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Ein kleines Zuhause für ein großes Herz
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Kurz Version:
Ich bin vor 3 Jahren fürs Studium nach berlin gezogen und nun,
ich kann mir nicht mehr länger angucken wie ein behinderter Obdachloser Renter,in meiner Nachbarschaft am Helmi vor die Hunde geht. Daher habe ich eine Initiative gegründet SUN-Solidarität unter Nachbar:innen. Wir haben uns zusammen geschlossen und wollen nun für Anwar ein Tiny hous bauen.
Mehr Infos:
Manchmal braucht es nicht viel, um das Leben eines Menschen zu verändern.
Anwar lebt seit über 35 Jahren in Berlin. Er hat als Koch gearbeitet, war Autor und ist Künstler. Mittlerweile ist er 70 Jahre alt, gehbehindert und lebt seit 8 Jahren auf der Straße. Seitdem hat er vieles überlebt. Er wurde im Schlaf angezündet, wird öfters ausgeraubt und ist weiterhin verschiedenen Gewalttaten ausgeliefert.
Seit sechs Jahren ist der Helmholzkiez nun schon sein Lebensmittelpunkt geworden.
Doch trotz allem verliert Anwar nicht seinen Humor. Er beklagt sich selten. Stattdessen begegnet er anderen Menschen mit Wärme, Lachen und Freundlichkeit. Doch im Winter ist das Leben auf der Straße unerbittlich: Anhaltende Minusgrade konnte er bislang nur durch nachbarschaftliche Hilfe überleben. Wie es diesen Winter aussieht, ist ungewiss. Leider sind alle Schutzräume, die ihn vor dem Kältetod schützen können, keine Option mehr für ihn. Daher wollen wir ihm einen eigenen bauen.
Gemeinsam mit der Nachbarschaftsinitiative SUN (Solidarität unter Nachbar:innen) und Architekt:innen der Tiny Foundation wollen wir für Anwar ein Little Home bauen und betreiben.
Das Not-Hotel ist ein kleines Tiny-House auf einem Transporter. Es wurde von dem in Berlin lebenden Architekten und Aktivisten Van Bo Le-Mentzel entwickelt. Auf wenigen Quadratmetern bietet es das, was für viele selbstverständlich ist: Schutz vor Wind und Wetter, einen warmen Schlafplatz, eine Kochmöglichkeit und eine Toilette. Vor allem aber bietet es Sicherheit, Privatsphäre und Würde.
Wir haben die Möglichkeit, für Anwar einen Stellplatz im Kiez zu organisieren und ihn gemeinsam mit Freiwilligen zu begleiten. Was uns noch fehlt, sind die finanziellen Mittel für Material, Ausbau und technische Ausstattung des Tiny-Houses.
Mit deiner Unterstützung finanzieren wir:
• Baumaterialien für das Tiny-House
• Dämmung und wetterfeste Ausstattung
• Heizung und Energieversorgung
• Sanitär- und Sicherheitsausstattung
• Werkzeuge, Transport und Baukosten
• Instandhaltung und notwendige Reparaturen
Dieses Projekt ist mehr als ein Tiny-House. Es ist ein Zeichen dafür, dass Nachbarschaft Verantwortung übernehmen kann. Dass wir Menschen nicht übersehen müssen. Und dass Solidarität ganz praktisch werden kann.
Anwar braucht keine großen Versprechen. Er braucht einen sicheren Ort zum Schlafen, zum Ausruhen und zum Leben.
Hilf uns dabei, diesen Ort zu schaffen.
Begleitet wird Anwar von ehrenamtlichen Sozialarbeiterin aus der Nachbarschaft sowie den Mitglieder:innen von SUN.Du möchtest mehr darüber wissen? Folgende Pressebeiträge geben dir ein Bild davon, wie ein Not-Hotel aussieht und genutzt wird:
• Tagesspiegel: https://www.youtube.com/watch?v=5om8013c_EA
• Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/panorama/pick-up-eine-mini-oase-fu-obdachlose-not-hotel-auf-zr-93678532.html
• Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/van-bo-le-mentzel-wohnen-ist-politisch-musik-gekuerzt-100.html
• RTL: https://www.rtl.de/news/berliner-architekt-betreibt-mini-hotel-auf-2-5-quadratmetern-fuer-obdachlose-id2035097.html
Vielen Dank für deine Unterstützung.



