Ersatzmethoden zu Tierversuchen unterstützen

Ich sammel Spenden für die Stiftung SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen) http://www.stiftung-set.de/

Wissenschaft und Mitgefühl sind kein Widerspruch, sie sind unabdingbar miteinander verknüpft, wenn wirklich gute Wissenschaft entstehen soll! Ein Ansatz ist die Entwicklung von tierversuchsfreien Methoden, die ich in dieser Spendenaktion unterstütze. Mitgefühl in der Wissenschaft bedeutet aber noch viel mehr! 

Jeder Tierversuch ist mit Leid verbunden, das ist Fakt, denn dies ist die Definition eines Tierversuchs! Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn als Ärztin und Tierärztin viele Tierversuchslabore von Innen gesehen und war bei zahlreichen Experimenten an Tieren dabei. Was ich aus meinem Weg des jahrelangen Sehens und Lernens erfahren habe ist, dass es der Wissenschaft an Mitgefühl mangelt. Ich gehe mittlerweile soweit, zu behaupten, dass ein Umdenken in der Wissenschaft notwendig ist. Nicht nur Versuchstiere brauchen dieses Mitgefühl, gerade Wissenschaftler brauchen dies mehr denn je! Zeit-, Kosten-, Konkurrenzdruck sowie die Vorgabe, möglichst schnell und mit hohem impact factor zu publizieren dominieren den Geist der Wissenschaft. Profitorientiertes Denken hat in einem Gebiet Einzug gefunden, welches in seinem Kern und Ursprung einen anderen Charakter hat. Wissenschaft ist eigentlich frei im Geist und Denken, denn jeder Wissenschaftler hat einen Spielraum, innerhalb dessen er seine Forschungsaufgaben selbstständig und kreativ wählen kann. Doch leider lassen sich viele unreflektiert vom Fluss der wirtschaftlich abhängigen Forschung mitreißen. Einige frei denkende Forscher gibt es, die unabhängig von ihrem Umfeld und den Gegebenheiten immer einen Weg finden, innovativ zu sein und mit ihrer Forschung etwas zu bewegen und Mitgefühl in die Welt zu bringen. Dies gilt es zu bewahren, zu fördern und an nachfolgende Generationen weiter zu tragen!

Jeder Forscher trägt Verantwortung über die möglichen Konsequenzen seiner Ergebnisse sowie über das während der Forschung produzierte Leid. Viele Wissenschaftler konstatieren, dass aufgrund der Forschungsfreiheit Tierversuche legitim sind. Dem ist entgegen zu setzten, dass wie erwähnt, Forscher oft nicht wirklich frei handeln. Zudem hört die Freiheit des einzelnen da auf, wo sie einen anderen verletzt. Dies gab es in der wissenschaftlichen Geschichte zu genüge, so dass man daraus lernen sollte. Forschung kann und darf sich ihrer Verantwortung nicht entziehen. Wenn man durch Wissenschaft neues Wissen schafft, dann trägt man auch die Verantwortung hierfür. Man kann nicht etwas produzieren und dann sagen "Schaut, wie ihr damit zurecht kommt! Ich habe das nur erschaffen." Diese Vorstellung herrscht tatsächlich vielerorts.

Wissenschaft kann viel bewegen. Sie sollte daher ihr Potential für Gute Zwecke noch mehr ausbauen. Dazu gehört auch, dass die Förderer dies mehr unterstützen sollten. Alternativmethoden für Tierversuche werden vielerorts gefördert. Diese Förderung beträgt jedoch nur einen Bruchteil dessen, was an Geldern für Tierversuche ausgegeben wird. Hier fehlt es an vielen Seiten an Engagement und der Bereitschaft zum Umdenken. Vielmehr ist die Tierversuchsforschung eine eigene Industrie geworden. Dies ist sicherlich auch ein treibender Grund, warum in die Förderung von Tierversuchen viel mehr Forschungsgelder fließen. Was könnte man alles bewirken, wie viele tierversuchsFREIE Methoden (weiter)entwickeln, wenn die Gelder in andere Richtungen umgeleitet würden! Es fehlt somit an Verantwortung und Mitgefühl an vielen Fronten!

Tierversuchsgegnern wird vorgeworfen zu emotional zu reagieren. Demgegenüber erscheint die Wissenschaft besonnen und objektiv. Dies wird immer wieder betont. Ich habe allerdings erlebt, dass Wissenschaftler, werden Sie bezüglich der Tierversuche kritisiert, nicht minder emotional reagieren. Ich frage mich, welchen Weg kann man noch gehen? Wir können Gefühle nicht aus der Wissenschaft ausklammern. Viele von uns haben nur nie gelernt, achtsam mit ihnen umzugehen. Gefühle und Wissenschaft sind für mich heute kein Widerspruch mehr. Vielmehr sehe ich einen Bedarf, mehr Mitgefühl in die Wissenschaft einzubringen, für die Wissenschaftler selbst, für ihre Forschung, für den Zweck für den sie forschen und nicht zuletzt für die Versuchstiere. Ich möchte eine Wissenschaft unterstützen, die im Ansatz in diese Richtung geht. Daher unterstütze ich die Erforschung, Entwicklung und Etablierung von Alternativ- und Ersatzmethoden zu Tierversuchen. 

Ich sammle Spenden für die Stiftung SET (Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen) http://www.stiftung-set.de/

Bitte fördere durch Deine Spende eine Wissenschaft, die sich für einen Weg ohne vermeidbares Leid einsetzt. Bitte unterstütze das Mitgefühl in der Wissenschaft, damit es sich weiter entwickeln und wachsen kann!

Ich danke Dir herzlich!
Carolin

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Carolin Ruckert 
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