Diagnose Hirntumor - Aufgeben ist keine Option

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Diagnose Hirntumor - Aufgeben ist keine Option

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Hallo zusammen,

mein Name ist Janine und ich sammle Spenden für mich und mein Leben mit einem unheilbaren Hirntumor.

Ich bin 37 Jahre alt und lebe mit meinem Freund zusammen, der mich bedingungslos unterstützt.

Im November 2024 hatte ich einen epileptischen Anfall. Nach diversen Untersuchungen habe ich die Diagnose Astrozytom WHO Grad 4 erhalten. Es handelt sich um einen sehr aggressiven Gehirntumor, der aus dem Hirngewebe wächst (Gen-Mutation).

Nachdem ich die ersten beiden OPs im November und Dezember 2024 glücklicherweise sehr gut und ohne Folgeschäden überstanden hatte, habe ich 33 Bestrahlungen und 6 Zyklen Chemotherapie hinter mich gebracht.

Im Januar 2026 erhielt ich, nach einem Kontroll-MRT, die unerwartete Nachricht „Rezidiv“. Alles wieder von vorn, nachdem ich in der Reha war, mich etwas erholt hatte und langsam wieder beginnen wollte zu arbeiten.
Das hieß also: Eine dritte OP, weitere 28 Bestrahlungen und in den kommenden Wochen wird auch die nächste Chemotherapie beginnen. Für die Zukunft sind weitere Therapien im Gespräch (z.B. eine Immuntherapie), die keine Kassenleistung sind.
Seit der dritten OP ist mein linker Fuß taub, da einige Nervenbahnen beschädigt wurden. Ich benötige bei einigen Dingen Hilfe im Alltag. Trotz Schwerbehinderung (GdB 100) und Pflegegrad 1, erhalte ich keinerlei finanzielle Hilfe von Ämtern oder Kassen.
Neben körperlichen Einschränkungen, Arbeitsunfähigkeit, Zukunftssorgen, organisatorischen und bürokratischen Belastungen, sind die Finanzen - auch mit familiärer Unterstützung - kaum zu stemmen.
Nachdem das Krankengeld kürzlich ausgelaufen ist, erhalte ich nur noch Arbeitslosengeld. Die Bearbeitungszeiten aller Ämter (Arbeitsamt, Rentenkasse, Pflegekasse) sind unglaublich lang und finanzielle Sorgen machen die ganze Situation noch schwieriger.
Die mentale Gesundheit leidet unter all diesen Dingen natürlich. Momentan ist auch der massive Haarausfall (durch die Kopf-Bestrahlungen) sehr belastend für mich. Auch wenn viele das nicht ernst nehmen, sind es eben nicht „nur Haare“. Es ist ein sehr entscheidender Punkt für das Wohlbefinden.

Die Spenden möchte ich für folgende Dinge verwenden:

  • Medikamente und Therapien, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden
  • Private Fahrtkosten zu Ärzten bzw. Fahrdienste
  • Hilfsmittel, die gar nicht oder nur teilweise von der Krankenkasse bezuschusst werden (Supplements, spezielle Körperpflege, Perücke etc.
  • Freizeitgestaltung und kleine Auszeiten, die für die mentale Gesundheit und das Schaffen von Erinnerungen unglaublich wichtig sind.

Aufgeben ist keine Option! Ich kämpfe für mein Leben, für gemeinsame Jahre, für Zeit und Erinnerungen. Meine Liebsten sollen mich natürlich nicht schon mit Ende 30 verlieren müssen, aber die Zeit, die mir noch geschenkt wird, möchte ich mit schönen Dingen füllen.

Wenn du mich unterstützen möchtest, bin ich dir unglaublich dankbar. Jeder Euro hilft. Und sollte dir eine Spende nicht möglich sein, freue ich mich, wenn du diesen Aufruf teilst.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit fürs Lesen genommen hast. Bleib gesund!

Janine

Organizer

Janine S
Organizer
Kabelsketal, Sachsen-Anhalt
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