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-- Versteigerungstermin 02.02.2026 einstweilig eingestellt --
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2018 hatte ich einen Traum.
Als ich das Feriendorf Langebrück zum ersten Mal sah, wusste ich:
Hier will ich alt und grau werden. Auf der Veranda im Schaukelstuhl sitzen. Meine Familie sehen, meine Kinder, irgendwann Enkel. Und mitten auf dem Platz steht meine alte Suzuki – gezeichnet vom Leben, aber immer noch da.
Ich wollte mein altes Leben hinter mir lassen.
Raus aus Büro, Zahlen und Funktionieren. Rein in ein Leben mit Menschen. In ein Leben, in dem ich abends sehe, was meine Hände tagsüber geschaffen haben. In ein Leben wo Kinder und Erwachsene gleichermaßen Gemeinschaft und Erholung suchen und finden.
2018 verkaufte ich mein Haus und erwarb das Feriendorf Langebrück. Was einfach und machbar erschien, wurde kurz darauf brutal erschüttert: Corona. Zwei Jahre komplette Schließung. Keine Einnahmen. Keine Sicherheit.
Diese zwei Jahre haben wir als Feriendorfteam trotzdem genutzt. Aus einem heruntergekommenen Kinderferienlager entstand Schritt für Schritt ein Ort für Freizeit, Bildung und Gemeinschaft. Eine grundlegende Modernisierung – getragen von Hoffnung, Idealismus und dem Glauben an eine gute Zukunft. All meine Kraft und Geld floss hinein. Währenddessen: weiterhin keine Einnahmen.
Frieden, Harmonie, Gerechtigkeit und Mitbestimmung sind unsere Grundsätze.
Es sollte ein Ort geschaffen werden, der bleibt. Ein Ort, an dem Menschen – egal welchen Alters – echte, bleibende Erinnerungen mitnehmen. Ein Ort, an dem Gemeinschaft wieder spürbar wird.
Ein Fehler war, an manchen Stellen zu sehr zu hoffen. Die Spekulationssteuer habe ich mehr oder weniger außer Acht gelassen – in dem Glauben, sie mit zukünftigen Einnahmen tilgen zu können. Die Realität ist grausam:
Die Versteigerung des Grundstücks steht vor der Tür. Am 02.02.26 soll der Hammer fallen.
Bis dahin entscheidet sich, ob dieser Ort eine Zukunft hat oder ob ein jahrelanger Traum endet. Mit jeder vergangenen Minute zerbricht dieser Traum ein Stück mehr. Und doch gibt es noch diesen kleinen Funken. Eine letzte Hoffnung, dass all das hier nicht umsonst war. Dass ein Traum, in den so viel Herz, Arbeit und Leben geflossen ist, nicht einfach endet.
Hier bitte ich um Hilfe.
Jede Spende – egal wie klein – ist ein Zeichen, dass dieser Ort noch eine Zukunft haben darf. Dass Träume nicht immer an Zahlen scheitern müssen. Dass Gemeinschaft nicht nur ein Wort ist.
Mehr über das Projekt: https://www.feriendorf-langebrueck.de/
Spenden auch via PayPal möglich:
Wenn du helfen kannst, hilfst du nicht nur mir. Du hilfst einem Ort, der für viele Menschen noch Erinnerungen schaffen soll. Eines noch - jeder Cent kommt dem Anliegen, im besten Fall dem weiteren Ausbau des Feriendorfes, zu Gute. Das garantieren wir!
Von Herzen Danke! Gitte & Nicos

