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Dringende Hilfe nach schwerem Motorradunfall – Handgas-Umbau
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Hey schön das du hier gelandet bist!
Ich bin der Sandro (24) und Geschlossenes Mitglied bei der KS Crew in Görlitz.
Am 1. April 2025 hat sich mein Leben von einem Moment auf den anderen verändert.
Ein LKW hat mir die Vorfahrt genommen, und in diesem Augenblick ist alles zusammengebrochen, was für mich selbstverständlich war. Durch den Unfall habe ich nicht nur körperliche Verletzungen davongetragen, sondern inzwischen auch einen Grad der Behinderung erhalten. Seitdem kann ich meinen Fuß nicht mehr richtig heben – er verkrampft, das Bein zieht zu und ich kann das Gaspedal im Auto nicht mehr sicher bedienen.
Das heißt im Medizinischen Bereich Peroneusparese (Fußheberschwäche) mit Spastiken/Verkrampfungen im Bein.
Was viele nicht sehen: Mobilität bedeutet für mich Freiheit, Selbstständigkeit und Teilhabe.
Ich möchte nicht zuhause feststecken. Ich möchte weiterhin meine Termine selbst erreichen, meinen Alltag eigenständig gestalten, mich um die Dinge kümmern können, die mir wichtig sind, für meine Familie und Freunde da sein und weiter arbeiten.
Ich möchte mein Leben führen – und nicht dauerhaft abhängig sein.
Der Gedanke, auf andere angewiesen zu sein, macht mir Angst. Ich kämpfe jeden Tag dafür, wieder so viel Normalität wie möglich zurückzubekommen. Ich will mich nicht über meine Behinderung definieren lassen. Ich möchte aktiv bleiben und mein Leben selbst im Griff haben.
Damit das möglich wird, brauche ich einen Handgas-Umbau für mein Auto. Nur so kann ich wieder sicher fahren, ohne dass mein Bein oder Fuß verkrampft und ohne ständig Angst zu haben, die Kontrolle zu verlieren. Dieser Umbau ist meine Chance auf ein Stück Selbstbestimmung – besonders jetzt im Winter, wo ich nicht mal das Motorrad nutzen kann.
Doch gestern habe ich den Ablehnungsbescheid bekommen. Obwohl ich den Antrag Mitte Juni gestellt hatte, übernimmt die Versicherung den Handgas-Umbau nicht. Auch wenn der Unfall nicht meine Schuld war, stufen viele Versicherungen solche Umbauten nicht automatisch als „medizinisch notwendiges Hilfsmittel“ ein. Stattdessen wird es oft als „Sonderausstattung“ oder „Komfort-Umbau“ abgetan.
Sogar die Haftpflicht des Unfallverursachers zahlt das nicht freiwillig – dafür bräuchte es erst Gutachten, lange Prüfungen oder sogar einen Anwalt. Das kann Monate oder Jahre dauern.
Darum bleibe ich leider gerade auf den Kosten sitzen, obwohl dieser Umbau für mich zwingend notwendig ist, um überhaupt wieder mobil zu sein. Zurzeit bin ich auf andere Fahrer angewiesen. Ich kann nicht einmal alleine einkaufen gehen. Ich hänge auf dem Hof fest, während alle anderen arbeiten – und ich warte wie ein Hund, bis jemand zurückkommt. Es klingt hart, aber genau so fühle ich mich im Moment: abhängig, eingesperrt und machtlos.
Deshalb bitte ich euch um Unterstützung. Jeder Beitrag – egal ob groß oder klein – bringt mich näher an ein Leben, in dem ich wieder selbst ans Steuer kann.
Wieder ein Leben, in dem ich selbstbestimmt unterwegs sein kann, statt auf Hilfe warten zu müssen.
Ich danke euch von Herzen:
für jedes Teilen, und jedes Mitgefühl.
Es bedeutet mir mehr, als ich in Worte fassen kann.
Vielen Dank,
Sandro von der KS Crew Görlitz und seine Familie



