückgeben.
Danke, dass ihr meine Geschichte gelesen habt und mich auf meinem Weg unterstützt.

