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Ein würdiges Begräbnis für Jani Niininen

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Der ehemalige Torhüter des Selber Eishockeys und Bewohner der Stadt Selb verstarb im August 2025. Wir möchten Jani Niininen mit diesem Spendenaufruf eine Beerdigung ermöglichen, die ihm als wertvollen Bürger der Stadt Selb aus unserer Sicht zusteht. Jani soll eine Urnenbestattung mit Gedenktafel erhalten, wofür die Kosten auf ca. 3.000 Euro geschätzt werden. Ansonsten würde ihm nur eine von der Stadt bezahlte Urnenbestattung im Massengrab rechtlich zustehen.

Im Jahr 1996 kam Jani Niininen als junges, finnisches Torhütertalent in die oberfränkische Provinz nach Selb. BeimJani damaligen ERC Selb wusste er mit seinem Potential schnell zu überzeugen. Jani war für seine unglaublichen Paraden und sein spektakuläres Torwartspiel in Selb sehr beliebt, auch in der gesamten Liga war der finnische Torhüter hochangesehen. Egal ob in der zweithöchsten deutschen Spielklasse, der damaligen Hacker-Pschorr-Liga, oder der dritten Liga wusste Niininen zu überzeugen und war unter den Selber Zuschauern stets ein absoluter Publikumsliebling. Nach seinen vier Jahren in Selb verließ Jani Selb in Richtung Landshut und spielte die folgende Saison als Co-Nummer 1 beim dortigen EVL, ehe noch eine Saison in der viertklassigen Bayernliga beim ERV Schweinfurt verbrachte, seine Karriere im Anschluss aber beenden musste.

Jani Niininen lebte seine Beliebtheit schon während seiner aktiven Karriere in Selb stets aus. Er pflegte engen Kontakt mit vielen Fans und war so auch in den Fankneipen der Wölfe-Anhänger ein häufiger und gern gesehener Gast. Für einen jungen Goalie fern von zu Hause und als einziger finnischer Spieler in Selb sicher beim Einleben hilfreich, am Ende aber wohl auch ein Aspekt, der seiner professionellen Karriere nicht gut zu Gesicht stand. Jani Niininen war in Selb schnell nicht mehr nur der überragende Torhüter, als den ihn der Verein verpflichtet hatte, sondern auch Partylöwe im Selber Nachtleben.

Leider pflasterten auch sein weiteres Leben diverse gesundheitliche Probleme in Folge von unkontrolliertem und teils übermäßigem Alkoholkonsum. Jani durchlebte in Selb in Folge an seine Karriere große Tiefpunkte, war alkoholkrank und lebte teilweise ohne festem Wohnsitz in der Porzellanstadt. Jani war aber ein Kämpfer und all diese Tiefschläge und Abstürze konnten ihn nie endgültig brechen. Jani kämpfte sich immer wieder ins Arbeitsleben zurück und hatte diverse Anstellungen, in denen er auch über Phasen als Kollege sehr geschätzt wurde, bevor es doch wieder Probleme gab. Im Jahr 2020 begab sich Jani aus eigener Kraft in Behandlung und machte in Bischofsgrün einen Entzug, zu dessen Verwirklichung auch das Fanprojekt beitragen durfte. Zuletzt war er in einem Altenheim in Selb angestellt und bei seinen Kollegen für seine Zuverlässigkeit geschätzt.

Jani war bis zuletzt dem Selber Eishockey verbunden. Egal ob im Fanblock oder nach den Spielen in der Hockeyhütte liebte er den Kontakt mit den Fans und wusste mit seiner professionellen Expertise bei der Bewertung der Spiele zu überzeugen. Jani war Lebemann, aber Jani war auch Eishockeytorwart durch und durch, ein Selber mit Herzen und ein echter Kämpfer und Teamplayer. Seine Einstellung zeigt ein Satz, den er bei seiner letzten Arbeitsstelle prägte, perfekt: „Die Senioren sind jetzt mein Team. Auf die passe ich auf.“

Sollten wir das Spendenziel deutlich nicht erreichen, erhalten alle Spender ihr Geld zurück. Sollten wir es überschreiten oder die Kosten am Ende niedriger ausfallen, so werden wir den Überschuss an eine soziale Einrichtung zur Suchtprävention übergeben.

Vielen Dank im Voraus für jede Spende.

Eure Fanprojekt Selb e.V.

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