Endlich atmen, frei leben & Räume öffnen-ohne Schuldenfalle

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Endlich atmen, frei leben & Räume öffnen-ohne Schuldenfalle

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Heute bin ich für mich hier.

Viele kennen mich als die, die anderen hilft.
Die, deren größtes Glück im Leben es ist, andere Menschen strahlen zu sehen.
Die Jugendsozialarbeiterin und Netzwerkerin, die laut ist für die, die keine Stimme haben.

Das bin ich.
SaM Paulino.
Meine Pronomen sind sie/ihr.
Viele Menschen aus meinem früheren Leben kennen mich als Sabrina.
Ich bin laut, unbequem, bunt, queer, neurodivergent, hoffnungsvoll naiv, Migra-Kid und Mama.

Aber das was mir selbst mein ganzes Leben lang schon klar war und nicht möglich war zu erkunden, ist: Ich bin SaM.
Mit allen Selbstbeschreibungen und Zuschreibungen, mit meiner Geschichte UND mit allen Freiheiten und Möglichkeiten und mit einer Zukunft, die ich genießen darf.

Warum ich heute schreibe
Die letzten Jahre haben mich geprägt. Seit fast zwei Jahren bin ich Vollzeit selbstständig, weil mich das Arbeiten in einem kaputten System krank gemacht hat. Ich habe nicht aufgegeben. Ich habe nach Antworten auf Löcher in meinem Herzen gesucht und Räume geöffnet, in denen sich andere gesehen fühlen. Jedes Kind, jede queere Person, jede Fachkraft, die sich bei mir sicher gefühlt hat, war es wert.

Aber dieses letzte Jahr war hart.
Die politische Lage hat mehr (ehrenamtliches) Engagement gefordert und gleichzeitig wurden mir Aufträge (aus Angst vor Gegenstimmen) abgesagt. Es gab vier Monate, in denen ich kaum arbeiten konnte, weil meine eigene Geschichte mich eingeholt hat. Ich habe am eigenen Leib erfahren, wie Trauma in meinem Körper wirkt.
Zum ersten Mal bin ich nicht über mich hinweggegangen. Ich habe Zeit und Ressourcen investiert, weil ich wusste, dass es keine andere Option gibt, um gesund zu werden. Eine Zeit, die ich gebraucht habe, um zum ersten Mal in meinem Leben nicht zu rennen.
Aber sie war voll von finanzieller Unsicherheit.
Es war finanziell noch nie so hart wie gerade – und gleichzeitig war ich noch nie so sehr ICH, SaM, wie jetzt.

Mein Ziel: Freiheit statt Schulden
Ich stehe am Ende meiner Ausbildung zur Embodimentorin® (bei Kathrin Borghoff) und habe große Pläne. Ich freue mich darauf (weiterhin) Räume zu öffnen. Räume für Jugendliche, Kids, queere Menschen und alle, die sich gesehen und gehalten fühlen wollen. Weil sie, weil ihr alle ein gutes Leben verdient habt.
Und ich will weiterhin lernen und mein Wissen teilen, auch weiterhin Lernräume öffnen. All das mit Würde, Wertschätzung und Wissen.

Aber hier und jetzt bin ich auch für mich hier.
Ich öffne und halte mir selbst diesen Raum und zeige mich mit allem, was gleichzeitig da ist.
Ich brauche, um meine Träume von meinem Leben und Wirken wahr werden lassen zu können, Hilfe. Ich kann das nicht allein. Und ich will es auch nicht mehr. Familie und großartige Freund*innen haben uns in den letzten Monaten ausgeholfen, uns Geld geliehen und Lebensmittel für uns gezahlt. Dafür danke ich von ganzem Herzen und wir werden alles zurückzahlen. Aber ich kann nicht noch mehr Geld leihen. Beide Autos sind kaputt, und wir müssen uns dafür auch noch Geld leihen. Wir rutschen immer weiter in die Schuldenfalle und sind ständig damit beschäftigt Löcher zu stopfen, um überhaupt auf 0 zu kommen.
Doch ich will mehr von diesem Leben!
Und ich will es zumindest nicht unversucht lassen, nur weil mein Kopf mir sagt, dass man nach sowas nicht fragt.
Ich will frei sein. Ich will atmen können.
Dafür brauche ich deine Unterstützung.

Unterstützt du mich dabei, meine Träume von einem Leben und Wirken in Würde wahr werden zu lassen?

Was ich brauche
Super wären ca. 1.500€ für die restliche Zeit der Ausbildung (Unterkunft, Fahrt und Verpflegung für das letzte Praxiswochenende) und meinen Traum der zusätzlichen MEinklang®-Ausbildung.
Wenn es mehr wäre, würde mir das helfen bestehende Schulden zu begleichen oder einen Beitrag zu einem sicheren Auto zu leisten, den wir uns dann nicht leihen müssten.

Du schuldest mir nichts!
Bitte versteh mich nicht falsch, mir wurde schon oft geholfen, und ich habe alles zurückgezahlt. Dieses Mal ist es anders. Ich kann dieses Geschenk nicht zurückzahlen.
Aber sei dir bitte auch gewiss: du schuldest mir nichts!
Nicht, wenn ich dir schon mal geholfen habe, nicht weil du mich liebhast. Ich starte diesen Aufruf für mehr Freiheit. Sie gilt auch dir!
Ich habe volles Verständnis, wenn es nicht geht.
Wenn du aber etwas übrig hast und das Gefühl hast, dass meine Arbeit und mein Weg dich berühren, freue ich mich über jede Unterstützung, so klein sie auch sein mag! Sie hilft mir, den Kopf über Wasser zu halten und endlich wieder frei(er) zu sein.

Danke, dass du mich siehst. Danke, dass du diesen Raum mit mir hälst.

Weiterhin hoffnungsvoll naiv
SaM Paulino

PS:
  • die professionellen im Studio (Nr. 3+7) sind von der Wunder-vollen https://elenabarba.de/
  • Ich nenne meine Pronomen in Solidarität mit trans Personen, die sich an dieser Stelle erklären müssen, um nicht falsch angesprochen zu werden. Pronomen zu nennen, schützt uns alle vor Rätselraten und möglichen Verletzungen.

Organizer

SaM Paulino
Organizer
Bad Wimpfen, Baden-Württemberg

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