Hallo ich heiße Plio bin 23 Jahre alt. Ich sammel psychische Krankheiten und posttraumatische Belastungsstörungen wie Sammelkarten schon seit meiner frühen Kindheit.
Aktuell:
- Sehr stark ausgeprägtes ADHS
- Autismus
- Angststörung
- wiederkehrende mittelgradige depressive Episoden
- Prementruelles-Dysphorie-Disorder
- Zwangserkrankung (Skinpicking)
- Parasomnie Albtraumstörung (fast jede Nacht extreme Albträume)
- Hashimoto
- (C)PTSDs: Parentifizierungtrauma, psychische, sexuelle, physische & emotionale Gewalt (z.B wurde mir 2023 mein Arm/Elle gewaltvoll mit Absicht gebrochen, über Jahre hinweg sexuell missbraucht)
Wieso mir ein Assistenzhund helfen würde
Schwierigkeiten/Einschränkungen in meinem Alltag:Ich bin sehr reizempfindlich, sei es akustisch, visuell, taktil...etc das führt dazu, dass ich überstimuliert bin. Das passiert schon sobald immer sobald ich das Haus verlasse, eine Gruppe von Menschen sich in normaler Lautstärke unterhalten, einkaufen gehen, Fahrzeuge and mir vorbeifahren...etc also quasi fast ALLES und IMMER. Das bedeutet, dass ich sehr gestresst bin, nicht mehr an sozialen Interaktionen teilnehmen kann, mich aus der Situation entfernen muss oder aus Erfahrung gar nicht erst hingehe, was zu immer mehr sozialer Isolation führt. Falls ich mich nicht aus der Situation entfernen kann, kommt es im schlimmsten Fall, was leider immer häufiger wird, zu Meltdowns und Shutdowns führt. Quasi einen SuperGau/kompletter Zusammenbruch/Überreizung des Nervensystems/Psyche, dabei verliere ich temporär die Fähigkeit zu Sprechen und/oder mich zu bewegen. Und brauche sehr lange mich davon zu erholen.
Assistenzhund hilft :
- mich in diesen Situationen zu beruhigen
- mich aus überfordernden Situation zu führen
- sich auf mich zu legen (DeepPressureTherapy)
- Physischer Abstand zu Menschen in übervollen Orten zu schaffen
- Ich kann mich auf den Hund fixieren, ihn streicheln, was eine sehr beruhigende Wirkung auf mich hat. Für Hunde brauche ich keine soziale Batterie.
- Kann Hilfe holen wenn ich mich nicht mehr mitteilen kann
Das gleiche bzw ähnliche gilt für die Symptome von PTSD, Angststörung, Depression, Albtraumstörung, Skinpicking (was quasi eine Folge von meinem Dauerstress ist)
- Assistenzhunde können auch darauf trainiert werden, Albträume zu erkennen, die Person zu wecken, Licht anzuschalten und zu beruhigen.
- Sie können darauf trainiert werden schadhaftes Verhalten wie bei mir z.b Skinpicking zu unterbinden.
Ich bin trotz ADHS Medikation (Elvanse),
was quasi Amphetamine ist, immer sehr erschöpft, kraftlos, müde und mir fällt es sehr schwer aktiv zu werden.
- Bei anderen Bereichen in denen mir deswegen Sachen schwierig fallen. Z.b kochen, fällt es mir leichter wenn ich es nicht nur wegen mir mache. So könnte ein Assistenzhund mir helfen mich mehr zu bewegen, rauszugehen, einkaufen zu gehen und in die Natur zu gehen. Ein Hund muss ja schließlich jeden Tag Gassi gehen.
Wieso brauche ich Hilfe in Form von Spenden?
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für einen Assistenzhund nicht (außer Blindenführhunde). Heißt man muss die Ausbildung selbst finanzieren. Das sind je nach Ausbildungsart (Selbst/Teil/Fremdausbildung) zwischen 15.000-50.000€.
Ich peile Teil oder bestenfalls Fremdausbildung an, da ich mit meinen Kapazitäten die Selbstausbildung nicht gestemmt bekomme. Also sind es eher so minimum 25.000€
Die habe ich natürlich nicht, denn ich bin aufgrund meiner Krankheiten seit über 2 Jahren arbeitsunfähig.
10.000€ habe ich bereits sicher
+5000€ vielleicht sobald mein Schwerbehindertenausweis ankommt.
+1000€ vielleicht aus einem Solidaritätsfond
+vielleicht Schmerzensgeld aus einem Prozess
Das reicht natürlich leider noch nicht, deswegen würde es mir seeeeeehr viel bedeuten unterstützt zu werden.

