Durch Krebs in Not geraten - Hilfe!

Durch Krebs in Not geraten - Hilfe! campaign photo, 1 of 3Durch Krebs in Not geraten - Hilfe! campaign photo, 1 of 3

  • K
  • M
126 donors
Fundraiser’s main image
0% complete

€14,206 raised of 

‌

Durch Krebs in Not geraten - Hilfe!

Durch Krebs in Not geraten - Hilfe!

0% complete

€14,206 raised of 

126 donations
Donation protected
Es fällt mir gerade unglaublich schwer, diese Zeilen zu schreiben.

Ich bin Martina, 53 Jahre alt und habe Krebs. Unheilbar und palliativ.

Vorgeschichte

Im Februar '22 erhielt ich eine Brustkrebsdiagnose. Ich wurde brusterhaltend operiert (Silikonimplantat), vier Wochen später entzündete sich die Wundhöhle komplett und ich wurde einseitig mastektomiert. Anschließend erhielt ich Bestrahlungen.
Im Oktober '22 arbeitete ich wieder Vollzeit - eine ReHa war finanziell nicht drin, ein geregeltes Einkommen war wichtiger. Wenngleich dieses Einkommen im unteren Bereich lag und ich nie in der Lage war, irgendwelche Rücklagen zu bilden.

Leider wurde dieser Job zum Dezember '23 betriebsbedingt gekündigt. Ich fiel in eine tiefe Depression, gleichzeitig hatte ich im Jahr '24 noch mehrere OPs zum Brustaufbau. Im Jahr '24 war ich also durchgehend auf Krankengeld angewiesen.

Nach Abschluss des Brustaufbau machte ich mich wieder auf die Suche nach einer Arbeitsstelle und fand im März'25 auch einen tollen Arbeitgeber und eine erfüllende Aufgabe. Ich war sehr glücklich und froh.

Aktuelle Situation

Im Juli '25 begann es leider wieder: ich hatte starke ins Bein ausstrahlende Schmerzen. Was ich erst für einen eingeklemmten Nerv oder einen Bandscheibenvorfall gehalten habe, stellte sich als Metastasen in der Wirbelsäule heraus.

Mir wurde die Wirbelsäule am Hals sowie an Brust- und Lendenwirbeln versteift, da durch die Metastasen die Wirbelsäule so instabil war, dass die Gefahr eines Querschnittes bestand.
Seitdem bin ich auf einen Rollator angewiesen und nehme außerdem sehr starke Schmerzmittel.

Ich landete also wieder im Krankenstand, leider 3 Wochen zu früh. Sonst hätte ich nach einem halben Jahr Arbeit wieder Anspruch auf Krankengeld gehabt.

Mein Arbeitgeber hat mir nach wie vor nicht gekündigt, worüber ich sehr dankbar bin.

Das Problem

Dennoch verweist mich die Krankenkasse an das Jobcenter, ich solle ALG1 beantragen.
Wohlgemerkt: ich bin als chronisch Kranke in fester Anstellung. Insofern erfülle ich nicht die Grundvoraussetzung für ALG1: weder bin ich arbeitsfähig, noch stehe ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung (da in fester Anstellung).

Davon abgesehen müsste ich, falls das ALG1 genehmigt wird, sowieso über Grundsicherung aufstocken. Das ALG1 würde für die Miete reichen. Für Essen, Strom, Telefon - dafür wäre kein Geld. Von den Kosten für Medikamente ganz zu schweigen.
Ja, es gibt die Befreiung von Zuzahlungen, jedoch kann man diese nur zum Jahreswechsel beantragen.

Mir steht nun eine Strahlentherapie und eine ambulante Chemo bevor. Zur Strahlentherapie muss ich täglich per Fahrdienst gebracht werden. Jede Fahrt mit dem Fahrdienst kostet 5€ Zuzahlung - also bei Hin- und Rückfahrt insgesamt 10€. Bei 10 Bestrahlungen also 100 Euro.
Von den Zahlungen für benötigte Medikamente ganz zu schweigen.

Wie es mir damit geht

Die Beantragung einer Grundsicherung wird bis zum eigentlichen Entscheid wieder Monate dauern. Bis dahin habe ich keine Ahnung, wovon ich meine Miete und meinen Lebensunterhalt zahlen soll.
Und es stellt sich natürlich die Frage, wofür man gegen den Krebs kämpft, wenn einem die Obdachlosigkeit bevorsteht.

Mich belastet die aktuelle Situation mental sehr. Die Bestrahlungen sind unangenehm und auch die begleitende Chemo setzt mir sehr zu, von den ständigen Schmerzen durch die versteiften Wirbel abgesehen. Ich bin derzeit nur mit einem Rollator in der Lage zu gehen und verbringe durch die Beschwerden die meiste Zeit im Liegen. Mein Freundeskreis unterstützt mich nach Kräften, was Einkaufen, Saubermachen etc angeht. Aber auch deren Hilfe ist natürlich beschränkt.

Ich bin mir völlig bewusst, dass meine Krankheit irgendwann mein Leben beenden wird. Jedoch besteht bei mir noch die Möglichkeit auf einige gute Jahre. Eigentlich brauche ich sämtliche Kräfte im Kampf gegen den Krebs. Stattdessen muss ich mich durch die deutsche Bürokratie kämpfen, was mich in der derzeitigen Situation schlicht überfordert. Die existenzielle Sorge, wovon ich die nächste Miete, Strom etc zahlen soll, oder ob ich etwas im Kühlschrank habe oder meine Medikamente bezahlen kann, zermürbt mich.

Meine große Bitte an Dich

Liebe Leserschaft, die bis hierher gelesen hat: ich benötige im Moment finanzielle Unterstützung für die Grundbedürfnisse des Lebens - Miete, Strom, Telefon, Essen, Medikamente.
Falls Du etwas Geld erübrigen kannst, würde ich mich über Deine Spende sehr freuen.
Auch kleine Beträge helfen weiter. Vielen herzlichen Dank!
Donate

‌
‌‌
‌
‌‌
‌
‌‌
‌
‌‌
‌
‌‌

Organizer

Martina Ress
Organizer
Neusäß

Your easy, powerful, and trusted home for help

  • Easy

    Donate quickly and easily

  • Powerful

    Send help right to the people and causes you care about

  • Trusted

    Your donation is protected by the GoFundMe Giving Guarantee