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DEUTSCHE FEMIZIDE - LIPPENBEKENNTNISSE RETTEN FRAUEN NICHT!
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Könnt Ihr Euch an das Corona-Jahr 2022 erinnern?
Wir (FEMEN Deutschland und F.O.C.G.) hatten eine große Foto-Plakatkampagne geschaltet: AM 8. MÄRZ 2026, DEM INTERNATIONALEN FRAUENTAG, WOLLEN WIR NOCH GROßFLÄCHIGER PRÄSENT SEIN.
Anlässlich der verheerenden Daten, die bei der Bundespressekonferenz zu den Lagebildern zu Häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen (zum Berichtsjahr 2024) am 21. November vorgestellt wurden, blieben sich die Repräsentant*innen unserer Regierung treu: Ministerin Karin Prien (BMBFSFJ) und auch Minister Alexander Dobrindt (BMI) haben einmal mehr ausschließlich Maßnahmen präsentiert, die ERST NACH einer Gewalterfahrung zum Tragen kommen.
Egal, ob Frauenhausplatz, Tarn-App oder die neue Strafbarkeit von k.o.-Tropfen – nicht eines dieser Instrumente wirkt präventiv.
Die Einführung der sogenannten Fußfessel ist ohnehin erst für 2027 vorgesehen. Auf Basis der aktuellen Datenlage zu deutschen Femiziden kommt sie damit für weitere 300-400 Frauen zu spät.
Sie werden die elektronische Aufenthaltsüberwachung nicht mehr erleben. Sondern die verstetigte, misogyne Gewalt ebenfalls mit Ihrem Leben bezahlen müssen.
LIPPENBEKENNTNISSE AUS DER POLITIK REICHEN bzw. RETTEN NICHT!
DESWEGEN: WIR BEREITEN UNS WIEDER VOR.
Frauen werden nicht länger nur bescheiden, leise und Opferbereit sein!
UNSERE NÄCHSTE AKTION STEHT AN.
Wenn Ihr mögt: Support ist wieder sehr willkommen. Mit Eurer Unterstützung schaffen wir es wieder: Stark. Laut. Unübersehbar.
Unser Spendenziel ist extrem sportlich, das wissen wir.
Deswegen beginnen wir bereits zum Internationalen Tag der Menschenrechte.
BITTE HILF AUCH DU UNS, die neue Kampagne zu realisieren.
Jeder einzelne Euro unterstützt unsere Aktion.
STAY TUNED.
& STAY SAFE!
Credits für das Foto @ Marius Sperlich
