Ein Jahr, um gesund zu werden - Unterstützung für Hanna

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Ein Jahr, um gesund zu werden - Unterstützung für Hanna

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Liebe Menschen, dies ist ein Spendenaufruf für meine Freundin Hanna und ihre Tochter Ida. Nach einer Krebsdiagnose vor ein paar Monaten, möchte ich Hanna unterstützen, für das Jahr 2026 Geld zu sammeln. Damit sie sich ganz auf ihre Genesung und ihre Tochter Ida konzentrieren kann. Bitte entnehmt alle Einzelheiten dem Text. Bitte teilt diese Spendenaktion gerne mit allen Menschen, die auch spenden könnten. Damit wir das Ziel bis Ende Februar erreichen.
Das Video von Hanna ist im Sommer 2022 entstanden. Wir haben es jetzt fertig geschnitten, damit es als Geschenk von Hanna an euch dienen kann. Ihre Stimme öffnet Herzen und Räume. Genießt es! Es ist so heilsam. Vielen Dank im Voraus! Ceylan Rohrbeck

****English version below! ***

Hannas Geschichte und ihre Diagnose
Hanna lebt seit 2021 mit ihrer Tochter Ida im Alentejo, einer sehr ländlichen Region Portugals. Das Leben dort ist nicht bequem, aber bewusst gewählt. Um den Alltag zu gestalten, müssen oft große Distanzen zurückgelegt werden. Infrastruktur ist spärlich, vieles geschieht aus eigener Initiative. Hanna und Ida leben zur Miete in einem kleinen Holzhaus im Hinterland der Küste. Es ist ein Leben, das auf Reduktion setzt – nicht aus Mangel, sondern aus Überzeugung. Weniger Lärm, weniger Reizüberflutung, dafür Klarheit durch Verzicht, einfaches, zyklisches Leben im Einklang mit der Natur.


Hannas Tochter Ida besucht ein alternatives Schulprojekt, das Lernen nicht als Anpassung versteht, sondern als lebendigen, inneren Prozess. Für Hanna war diese Form von Bildung – fern von Standardisierung und Vergleich – ein zentraler Grund, Deutschland zu verlassen. Ein Umzug zurück würde nicht nur diese gewachsene Struktur zerstören, sondern wäre für Ida, die hier sozial eingebettet ist, und für Hanna selbst in ihrer aktuellen gesundheitlichen Situation nicht tragbar.

Hannas Leben war von Anfang an von Verantwortung geprägt. Seit der Schwangerschaft im Jahr 2014 zieht sie ihre Tochter allein groß. Sie arbeitet selbstständig, vor allem körperlich fordernd – als Möbeltischlerin und Körpertherapeutin. Ihr Alltag war immer bewegt, praktisch, handfest. Kranksein war kaum vorgesehen, denn Selbstständigkeit bedeutet: Wer nicht arbeitet, verdient nicht. Vor elf Jahren wurde Hanna vollständig zur Ernährerin zweier Menschen. Die Arbeitslast, der Druck und die dauerhafte Verantwortung erhöhten die Belastung ihres Nervensystems erheblich und machten es gleichzeitig unmöglich, finanzielle Rücklagen für Krisenzeiten aufzubauen.

Hanna ist ein wacher, feinfühliger Mensch. Sie ist kreativ, handwerklich begabt, liebt Musik, Gesang, intakte Natur und das Unterwegssein. Sie stellt vieles infrage, was als selbstverständlich gilt, spürt Stimmungen, Räume und das, was zwischen den Worten liegt. Übergänge, Grenzbereiche und das Unausgesprochene ziehen sie an. Ihr innerer Kompass ist Freiheit – im Denken wie im Körper. Ihr Leben ist geprägt von Mut, Pionierarbeit und der Bereitschaft, sich immer wieder neu auszurichten.

Die vergangenen Jahre waren von schweren Belastungen gekennzeichnet: langwierige Lungenentzündungen, Meniskusoperation, ein schwerer Arbeitsunfall an einer Bandsäge sowie der Verlust beider Eltern nach langen Erkrankungen. All das trug sie weiter, während sie arbeitete, sorgte, organisierte.

