- I
- I
- S

Damit ich beim nächsten Anruf wieder "Ja" sagen kann.
0% complete
€1,870 raised of
26 donations
Ein einziges Ja hat alles verändert
Vor drei Jahren wurde mir eine einfache Frage gestellt.
„Kannst du helfen?“
Es ging um eine einzige Katze.
Ich sagte Ja.
Damals war es einfach die richtige Entscheidung.
Ich ahnte nicht, dass dieses kleine Wort mein Leben verändern würde.
Nur wenige Wochen später hielt ich vier winzige Flaschenkätzchen in den Händen.
Ich hatte noch nie zuvor Katzen mit der Flasche aufgezogen.
Ich wusste nicht, ob ich alles richtig machen würde.
Heute weiß ich: Mit diesen vier Flaschenkindern begann alles.
Heute klingelt mein Telefon fast jeden Tag.
Fast jeder Anruf beginnt mit derselben Frage.
„Kannst du helfen?“
Mal geht es um ein mutterloses Kitten.
Mal um eine verletzte Straßenkatze.
Mal um eine Mutterkatze mit ihren Jungen.
Mal um ein krankes Tier.
Hinter jeder Anfrage steht ein Leben, das auf Hilfe angewiesen ist.
Seit drei Jahren versuche ich, auf diese Frage so oft wie möglich mit Ja zu antworten.
Doch inzwischen muss ich viel zu oft sagen:
„Es tut mir leid. Ich habe keinen Platz.“
Ich lege auf und frage mich oft noch stundenlang, ob ich doch irgendwo einen Platz hätte schaffen können.
Genau das möchte ich ändern.
Bis Ende dieses Jahres müssen wir unser bisheriges Zuhause verlassen.
Wenn das neue Katzenhaus bis dahin nicht bezugsfertig ist, verlieren wir den Ort, an dem wir verletzte Straßenkatzen versorgen, mutterlose Flaschenkinder großziehen und Katzen auf ein neues Leben vorbereiten.
Nach langer Suche fanden wir ein altes istrianisches Steinhaus.
Dort schaffen wir Schritt für Schritt einen Ort, der den Bedürfnissen unserer Katzen gerecht wird.
Zum ersten Mal können wir getrennte Quarantänebereiche einrichten.
Einen geschützten Raum für Flaschenkinder schaffen.
Kranke Katzen sicher versorgen.
Denn gute Versorgung beginnt nicht erst beim Tierarzt. Sie beginnt mit einem sicheren, gut organisierten Ort.
Als wir dieses Haus gekauft haben, wussten wir, dass viel Arbeit vor uns liegt.
Wir haben trotzdem angefangen.
Nicht irgendwann.
Sondern sofort.
Seitdem investieren wir jede freie Minute, jede Kraft und jeden verfügbaren Euro in dieses Projekt.
Zwischen Tierarztterminen, Medikamentenrunden und der Versorgung unserer Katzen arbeiten wir auf der Baustelle weiter.
Bis hierher haben wir es aus eigener Kraft geschafft.
Jetzt brauchen wir Unterstützung.
Nicht, um etwas Neues zu beginnen.
Sondern damit wir rechtzeitig fertig werden.
In den vergangenen drei Jahren konnten wir rund 150 Katzen kastrieren, 70 Flaschenkinder großziehen und 55 Katzen in liebevolle Familien vermitteln.
Zurzeit kümmern wir uns um 47 Katzen.
Vielleicht klingelt morgen wieder das Telefon.
Vielleicht fragt wieder jemand:
„Kannst du helfen?“
Ich wünsche mir, dass ich dann nicht mehr antworten muss:
„Es tut mir leid. Ich habe keinen Platz.“
Sondern einfach:
„Ja. Bring sie zu uns.“
Wenn du uns dabei unterstützt, dieses Katzenhaus rechtzeitig fertigzustellen, hilfst du nicht nur beim Ausbau eines Hauses.
Du hilfst mit, dass auch der nächste Hilferuf nicht unbeantwortet bleiben muss.
Danke, dass du unsere Geschichte gelesen hast.





