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Hallo,
mein Name ist Nadja und ich habe eine sehr Tierliebe Freundin namens Ute.
Ute ist Rentnerin und hat ihre vierjährige Lilly aus dem Tierheim gerettet.
Sie bekommt nur eine kleine Rente und Lilly hat Leukämie.
Die damit verbundenen Tierarztkosten haben sie aber nicht davon abgehalten Lilly sieben sehr schöne Jahre zu ermöglichen.
Wenn die Rechnungen zu hoch wurden, verzichtete sie lieber auf Essen, Hauptsache ihrer Katze ging es gut.
Ute ist selber in keiner guten Verfassung und trotz Lillys Krankheit konnte sie Ute eine Menge Kraft und Lebensfreude zurück geben.
Lilly konnte raus in die Gärten und in den Wald, war pünktlich zum Sonnenuntergang wieder zu Hause. War lieb zu allen Nachbarn und ging überall ein und aus.
Bis zum verhängnisvollen 06. Dezember.
Ein paar Halbstarke, nicht Ortsansässige schossen mit Luftschussgewähren mehrfach, aus nächster Nähe auf die wehrlose Lilly und verletzten sie tödlich.
Ein Schuss ging ins Genick und zersplitterte und ein Schuss ging in die Lunge.
Mit letzter Kraft schleppte sie sich in die Vorgärten, wo ein Nachbar sie fand.
Statt sich über Schokolade an Nikolaus zu freuen, musste Ute ihre geliebte Katze vom Tierarzt erlösen lassen.
Vor einer halben Stunde ging es Lilly noch gut und sie lief fröhlich draußen herum und in der nächsten Sekunde wird auf sie geschossen und Ute findet sich bei der Polizei für eine Aussage wieder.
Trotz Gefahr für die Anwohner und anderer Haustiere, wurde das Verfahren sofort zu den Akten gelegt.
Es wird niemals Gerechtigkeit für Lilly geben. Bitte helfen Sie mir dabei, das die letzten Kosten für den Tierarzt nicht auch noch zu Utes Verlust werden.
Sie hat ihr letztes Erspartes für ihre Rettung gegeben, leider vergebens.
Nikolaus wird für sie immer der schlimmste Tag im Jahr sein.





