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Aktuell vom 26.04.2025
Vielen Dank an all die, die unsere Geschichte ernstnehmen und uns beim Start in eine positive Zukunft unterstützen.
Unsere neuen herzlichen Vermieter holen uns hier JETZT RAUS und wir beginnen umgehend mit der Umzugsplanung. Ablöse konnten wir bezahlen und für die Kaution wird uns Zeit gegeben.
Ich kann gar nicht in Worte fassen wie erleichtert wir sind eine Etappe geschafft zu haben.
Ich halte euch weiterhin am laufenden und wir werden für gemeinsam die nächsten Hürden bewältigen
Danke an alle !!!
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich Ihnen für Ihre Zeit danken, die Sie sich nehmen, um unsere Geschichte zu lesen. Wir sind eine Familie, bestehend aus meinem Mann David, meiner Tochter Jessica (16 Jahre), meinem Sohn Alexander (knapp 14 Jahre) und meinem kleinen Nachzügler Tobias (2,5 Jahre), sowie unserem treuen Hund, der uns seit 12 Jahren begleitet. Ich bin Steffi, Mama, Hausfrau und freiberuflich tätig.
Ich schreibe Ihnen mit Tränen in den Augen, denn das Thema, das ich ansprechen möchte, ist für mich sehr belastend. Unser Leben ist von Schicksalsschlägen und tragischen Krankheitsfällen geprägt. Dennoch sind wir keine Familie, die viel jammert. Wir versuchen stets, das Positive aus unseren Erlebnissen zu ziehen und uns daran festzuhalten, dass man aus schwierigen Situationen gestärkt hervorgeht. Diese Eigenschaften sind für meine Kinder besonders wichtig, um mit den Herausforderungen, die uns ständig begegnen, umzugehen.
Vor etwa anderthalb Jahren zogen wir als Familie von Tirol nach Oberösterreich, um meine Mutter zu unterstützen. Wir bezogen ein renovierungsbedürftiges Haus, und die Vermieter versicherten uns, die notwendigen Arbeiten durchzuführen, damit wir schön und warm wohnen können. Leider mussten wir nach nur fünf Monaten wieder ausziehen, da wir in der Wohnung nur 13 Grad hatten, kaum warmes Wasser und keinen Anschluss für die Waschmaschine. Trotz unserer regelmäßigen Mietzahlungen wurden die Renovierungsarbeiten nicht abgeschlossen, was zu ständigen Streitigkeiten führte. Schließlich blieben wir auf der Kaution von 5.000 Euro sitzen, die wir nicht zurückerhielten. Wir versuchten, mit einem Anwalt gegen die Vermieter vorzugehen, doch letztendlich wurden uns Vorwürfe gemacht, die uns in die Defensive drängten. Wir akzeptierten einen Vergleich und verließen die Wohnung mit einem erheblichen finanziellen Verlust.
Kurz nach dieser Erfahrung erhielten wir eine hohe Nachzahlung für die Betriebskosten in Höhe von 5.200 Euro, die wir ebenfalls über unsere Bank finanzieren mussten. Leider kann uns die Bank nun nicht mehr helfen.
Im März 2024 zogen wir schließlich in das jetzige Haus und waren überglücklich. Meine Kinder blühten auf, und der Garten, den ich mit frischem Obst und Gemüse bepflanzen durfte, war für uns wie ein kleines Paradies. Unser neuer Vermieter, ein freundlicher, bodenständiger Bauer, war sehr nett zu uns, und wir fühlten uns wohl. Doch dann begann der Albtraum.
Es begann mit einer harmlosen WhatsApp-Nachricht, in der er um ein Gespräch bat. Bald darauf forderte er von mir, ihm nackt zu zeigen, Sex zu haben und Bildmaterial zu senden. Ich machte ihm klar, dass ich davon nichts wissen wollte und bat ihn, an seine Frau und an die Folgen für unsere Familie zu denken. Trotz meiner sachlichen und verzweifelten Bitten ließ er nicht von mir ab. An manchen Tagen erhielt ich bis zu 150 Nachrichten von ihm. Er wohnt in der Nähe, hat viel Grund zu bewirtschaften und findet immer einen Grund, in meiner Nähe zu sein. Es stellte sich heraus, dass er ein schwerer Alkoholiker ist und Aussagen wie "Ich will nicht mehr ohne dich" und "Es erregt mich, zu wissen, dass du in meinem Haus bist" empfinde ich als bedrohlich.
Da ich in meiner Kindheit 13 Jahre sexuellen Missbrauch durch meinen Vater erleiden musste, triggert mich diese Situation zutiefst. Ich bin nicht mehr ich selbst, kann mich nicht konzentrieren oder fokussieren, habe enorme Schlafstörungen und bin oft weinerlich. Ich habe große Angst. Selbst wenn es Tage gibt, an denen er mich in Ruhe lässt, stehe ich ständig unter Anspannung.
Diese belastende Situation hat sich auch auf meine Gesundheit ausgewirkt. Seit Monaten kann ich das Haus nicht mehr verlassen. Ich traue mich nicht einmal, alleine in die Waschküche zu gehen, aus Angst, ihm zu begegnen. Ich gehe nicht mehr mit meinem kleinen Sohn nach draußen und wir müssen immer warten, bis mein Mann nach Hause kommt. Auch meine älteren Kinder bemerken die angespannte Situation und erleben immer wieder Angstmomente.
Ich habe bereits die Polizei, das Gewaltschutzzentrum und die Gleichstellungsanwaltschaft eingeschaltet. Alle Beteiligten sind sich einig, dass ich abwarten soll, bis eine Eskalation eintritt, bevor ich rechtliche Schritte gegen ihn einleite. Dabei wird mir geraten, erst dann zu handeln, wenn ich eine sichere Unterkunft gefunden habe. Die Suche gestaltet sich jedoch als sehr schwierig. Kleine Wohnungen werden uns abgelehnt, weil sie keine Übergangslösungen anbieten möchten. Da wir keine Rücklagen mehr haben, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.
Nach monatelanger Suche haben wir endlich ein passendes Haus gefunden. Es wäre perfekt für uns und würde uns die Möglichkeit geben, dauerhaft dort zu wohnen. Ich könnte meinen Kindern endlich ein Zuhause bieten, in dem sie groß werden, ankommen und Wurzeln schlagen können.
Wir bitten daher um Unterstützung bei der Kaution, der Ablöse für die Küche sowie den Umzugskosten. Wir haben bereits bei offiziellen Hilfsorganisationen angefragt, wurden jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass wir kein großes Haus oder eine große Wohnung benötigen. Ja, das stimmt, aber wir finden einfach nichts, und ein zweifacher Umzug wäre sehr belastend und würde unnötige Kosten verursachen.
Ich fühle mich von den Behörden im Stich gelassen. Vielen Dank an jeden Einzelnen, der sich bereit erklärt, uns zu helfen. Wir schätzen jeden Euro, den Sie spenden können, sehr.
Mit freundlichen Grüßen
Steffi und Familie
Organizer
Stephanie Granbacher
Organizer