Im November 2025 erhielt Hanna die Diagnose eines multizentrischen Mammakarzinoms in der linken Brust. Aufgrund der Anzahl und Größe der Tumorherde und ihrer diffusen Ausbreitung ist der Krebs ohne eine adjuvante Chemotherapie nicht operabel. Auch eine Bestrahlung wird aufgrund der Ausdehnung vor einer rekonstruktiven Operation empfohlen. Die Therapie ist intensiv und erstreckt sich über 6 - 7 Monate. Sie erfordert Stabilität und einen verlässlichen äußeren Rahmen.

Das kommende Jahr soll nun ganz im Fokus ihrer Heilung stehen! Hanna möchte sich in 2026 vor allem auf ihre Therapie konzentrieren dürfen: viele Fahrten nach Lissabon in die Krebsklinik „Champalimaud“ zur adjuvanten Chemotherapie; auf die anschließende Operation, die Bestrahlung und weitere operative Schritte zum Wiederaufbau der Brust. Hanna möchte konstant begleitend eine traumapsychologische und psychoonkologische Betreuung weiterführen können, sowie alternative selbstfinanzierte Maßnahmen. (Heilpraktikerbehandlungen, Akupunktur, Ernährungsberatung etc. )
Nach Abschluss aller schulmedizinisch erforderlichen Behandlungen, wünscht sie sich eine tiefgreifende ganzheitliche rehabilitative Maßnahme um Immun- und Nervensystem wiederaufzubauen und dem Körper Zeit und Ruhe zu schenken, um systemische Langzeitschäden der Therapie, Rückfälle oder weitergehende chronische Erschöpfung zu vermeiden.

Hanna ist ihr ganzes Leben selbständig tätig gewesen und hat über viele Jahre freigiebig Verantwortung übernommen und vor allem innerhalb von gemeinschaftlichen Projekten und Kollektiven, unentgeltlich viel gegeben. Hilfe anzunehmen gehörte bisher nicht zu ihrem Weg. Durch die Erkrankung fallen ihre Einnahmen nun weitgehend weg, während gleichzeitig der Bedarf an finanzieller Stabilität und individueller Begleitung steigt. Als Selbstständige erhält sie im Krankheitsfall keine finanzielle Unterstützung –eine emotional sehr schwere Bürde, da sie nicht nur für sich selbst sondern auch für ihre elfjährige Tochter voll Verantwortung trägt.

Unser Fundraising soll Hannas Existenz im Jahr 2026 während der Therapie finanziell absichern, da sie definitiv weder Zeit noch Kraft hat, die Mittel selbst aufzubringen. Und damit sie aus ihrer Therapie den größtmöglichen Nutzen ziehen kann, um anschließend nachhaltig gesund in ihr Berufsleben zurückzufinden.

Wofür braucht Hanna unsere Unterstützung:

Die schulmedizinisch notwendigen Behandlungen werden größtenteils von Hannas privater internationaler Krankenversicherung übernommen. Das Fundraising richtet sich daher auf die Kosten, die darüber hinaus entstehen:
die Absicherung des Alltags für Hanna und ihre Tochter, therapiebedingte Zusatzkosten, psychologische und psychoonkologische Begleitung, ergänzende Behandlungsformen, Mobilität sowie die Phase der Rehabilitation und Rückkehr in den Arbeitsalltag.
Die monatlichen Grundkosten für Hanna und ihre Tochter belaufen sich auf ca. 2.500 €:

Lebenshaltungskosten Februar - Oktober: 22.500 €

Ein Teil der Kosten lässt sich im Vorfeld nicht exakt planen. Erfahrungsgemäß entstehen im Verlauf einer onkologischen Behandlung zusätzliche Ausgaben, unter anderem durch:
  • Extra Fahrtkosten zur 180 km entfernten Klinik „Fundação Champalimaud“ in Lissabon
  • Unterbringung in Kliniknähe während der Bestrahlung (Zeitraum von 6 Wochen)
  • Externe Betreuung für Hannas Tochter in Phasen eingeschränkter Belastbarkeit
  • Unterstützung im Alltag für Hanna zwischen Februar und September 2026
Für diese Positionen wird vorsichtig ein Betrag von ca. 4.000 € angesetzt.

