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Wir sind eine kleine Familie mit zwei Hunden, einem ganz normalen Alltag und vielen Träumen für unsere Zukunft. Als ich schwanger wurde, war die Freude unbeschreiblich. Wir haben uns so sehr auf unser Baby gefreut – auf all die ersten Male, auf das Kennenlernen, auf unser neues Leben zu dritt.
Doch schon während der Schwangerschaft wurde bei unserer Tochter eine Hydronephrose – ein Nierenstau – festgestellt. Von einem Moment voller Glück standen wir plötzlich vor medizinischen Begriffen, Untersuchungen und Sorgen. Trotzdem haben wir gehofft, dass sich alles vielleicht noch von selbst reguliert und sie unbeschwert ins Leben starten darf.
Nach der Geburt sah zunächst alles gut aus. Wir waren vorsichtig optimistisch. Doch dann begann eine Zeit, die uns als Familie an unsere Grenzen gebracht hat.
Ein Harnwegsinfekt folgte dem nächsten. Jedes Mal hohes Fieber, Dehydrierung, stundenlanges, verzweifeltes Schreien vor Schmerzen. Ihr kleiner Körper war so geschwächt. Und wir standen daneben – hilflos, voller Angst und Sorge.
Immer wieder Krankenhausaufenthalte.
Immer wieder hoffen.
Immer wieder bangen.
Kaum waren wir ein bis zwei Wochen zu Hause, begann alles von vorne.
Am 23. Februar – mit gerade einmal fünf Monaten – musste sie ein Vesikostoma bekommen. Ein künstlicher Ausgang, der ihre kleinen Nieren entlasten soll, bis sie stark genug für eine größere Operation ist. Zu sehen, wie ein so kleiner Mensch bereits so viel ertragen muss, zerreißt einem als Eltern das Herz.
Und trotzdem lächelt sie.
Trotz allem kämpft sie.
Und sie zeigt uns jeden Tag, wie unglaublich stark sie ist.
Neben den gesundheitlichen Sorgen bringt diese Situation auch viele organisatorische und finanzielle Herausforderungen mit sich. Zahlreiche Arzttermine, Krankenhausaufenthalte, Fahrten und zusätzliche Ausgaben gehören inzwischen zu unserem Alltag. Gleichzeitig befinde ich mich in meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin und wünsche mir sehr, diese im August fortsetzen zu können – für unsere gemeinsame Zukunft als Familie.
Mit dieser Spendenaktion bitten wir um Unterstützung. Für medizinisch bedingte Fahrten, zusätzliche Kosten rund um ihre Versorgung – und auch dafür, unserer kleinen Kämpferin trotz allem eine möglichst unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Kleine Ausflüge. Besondere Momente. Erinnerungen, die stärker sind als die schweren Zeiten.
Jeder Beitrag – egal in welcher Höhe – bedeutet uns unglaublich viel. Und auch jedes Teilen, jedes Mitgefühl und jeder unterstützende Gedanke hilft uns, diesen Weg weiterzugehen.
Von Herzen danke für jede Form der Unterstützung.

