Eure Hilfe gibt mir Kraft und neue Hoffnung

Hallo Ihr Lieben,
 
mein Name ist Christina, ich bin 53 Jahre und habe seit fünf Jahren Brustkrebs. Das zu schreiben, fällt mir alles andere als leicht. Lange Zeit habe ich es für mich behalten und versucht, mehr oder weniger allein mit der Diagnose zurechtzukommen. Nur wenige enge Freunde wussten von meiner Krankheit. Zu groß war die Angst, stigmatisiert und als Selbstständige vorzeitig ins Aus gestellt zu werden – und nicht mehr für die vierbeinigen Mitarbeiter meiner kleinen Kinderreitschule sorgen und für meine kleinen „Kunden“ da sein zu können. Gemeinsam mit meinen Pferden habe ich als Diplom-Heilpädagogin und -Sprachtherapeutin über die Jahre viele Kinder auf ihren oft schweren Wegen begleitet. Nun brauche ich selber Hilfe.
 
Seit Jahresbeginn hat sich mein Gesundheitszustand drastisch verschlechtert und lässt sich nicht mehr schönreden, verharmlosen oder verbergen. Ereignisse, auf die ich später noch eingehe, haben dazu beigetragen, dass ich meine letzten Kraftreserven verloren habe. Der Krebs hat inzwischen gestreut und auch in der zweiten Brust ist nun ein Mamakarzinom entdeckt worden. Insgesamt fühle ich mich schlapp und brauche jeden Tag viel Zeit zur Regeneration. Selbst Autofahren ist im Moment nicht mehr möglich, da sich in meinem linken Arm ein Lymphödem gebildet hat, das den kompletten Arm so stark hat anschwellen lassen, dass ich ihn nicht mehr bewegen kann. Meine Pferde und Ponys (fast alle im Seniorenalter und nicht mehr im Reitunterricht oder bei Reittherapien einsetzbar) und mein Hund, werden aktuell ausschließlich von lieben Ehrenamtlern versorgt. Dafür bin ich sehr dankbar. Denn bei meinem Kampf gegen den Krebs bin ich jetzt ganz klar auf jede Hilfe und eine weitere Therapie angewiesen. Vielleicht kann ich dabei auch auf Eure Unterstützung zählen?
 
Alle Hoffnung setze ich nun auf die Hyperthermie, eine komplementäre Krebstherapie, die zum einen in Kombination mit Verfahren wie Chemotherapie oder Bestrahlung angewendet wird, um deren Wirkung zu verstärken, zum anderen aber auch dann in Frage kommt, wenn konventionelle Verfahren schlecht oder gar nicht ansprechen und genau das ist in meinem Fall so. Somit ist dies meine letzte Chance. Dass diese Chance von Geld abhängig ist und ich darum bitten muss, fällt mir sehr schwer. War ich es doch von mir gewohnt, immer alles alleine zu schaffen…
 
Bei der Hyperthermie werden Krebszellen mit Hitze (Infrarotbestrahlung) bekämpft. Denn Krebszellen reagieren empfindlicher auf Hitze als andere Zellen und können durch gezielte regelmäßige Erwärmung absterben. Zudem entstehen bei der Erwärmung Hitzeschockproteine (auch Stresseiweiße genannt), die das Immunsystem aktivieren und Killerzellen bilden, die die Krebszellen angreifen. So kann der Tumor geschädigt und sogar zerstört werden.
 
Ich war bereits vom 22. März 2022 bis 14. April 2022 je 5 Tage die Woche in Düsseldorf in Behandlung und fühle, dass mir die Hyperthermie-Therapie guttut und sich eine positive Veränderung zeigt. Nun pausiere ich, aber es ist mindestens eine weitere Behandlung notwendig. Die Kosten für die gesamte Hyperthermie-Behandlung belaufen sich auf rund 16.000 Euro und werden leider, so wie es bist jetzt aussieht, nicht von der Krankenkasse übernommen. Auch die Kostenübernahme für wichtige Infusionen und Medikamente (rund 1.000 Euro pro Woche) wurde bisher leider abgelehnt. Bis hier eine endgültige Entscheidung getroffen ist, kann es dauern. Doch die Zeit habe ich nicht.
 
Die 16.000 Euro für die Hyperthermie kosten mich samt meiner Pferde und Ponys meine Existenz. Denn auf dem Hof laufen die Ausgaben zur Versorgung der Pferde weiter (7 der 12 Pferde trägt finanziell bereits der Verein "Seniorpferde aktiv mit Kinder e.V.").  Die Existenzangst, die nicht zuletzt durch Corona drastisch verstärkt wurde, bestimmt aktuell mein Denken und Leben. Dabei müsste ich mich eigentlich auf die Heilung konzentrieren, aber Existenz- und Todesangst kann ich nicht einfach ausblenden. Es ist ja nicht nur ein Büro, das ich hinter mir abschließen muss, sondern es sind meine Pferde, die mich solange begleiten seit ich sie vor langer Zeit z. T. aus schlechter Haltung übernommen habe. Zwei Ponys, darunter Craig, mein erstes Therapiepferd, das ich selbst ausgebildet hatte, musste ich letztes Jahr bereits über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Pony Brandy folgte den beiden im Mai dieses Jahres. Ihr Tod kam unerwartet und hat tiefe Wunden hinterlassen. Zu viele Baustellen für die Gesundheit eines Menschen…
 
Und als wäre das alles noch nicht genug, hat uns auch noch der Verpächter zum Jahresende 2022 die Weiden und Stallungen gekündigt… Das bedeutet, ich muss für 12 Pferde und auch meinen Hund (den ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr halten kann) ein neues Zuhause finden. Dabei erfahre ich zwar Unterstützung, aber allein der Gedanke, auch hier nicht zu wissen, ob und wie es weitergeht, kostet Kraft und Nerven, die ich momentan einfach nicht habe.
 
Trotz allem gebe ich (mich) nicht auf. Und mit meiner positiven Einstellung und Eurer Hilfe, wird es gelingen. Da glaube ich ganz fest dran: Dank Eurer Spenden zur Finanzierung meiner Hyperthermie-Behandlung kann ich es schaffen, wieder neue Kraft zu schöpfen, für meine Tiere da zu sein und sogar wieder ganz gesund zu werden...
 
Vielen lieben Dank – und bleibt gesund!
Eure Christina
 
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