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Liebe Freunde, Verwandte und allzeit wohlgesonnene Unterstützer,
mein lieber Bruder E., ein wackerer und hoffnungsvoller Geist, gedachte jüngst, ein Fuhrwerk zu erwerben, es mit eigener Hände Kraft zu richten und sodann in nützlicher Weise zu verwenden. Allein, ach, was ihm als kühnes Unterfangen erschien, hat sich als schier unüberwindliches Hindernis entpuppt.
Ein jedes Mal, da er den Schlüssel drehet, offenbaret sich ein neuer Mangel, ein frisches Gebrechen am Gefährt. Der Motor schweiget, die Räder stocken, und allerlei geheimnisvolle Lampen beginnen zu leuchten wie Irrlichter in der Nacht. Nun steht das Gefährt stumm und traurig wie ein Mahnmal vergangener Hoffnungen.
Mein Bruder, so ehrbar und fleißig, bemühet sich redlich, allein, ihm gehet das Silber und Gold aus. Die Kosten der Reparatur sind gar hoch und drohen, ihn vollends zu überwältigen.
Darum wende ich mich in Demut an euch, wohlgesinnte Freunde. Möget ihr ihm beistehen, sei es mit einem kleinen oder größeren Obolus, auf dass dieses fahrbare Werk wieder zu neuem Leben erweckt werde!
Ein jeder Heller, den ihr entbehren möget, führet ihn ein Stück näher an sein Ziel.
Dank sei euch im Voraus für eure Gutherzigkeit
- sei's durch eine Spende oder das Weiterreichen dieser Botschaft. Gemeinsam können wir diesem edlen Manne helfen, seinen Traum vom fahrenden Gefährt zu verwirklichen.
P.S.: Gedenket doch, wie schön es wäre, ihn wieder frohlocken und lachen zu sehen, statt ihn stets traurig unter dem Wagen zu erblicken.
Mit aufrichtigem Gruße,
Späßle


