Ein Stück Freiheit für Max

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Gemeinsam für Max – Freiheit auf vier Rädern

Unser Sohn Maximilian lebt mit der Diagnose Duchenne-Muskeldystrophie – einer unheilbaren Muskelerkrankung, die ihm nach und nach seine Muskelkraft nimmt. Doch eines konnte diese Krankheit ihm nie nehmen: seinen Lebensmut, seine Träume und seine Leidenschaft.

Max ist heute 17 Jahre alt. Wer ihn kennt, weiß, dass er ein Kämpfer ist. Jeden Tag steht er auf, obwohl sein Alltag von Herausforderungen geprägt ist, die sich viele Menschen kaum vorstellen können. Trotzdem verliert er nie seinen Humor, seine positive Art und seinen Blick nach vorne.

Doch Max ist weit mehr als seine Erkrankung. Er ist ein ruhiger, eher zurückhaltender junger Mensch mit einem großen Herzen. Er liebt Tiere, hat einen feinen Humor und eine ganz besondere Art, Menschen für sich zu gewinnen.

Max steht selten im Mittelpunkt und drängt sich nie in den Vordergrund. Doch wer ihn näher kennenlernt, erlebt einen liebevollen, ehrlichen und unglaublich lebensfrohen jungen Mann, der trotz aller Herausforderungen seinen Optimismus nicht verloren hat.

Sein Lächeln, seine Begeisterung für die Dinge, die er liebt, und seine positive Art machen ihn zu einem ganz besonderen Menschen. Für uns als Familie ist er nicht nur ein Kämpfer, sondern vor allem ein wunderbarer Sohn, Bruder und Freund, auf den wir jeden Tag stolz sind.

Als Kind war Max aktiv und voller Energie. Er fuhr Fahrrad, spielte mit Freunden und genoss die Freiheit, die für andere Kinder selbstverständlich ist. Mit zwölf Jahren änderte sich vieles. Nach einem Oberschenkelbruch konnte sich sein Körper aufgrund der fortschreitenden Muskelerkrankung nicht mehr ausreichend erholen. Seitdem ist er dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen.

Doch Max hat nie aufgehört zu träumen.

Schon als kleiner Junge haben seine Augen geleuchtet, wenn ein Motor aufheulte. Formel 1, Rennsport, schnelle Fahrzeuge, Tuning – alles, was Räder hat und Kraft ausstrahlt, fasziniert ihn bis heute. Autos bedeuten für ihn weit mehr als Technik oder Geschwindigkeit.

Autos bedeuten Freiheit.

Heute sind viele Wege für Max nur mit Unterstützung möglich. Umso größer ist sein Wunsch, selbst einen Führerschein zu machen und ein eigenes, behindertengerecht umgebautes Fahrzeug zu besitzen.

Nicht, um etwas Besonderes zu sein.

Sondern um selbstbestimmt zu leben.

Max arbeitet auch an seinen beruflichen Zielen. Er hat gerade seinen Hauptschulabschluss erfolgreich abgeschlossen und besucht nun die Edith-Stein-Schule in Hochheim, um seine Mittlere Reife zu erwerben. Anschließend möchte er gerne noch das Fachabitur machen.

Sein Wunsch ist es, später als Verwaltungsfachangestellter zu arbeiten und sich beruflich eine eigenständige Zukunft aufzubauen. Gerade deshalb bedeutet Mobilität für ihn so viel. Ein Führerschein und ein eigenes Fahrzeug wären für ihn nicht nur Freiheit, sondern auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Berufsleben.

Er möchte selbst zur Arbeit fahren.
Er möchte Freunde besuchen, wann er möchte.
Er möchte zu Autotreffen fahren und seine Leidenschaft mit anderen teilen.
Er möchte Entscheidungen treffen können, ohne immer auf Hilfe angewiesen zu sein.

Und es gibt noch einen Traum, der ihn besonders bewegt:

Eines Tages möchte er seine Familie einladen. Seinen Bruder, seine Eltern, die Menschen, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben. Er möchte selbst am Steuer sitzen und sagen können:

„Heute fahre ich euch.“

Für viele Menschen klingt das selbstverständlich.

Für Max wäre es ein Stück Freiheit, das er sich seit Jahren wünscht.

Ein speziell umgebautes Fahrzeug mit den notwendigen technischen Anpassungen kostet rund 150.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Fahrschule, Gutachten, Handsteuerung und weitere individuelle Umbauten. Für uns als Familie ist diese Summe alleine nicht zu stemmen.

Deshalb haben wir uns entschieden, diesen Weg nicht alleine zu gehen und um Unterstützung zu bitten.

Jeder Beitrag bringt Max seinem Traum ein Stück näher.

Doch ihr helft ihm nicht nur dabei, einen Führerschein zu machen oder ein Auto zu besitzen.

Ihr schenkt ihm Selbstständigkeit.
Ihr schenkt ihm Teilhabe.
Ihr schenkt ihm Möglichkeiten.
Und ihr schenkt ihm Momente, die für ihn und unsere Familie unbezahlbar sind.

Unser Sohn kämpft jeden Tag gegen eine Krankheit, die ihm Grenzen setzt und ihm Kraft raubt.

Lasst uns gemeinsam zeigen, dass seine Träume größer sind als jede Diagnose.

Von Herzen danke für eure Unterstützung.

Micha, Caro, Max und Moritz
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Michael Jenzowski
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