Film zum Diakonat der Frau

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Film zum Diakonat der Frau

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Funding Kampagne vom 23. April bis 22. Juni 2026 mit der Bitte um Ihre Unterstützung / Spendenziel: 5.000 € / Ausschnitte im Video oben (5.min)

Eine Zusammenarbeit mit dem „Netzwerk Diakonat der Frau“

Dokumentarfilm, HDV, Endfassung ca. 40 Minuten, in Deutsch zzgl. einer Version mit englischen Untertiteln. Geplante Fertigstellung: Sommer 2026, Titel: noch offen

Ziel dieses Films ist es, die Entwicklung hin zum sakramentalen Ständigen Diakonat für Frauen in der römisch-katholischen Kirche zu unterstützen, den innerkirchlichen Dialog weiter anzuregen und das Thema einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Das „Netzwerk Diakonat der Frau“ hat die Produktion des Films bereits im Rahmen seiner Möglichkeiten substanziell unterstützt, aber benötigt seine Ressourcen auch für zahlreiche weitere Aktivitäten und Projekte. Für eine zeitnahe Fertigstellung des Films bitten wir deshalb um Ihre Mithilfe in Form einer Spende auf dieser Plattform. Wir freuen uns über jeden Betrag, ob groß oder klein. Die Spende ist leider nicht steuerlich absetzbar, aber alle Unterstützer*innen werden nach Fertigstellung des Films per E-Mail darüber informiert, wo er zu sehen ist.

Der Film wird dem „Netzwerk Diakonat der Frau“ dauerhaft zur freien Verfügung stehen für öffentlichen Veranstaltungen und Workshops, ebenso wie zur Einbindung in ihrer Website und zur Veröffentlichung in den Sozialen Medien. Das Netzwerk unterstützt, begleitet und bildet Frauen aus, die sich zum Diakonat berufen fühlen und die darauf vertrauen, dass die Kirche eines Tages ihren Dienst annehmen wird.

Dr. Jutta Mader-Schömer, Theologin und Vorsitzende des Netzwerks, spricht im Film ausführlich über historische und theologischen Voraussetzungen, kirchenrechtliche Fragen sowie praktische Erfahrungen.
Dr. Dorothea Reininger von der Universität Osnabrück, Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), berichtet von der Entstehung des Netzwerks und den Recherchen für ihre Dissertation „Das Diakonat der Frau in der einen Kirche“.
Die Gemeindereferentin Gabriele Kuhlmann, die beim Netzwerk eine dreijährige Ausbildung absolvierte, schildert ihre seelsorgerische Arbeit, die im Film anhand konkreter Beispiele veranschaulicht wird.
In einer Videoschaltung schildert Ellie Hidalgo, Co-Direktorin der US-amerikanischen Organisation „Discerning Deacons“ ihre Zusammenarbeit mit weiteren engagierten Frauen bei der Unterstützung von Angehörigen internierten Migrant*innen vor Detention Centers in Florida.

Ebenfalls zu Wort kommt der international einflussreiche Theologe Professor Peter Hünermann, der sich über viele Jahrzehnte hinweg aktiv für eine stärkere Rolle von Frauen in der katholischen Kirche eingesetzt hatte und eng mit dem „Netzwerk Diakonat der Frau“ verbunden war. Die Interviews mit ihm wurden wenige Monate vor seinem Tod am 21. Dezember 2025 eigens für diesen Film geführt.

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, das zur differenzierten Auseinandersetzung mit einer der drängendsten Fragen kirchlicher Gegenwart beiträgt. Wir hoffen, dass sich auch Papst Leo XIV. die englisch untertitelte Version des Films anschauen wird und halten es durchaus für möglich, dass dies geschieht. Es soll das Konzept einer lebendigen, offenen Kirche anschaulich gemacht werden, die auf die Menschen unserer Zeit zugeht.

Für die folgenden Arbeitsschritte benötigen wir die angestrebte finanzielle Unterstützung:

- weitere Aufnahmen, u.a. beim „Tag der Diakonin+“ in München am 29. April 2026 und in der Obdachlosenhilfe
- Arbeitszeit für den Endschnitt
- Postproduktion: Farbkorrektur, Tonoptimierung
- Übersetzungen (Englisch–Deutsch für Ellie Hidalgo sowie Deutsch–Englisch für die übrigen Protagonist*innen)
- Erstellung und Integration der Untertitel

Der Filmemacher: Thomas Josef Roth studierte Film in seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main an der Städelschule, Staatliche Hochschule für Bildende Künste bei dem renommierten Avantgarde Filmemacher Peter Kubelka. Nach seinem Studium erhielt er ein Fulbright Stipendium für die New School University in New York City und später ein Residenzstipendium für London von der Hessischen Kulturstiftung. Seine Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und zum Teil ausgezeichnet. Gegenwärtig lebt er hauptsächlich in Berlin.

Drei seiner letzten Dokumentarfilme setzen sich mit philosophischen Themen auseinander: „The Voice of Nothingness - Zen Buddhism and the Kyoto School Philosophy“(2016), „Nietzsche in Sils Maria“(2017) und „Still the Spy of God - Søren Kierkegaard in the 21st Century“(2020). Diese Filme werden hauptsächlich von Universitäten für Lehrzwecke erworben, insbesondere in den USA. Gelegentlich zeigt und diskutiert er seine Filme auf Einladung von Universitäten, so bisher z.B. an der Jan van Eyck Academie in Maastricht und der École Normale Supérieure (ENS) in Paris.
Zur Zeit plant er einen Film über die französische religiöse Denkerin Simone Weil.

Organizer

Thomas Josef Roth
Organizer
Frankfurt, Hessen
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