Die Frauen der Colonia Dignidad - Abschlussdokumentarfilm

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Die Frauen der Colonia Dignidad - Abschlussdokumentarfilm

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Hey,
wir sind Friederike, Dennis und Dominik und unser Bachelorfilm erzählt die Geschichten von zwei Frauen aus der ehemaligen Colonia Dignidad. Die Colonia Dignidad war eine deutsche Sekte in Chile, in der von den 1960er Jahren bis Anfang der 2000er Menschen missbraucht und unterdrückt wurden.

Die Bewohner*innen kämpfen bis heute mit den Folgen aus dieser Zeit und jetzt stehen sie durch die geplante Enteignung erneut davor, ihr selbstbestimmtes Leben zu verlieren.

Wir wollen ihre Erfahrungen erzählen und darauf aufmerksam machen, was ihnen widerfahren ist. Die Geschichte der Colonia Dignidad ist noch nicht vorbei und prägt das Leben Betroffener bis heute.

Worum geht es in dem Projekt?
Chile, 1961 bis Anfang der 2000er Jahre. Unter der Führung Paul Schäfers werden in der Colonia Dignidad deutsche Aussiedler und später auch Chilenen ausgebeutet, misshandelt und unterdrückt. Unser Dokumentarfilm soll eine Perspektive in den Mittelpunkt stellen, die in der bisherigen Aufarbeitung eher sekundär betrachtet wurde: die der Frauen der Colonia Dignidad. Denn obwohl sie auch über Jahrzehnte hinweg Gewalt, Unterdrückung und Demütigung erfahren mussten, gingen ihre Perspektiven bisher fast vollkommen verloren. Um das zu ändern, möchten wir die persönlichen Geschichten von zwei Frauen erzählen. Wir zeigen, was Ihnen widerfahren ist, aber auch, wie sie heute mit der Vergangenheit umgehen. Mit unserem Film möchten wir aber nicht nur dokumentieren. Wir möchten auch Aufmerksam machen - auf Sektenstrukturen, auf die Langzeitfolgen ideologischer Gewalt und auch auf die gesellschaftliche Verantwortung, die wir alle gegenüber unterdrückten und weniger beachteten Erfahrungen haben - auch heute.
Denn obwohl die Jahre der Unterdrückung durch Paul Schäfer in der Colonia Dignidad vorbei sind, bestimmt diese Zeit nach wie vor das Leben der Bewohner*innen der heutigen “Villa Baviera” (ehem. Colonia Dignidad). Der Staat Chile hat jetzt geplant, die Colonia Dignidad gänzlich zu enteignen, um auf dem Gelände eine offizielle Gedenkstätte zu errichten. Das bedeutet aber für die verbliebenen Bewohner*innen, dass sie ihr Zuhause verlassen müssen. Und das, obwohl sie aufgrund der jahrzehntelangen Ausbeutung keine finanziellen Rücklagen haben und somit auch keine Perspektive für ein Leben anderswo.
Mit unserem Film möchten wir die Stimmen dieser Frauen hörbar machen, ihre Erfahrungen dokumentieren und aufzeigen, wie sehr die Vergangenheit bis heute nachwirkt. Wir wollen sensibilisieren, Diskussionen anstoßen und dazu beitragen, dass die Geschichten der Betroffenen nicht in Vergessenheit geraten. Für die Dreharbeiten planen wir einen längeren Aufenthalt in Chile, um die Frauen persönlich kennenzulernen und mehr über ihren Alltag und die Orte der vergangenen Geschehnisse zu erfahren. Jede Unterstützung hilft uns, dieses Bachelorfilm-Projekt umzusetzen und den Frauen der Colonia Dignidad eine Stimme zu geben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?
Wir wollen die Geschichten der Frauen der Colonia Dignidad sichtbar machen, ihre Erfahrungen und die bis heute spürbaren Folgen von Gewalt erzählen. Dabei wollen wir auch auf die aktuelle Problematik der geplanten Enteignung eingehen und so Menschen erreichen, die sich für Aufarbeitung, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung interessieren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Weil dieses Projekt Menschen hilft – den Frauen der Colonia Dignidad, deren Stimmen jahrzehntelang überhört wurden.
Weil es ein Problem sichtbar macht, das lange unbeachtet geblieben ist – die anhaltenden Folgen von Gewalt, Abhängigkeit und Schweigen.
Weil es ein humanitäres Projekt ist, das Empathie, Aufarbeitung und Verantwortung verbindet.
Wer dieses Projekt unterstützt, hilft dabei, dass diese Stimmen nicht verloren gehen – und dass wir gemeinsam hinschauen, wo andere lange weggesehen haben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Für das Projekt ist es von grundlegender Bedeutung, dass wir nach Chile reisen, um dort vor Ort persönlich mit den Frauen zu sprechen. Deshalb wollen wir mit dem Geld die Hin- und Rückflüge finanzieren.

Wer steht hinter dem Projekt?
Wir - Friederike, Dominik und Dennis- sind drei Medienproduzenten, die mit dem Projekt unseren Abschlussfilm realisieren und auch nach Chile reisen werden. Das Projekt wird dabei von der Technischen Hochschule OWL betreut.

Vielen Dank für deine Unterstützung! Jede Spende wird namentlich im Abspann erwähnt:)

PS: die Fotos in diesem Projekt stammen von Andreas Höfer

Co-organizers3

Friederike Kleinguenther
Organizer
Detmold, Nordrhein-Westfalen
Dennis Wittmann
Co-organizer
Dominik Peters
Co-organizer
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