Rehabilitation nach Abschluss der Therapie
Nach Abschluss aller medizinisch notwendigen Maßnahmen, ist eine aufbauende rehabilitative Maßnahme vorgesehen, die anteilig wahrscheinlich von ihrer Krankenversicherung übernommen werden könnte. Leider ist das zu dieser Zeit noch nicht absehbar.
Dieser stationäre Aufenthalt dient der Regeneration von der aggressiven schulmedizinischen Therapie, der Stabilisierung des Nervensystems und der nachhaltigen Rückkehr in körperliche und seelische Belastbarkeit.
Ansatz: ca. 6.000 €

Gesamtrechnung für ein Jahr
Lebenshaltungskosten (9 Monate): 22.500 €
Krankheitsbedingte Zusatzkosten (geschätzt): 4.000 €
Rehabilitative Maßnahme: 6.000 €
Gesamtkosten: 32.500 €

Hannas Eigene Mittel
Passives Einkommen: 700 € / Monat → 7000 € / 9 Monate
Ersparnisse: 7.000 €
Summe Eigenmittel: 14.000 €
Nach Abzug der Eigenmittel ergibt sich ein benötigter Betrag von:
31.000 € – 14.000 € = 18.500 €
Um einen kleinen Spielraum für unvorhersehbare Entwicklungen zu lassen, liegt das Fundraising-Ziel bei 20.000 €.

Ein persönlicher Appell
Was dafür nötig ist, um das Spendenziel zu erreichen, ist überschaubar:
Wenn 350 Menschen jeweils 55 € beitragen, ist dieses Ziel fast schon erreicht. So entsteht aus vielen einzelnen, gut machbaren Beiträgen ein tragfähiger Rahmen für Heilung, Stabilität und Rückkehr ins Leben.
Vielen Dank sagen, Hanna, Ida und Ceylan

Please read the english version below

One year to become well - Support for Hanna and her daughter

Since 2021, Hanna has been living with her daughter Ida in the Alentejo, a very rural region of Portugal. Life there is not convenient, but consciously chosen. Daily life often requires covering long distances. Infrastructure is sparse; much depends on personal initiative. Hanna and Ida rent a small wooden house in the coastal hinterland.
It is a life shaped by reduction—not out of lack, but out of conviction. Less noise, less sensory overload; in return, clarity through simplicity, a quieter, cyclical life in closer relationship with nature.
Hanna’s daughter Ida attends an alternative educational project that understands learning not as adaptation, but as a living, inner process. For Hanna, this approach to education—far removed from standardization and constant comparison—was a central reason for leaving Germany. Moving back would not only dismantle a structure that has grown over time; it would also be untenable for Ida, who is socially rooted here, and for Hanna herself given her current state of health.

From the very beginning, Hanna’s life has been marked by responsibility. Since her pregnancy in 2014, she has raised her daughter on her own. She is self-employed, working primarily in physically demanding fields—as a furniture maker and body therapist. Her daily life has always been active, practical, tangible. Being ill was hardly an option, because self-employment means: no work, no income. Eleven years ago, Hanna became the sole provider for two people. The workload, pressure, and constant responsibility placed a significant strain on her nervous system and at the same time made it impossible to build financial reserves for times of crisis.

Hanna is an attentive and sensitive person. She is creative, skilled with her hands, and deeply connected to music, singing, intact nature, and being on the move. She questions what is commonly taken for granted, senses atmospheres, spaces, and what lies between words. She is drawn to transitions, thresholds, and the unspoken. Her inner compass is freedom—of mind and of body. Her life has been shaped by courage, pioneering choices, and a continual willingness to realign.
The past years have brought severe challenges: prolonged lung infections, meniscus surgery, a serious work accident involving a band saw, and the loss of both parents after long illnesses. She carried all of this while continuing to work, care, and organize daily life.

