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Es ist nirgends schöner als Zuhause - Ein Traum wird wahr...
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Mein Name ist Weena - ich habe eine Freundin von der Ich gerne erzählen möchte.
Ihr Name ist Charlotte - kurz Charly...
Charly ist am 9.3.1999 als völlig gesundes Kind zur Welt gekommen. Im Alter von ca. einem Tag wurde sie auf der Säuglingsstation mit einer Meningitis angesteckt. Darauf hin hat sich ein Hydrocephalus (Wasserkopf) gebildet.
Um den Hirndruck zu entlasten hat sie einen Shunt bekommen.
Sie entwickelte sich dann körperlich dem Alter entsprechend. Kognitiv war sie aber retardiert.
Im Laufe ihrer Kindheit hat sich eine Skoliose gebildet. Da sie nicht mehr gut laufen konnte, sollte am Halswirbel ein Stück weggefräst werden - eigentlich eine Routine OP.
Als sie wach wurde spürte sie ihren Körper nicht mehr.
Sie war querschnittgelähmt. Nach kurzer Zeit konnte sie nicht mehr ausreichend atmen und bekam einen künstlichen Atemzugang. Seitdem muss sie zeitweise beatmet werden, bis heute in der ganzen Nacht und ca. 2 - 3 Stunden am Tag. Durch die Skoliose kann sie heute nicht mehr aufrecht sitzen und verbringt den Großteil Ihres Tages im Bett. Ausflüge im Rollstuhl sind mehr Highlights als Alltag.
Charly wurde ungefähr vor neun Jahren von der Uniklinik Aachen (in Aachen ist sie geboren) in eine Beatmungs-WG nach Recklinghausen vermittelt, da es der einzige Platz war, der zu dem Zeitpunkt frei war. Ihr PVater ist in die Nähe gezogen um bei ihr zu sein.
Leider wurde er vor ca. zwei Jahren sehr krank, so dass er zu Charlys Mutter nach Steinfurt ziehen musste, wo diese mit drei Geschwistern von Charly lebt
Vorher kam der Vater sehr oft zu Besuch, die Mutter immer dann, wenn es ihr möglich war. Die Anreise mit Bus und Bahn dauert aber knapp 4 Stunden und ist somit für den kranken Vater gar nicht mehr zu bewältigen und für die Mutter sehr beschwerlich. Sie versucht mindestens einmal im Monat zu kommen, aber es fällt immer schwerer.
Jetzt haben wir eine WG in Altenberge (ca. 35 Min Anreise mit dem Bus für die Eltern - eine Strecke, die auch der Vater sogar bewältigen könnte) gefunden, in die Charly ziehen kann.
Und jetzt kommt Ihr ins Spiel - Der aktuelle WG-Betreiber in Recklinghausen war bereits so nett und hat ihr die doppelten Mietkosten in Höhe von 2.100 Euro erlassen - dafür schon einmal einen riesigen Dank...
Aber so ein Umzug beinhaltet noch mehr Kosten (die natürlich nicht von der Krankenkasse bezahlt werden). Dazu gehören:
- ca. 1.000 Euro Transportkosten für den Krankentransport von Recklinghausen nach Altenberge
- ca. 1.500 Euro Transportkosten für die Möbel, Rollstuhl, Lifter etc.
- ca. 500 Euro für neue Möbel die den Umzug auf Grund des Alters wohl nicht mehr überleben werden
- 500 Euro Puffer - damit es kein böses Erwachen gibt
Die Eltern sind auf Grund der eigenen Situation nicht in der Lage das Geld aufzubringen und andere Möglichkeiten das Geld (vor allem kurzfristig) aufzutreiben sehen wir nicht.
Charly würde es die Welt bedeuten, wenn Sie wieder bei ihrer Familie sein, Zeit mit ihnen verbringen könnte und auch seelisch aufgefangen zu werden - nichts ist wichtiger als die Familie - ob es nun die angeborene oder die die man sich aussucht (Freunde etc.) ist. Helft mit den Traum zu realisieren...

