
Fotoprojekt bringt Tod in die Mitte der Gesellschaft
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Auf den abendlichen Bildschirmen ist der Tod allgegenwärtig. Es wird gemordet, erschlagen und gestorben und für die Zuschauer ist das selbstverständlich. Gleichzeitig findet der Tod in Gesprächen oder persönlichen Auseinandersetzungen kaum statt und wird meist weggeschoben, bis das Thema unausweichlich ist. Meist dann wenn Verwandte sterben oder eine schwere Krankheit an einen Menschen heran tritt. Erst dann sind viele Menschen bereit, den Tatsachen ins Gesicht zu blicken.
Andere Kulturen haben einen viel offeneren und selbstverständlichen Umgang mit dem Tod. Der Tod wird dort sogar oft mit fröhlichen Festen, bunten Farben, Tanz und Gesang verbunden. Das Fotoprojekt ewigundendlich stellt Fragen an Sinn und Unsinn unserer christlich und atheistisch geprägte Sterbe- und Bestattungskultur.
Denn der Tod als solches ist nichts grausames oder schreckliches, das Sterben hingegen kann es sein. Doch Tod und Sterben sind zweierlei und sollten auch gesondert betrachtet werden.
Insgesamt 40 Motive entstehen in diesem Kunstprojekt und sollen dem Tod auf gewohnte und ungewohnte Art und Weise begegnen und ihm seinen Platz geben, den er verdient – in der Mitte des Lebens. Es soll eine Auseinandersetzung mit den Themen unserer irdischen Vergänglichkeit angeregt werden, denn nur die Konfrontation kann unsere Angst oder Ignoranz dem Tod gegenüber transformieren.
Eine Gesellschaft, die dem Tod auf natürliche und heitere Art und Weise begegnet, wird noch achtsamer und respektvoller mit dem Geschenk des Lebens umgehen.
Insgesamt 29.000€ sind schon über Sponsoren aus der Bestattungsbranche zusammengekommen. Den Rest der Finanzierung möchte ich über private Spendengelder erzielen. Jeder kann so an der Verwirklichung des Projektes mitwirken.





