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Vor wenigen Tagen ist Katharina im Alter von nur 39 Jahren viel zu früh verstorben. Zurück bleiben ihr Mann Tobias und ihre neunjährige Tochter Charlotte.
Ich schreibe diese Zeilen als Freundin und Kollegin, in der Hoffnung, dieser kleinen Familie in ihrer schwersten Zeit helfen zu können.
Vor fast drei Jahren wurde bei Katharina Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert. Es begann ein langer, kräftezehrender Weg, geprägt von Bestrahlungen, Chemotherapien und Operationen. Nach den ersten Behandlungen folgte der nächste schwere Schlag, ein weiterer Tumor, diesmal an der Blase. Katharina musste im Laufe der Zeit schwerste Eingriffe über sich ergehen lassen und lebte mit massiven körperlichen Einschränkungen. Sie hat sich nie beklagt, nie gejammert. Ganz im Gegenteil, sie war für andere da und hat weitergemacht.
Nach dieser schweren Zeit schien es zunächst, als hätte sie es geschafft. Die Behandlungen waren abgeschlossen, ihr Zustand stabilisierte sich und langsam kehrte wieder ein Stück Alltag zurück. Sie ging wieder arbeiten und konnte Schritt für Schritt wieder am Leben teilnehmen.
Doch vor sieben Wochen änderte sich alles. Katharina bekam plötzlich starke Magenschmerzen und konnte kaum noch essen, weshalb sie ins Krankenhaus fuhr, da sie zunächst vermutete, dass es Nebenwirkungen eines Medikaments oder des Antibiotikums waren, das sie eingenommen hatte. Im Krankenhaus dann die schreckliche Wahrheit, der Krebs war zurück und hatte bereits gestreut. Eine Heilung war nicht mehr möglich. Nach einer abgebrochenen Operation kam sie auf die Palliativstation und anschließend in ein Hospiz. Nach Hause konnte sie nicht mehr zurückkehren. Ab diesem Moment war Tobias Tag und Nacht an ihrer Seite, bis zum Schluss. In dieser Zeit sind Charlottes Großeltern mit ins Haus gezogen und haben sich liebevoll um sie gekümmert. Sie haben versucht, ihr den Alltag so leicht und stabil wie möglich zu gestalten. Charlotte wusste bis dahin nicht, wie schwer krank ihre Mama wirklich war. Katharina und Tobias wollten sie so lange wie möglich vor dieser Angst schützen, weil sie die Hoffnung nie aufgegeben haben, dass sie wieder ganz gesund wird. Doch dann musste Charlotte nach und nach begreifen, dass ihre Mama nicht wieder nach Hause kommen wird.
Katharina war wirklich ein ganz besonderer Mensch. Sie hatte eine so unglaublich positive Ausstrahlung, jeder wusste sofort, wenn Katharina da war. Sie war laut, fröhlich und witzig, und vor allem unglaublich kreativ. Sie hat für Freunde, Kollegen und Kinder gebastelt und jeden Geburtstag zu etwas ganz Besonderem gemacht. Genauso farbenfroh gestaltete sie auch das Leben ihrer Tochter. Die beiden hatten eine ganz besondere Verbindung. Sie haben alles zusammen gemacht. Katharina war nicht nur ihre Mama, sondern auch ihre Freundin.
Nun ist das Unvorstellbare Realität geworden. Tobias steht plötzlich alleine da und Charlotte hat ihre Mama verloren, von einem Moment auf den anderen hat sich ihr ganzes Leben verändert.
Neben der tiefen Trauer steht Tobias vor großen finanziellen Herausforderungen, Beerdigungskosten, laufende Ausgaben und das fehlende Einkommen von Katharina. Gleichzeitig geht es darum, das Zuhause in Achim als wichtigen Anker für Charlotte zu erhalten und ihre Betreuung zu sichern, da Tobias Vollzeit arbeitet und die Großeltern weit entfernt leben.
Mit dieser Spendenaktion möchten wir helfen, diese Belastungen aufzufangen. Vor allem aber soll sie ihnen Zeit geben, zu trauern, ohne sofort unter finanziellem Druck zu stehen.
Wenn du helfen kannst, dann hilfst du nicht nur finanziell. Du hilfst dabei, einem Kind ein Stück Sicherheit zu bewahren und einem Vater in der schwersten Zeit seines Lebens den Rücken zu stärken.
Und wenn du gerade nicht spenden kannst, dann hilf bitte, diesen Aufruf zu teilen.
Jeder einzelne Beitrag zählt.
Für Charlotte.
Für Tobias.
Und für Katharina.
Danke von Herzen. ❤️
Organizer and beneficiary
Tobias Glahn
Beneficiary