In November 2025, Hanna was diagnosed with multicentric breast cancer in her left breast. Due to the number and size of tumor sites and their diffuse spread, the cancer is not operable without adjuvant chemotherapy. Radiation therapy is also recommended prior to reconstructive surgery.
The treatment is intensive and spans about 6-7 months without the rehabilitation period. It requires stability and a reliable external framework.

The coming year is therefore meant to focus entirely on healing. In 2026, Hanna wishes to be able to concentrate primarily on her treatment: frequent journeys to Lisbon to the Champalimaud Cancer Centre for adjuvant chemotherapy; the subsequent surgery, radiation therapy, and further surgical steps for breast reconstruction. She also wants to continue consistent trauma-focused and psycho-oncological support, as well as self-funded complementary measures such as naturopathic treatments, acupuncture, and nutritional counseling. After completion of all medically required conventional treatments, she hopes to undertake a deeply restorative holistic rehabilitation to rebuild her immune and nervous systems and to give her body time and rest—aiming to prevent long-term systemic damage from treatment, recurrence, or ongoing chronic exhaustion.

Hanna has been self-employed throughout her life and has taken on responsibility generously over many years, giving extensively—often unpaid—within communal projects and collectives. Asking for help has never been part of her path. Due to her illness, her income has now largely disappeared, while the need for financial stability and individualized support has increased. As a self-employed person, she receives no financial assistance when ill—an emotionally heavy burden, as she carries full responsibility not only for herself but also for her eleven-year-old daughter.
This fundraising campaign is intended to secure Hanna’s livelihood during 2026 while she undergoes treatment. She clearly has neither the time nor the strength to generate these means herself. The goal is to allow her to draw the greatest possible benefit from therapy and to return sustainably and in good health to her professional life afterward.

What Hanna needs support for
The medically necessary conventional treatments are largely covered by Hanna’s private international health insurance. The fundraising therefore focuses on the costs that go beyond this coverage:
securing daily life for Hanna and her daughter, therapy-related additional expenses, psychological and psycho-oncological support, complementary treatments, mobility, and the phase of rehabilitation and return to work.
The monthly basic expenses for Hanna and her daughter amount to approximately €2,500:

Living costs February–October: €22,500

Some costs cannot be precisely predicted in advance. Experience shows that additional expenses typically arise during cancer treatment, including:
  • Extra travel costs to the Champalimaud Clinic in Lisbon (180 km away)
  • Accommodation near the clinic during radiation therapy (six-week period)
  • External care for Hanna’s daughter during phases of reduced capacity
  • Support in daily life for Hanna between February and September 2026
A cautious estimate for these items is approximately €4,000.

Rehabilitation after completion of therapy
After all medically necessary treatments are completed, a restorative rehabilitation measure is planned, which may be partially covered by her insurance. This cannot yet be determined.
This inpatient stay is intended to support recovery from aggressive conventional treatment, stabilize the nervous system, and enable a sustainable return to physical and emotional resilience.
Estimated cost: €6,000

Total budget for one year
Living costs (9 months): €22,500
Illness-related additional costs (estimated): €4,000
Rehabilitative treatment: €6,000
Total costs: €32,500

Hannas own resources
Passive income: €700/month → €7,000 over 9 months
Savings: €7,000
Total own resources: €14,000
After deducting these resources, the remaining required amount is:
€31,000 – €14,000 = €18,000
To allow a small buffer for unforeseen developments, the fundraising goal is set at €20,000.

A personal appeal
What is needed is manageable: If 350 people each contribute €55, the goal is almost reached.
In this way, many individual, feasible contributions come together to create a stable framework for healing, stability, and a return to life.

Hanna's video was filmed in the summer of 2022. We've now finished editing, so it can serve as a gift from Hanna to you. Her voice opens hearts and spaces. Enjoy it! It's so healing.
Thank you all so much in advance and please share this campaign, so we can reach our goal by the end of February!

Organizer and beneficiary

Ceylan Rohrbeck
Organizer
Vellahn, Mecklenburg-Vorpommern
hanna rix
Beneficiary
  • Medical
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