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Ein Helfer braucht jetzt selbst Hilfe
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Hallo, wir sind Selina, mein Mann Jörg und unsere beiden Kinder im Alter von 7 und 9 Jahren. Jörg ist vielleicht dem einen oder anderen als besonders empathischer, hilfsbereiter Arzt und Mensch bekannt.
Wir bitten um Unterstützung, weil uns die Krankheit meines Mannes, die daraus entstandene finanzielle Krise und die dauerhafte Belastung als Familie an unsere Grenzen gebracht haben.
Lange Zeit war unklar, was gesundheitlich mit Jörg los war, die Folgen waren jedoch gravierend. Inzwischen kennen wir die Diagnose ME/CFS und die weiteren medizinischen Hintergründe und Ursachen. Die Krankheit hat meinem Mann die Kraft und Energie für beinahe alles genommen — körperlich, geistig und psychisch. Schmerzen sind ein ständiger Begleiter. Viele soziale Kontakte sind abgebrochen. Besonders einschneidend waren die beruflichen und finanziellen Folgen: Seitdem kämpfen wir täglich auch noch um unsere finanzielle Existenz.
Die gute Nachricht ist: Durch umfassende Diagnostik wurden mehrere bedeutende „behandelbare Faktoren“ gefunden. Die auf diesem Gebiet spezialisierten Ärzte sehen bei Jörg eine realistische Chance auf vollständige Genesung. Doch die dafür notwendige Therapie können wir nicht bezahlen.
Die finanzielle Notlage belastet uns zusätzlich zur Erkrankung und setzt unsere gesamte Familie unter enormen Druck. Seit viel zu langer Zeit versuche ich, alles zusammenzuhalten und am Laufen zu halten. Inzwischen zeigt mein Körper die Folgen dieses Dauerstresses, sodass ich selbst behandelt werden muss.
Besonders schmerzhaft ist es, unsere Kinder unter diesen Umständen aufwachsen zu sehen. Jörg kann nicht der Vater für sie sein, der er so gern wäre und war. Vieles, was ihre Entwicklung und Förderung unterstützen würde, müssen wir ihnen versagen, weil es finanziell nicht möglich ist. Das tut weh.
Jörg benötigt jetzt eine multimodale und funktionelle Therapie, um wieder gesund zu werden. Unter größter persönlicher Belastung und mit viel vorübergehendem finanziellen Entgegenkommen konnten wir die Behandlung bereits beginnen. Die bisherigen Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung. Doch wir können sie nicht fortsetzen, weil sie uns finanziell überfordert.
Wir haben alles gegeben und sind wirtschaftlich völlig erschöpft. Ohne die weitere Therapie droht unsere Lage weiter zu eskalieren — gesundheitlich, finanziell und als Familie.
Nach Abzug der Kassenleistungen werden die Kosten für die gesamte Behandlung auf rund 22.500 Euro geschätzt. Den größten Anteil macht eine erforderliche Behandlung zahnmedizinischer und kieferchirurgischer Ursachen aus. Weitere wesentliche Posten sind eine umweltmedizinische Behandlung und eine Immuntherapie. Fahrtkosten, notwendige Anpassungen im Alltag und aufgeschobene Lebenshaltungskosten sind darin nicht enthalten, obwohl auch sie teilweise erheblich sind.
Deshalb bitten wir Dich um finanzielle Unterstützung: damit Jörg die notwendige Therapie fortsetzen kann, wir einen Weg aus dieser scheinbar ausweglosen Lage finden und unsere Familie wieder Sicherheit, Perspektive und vielleicht auch etwas Unbeschwertheit gewinnt.
Vielen Dank an jeden von Euch, der uns auf diesem Weg unterstützen möchte. Jede Spende hilft — und auch das Teilen dieses Aufrufs.

