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Mein Name ist David Reschke, ich bin 23 Jahre alt, höre leidenschaftlich gern Musik und verbringe auch gerne Zeit an der Playstation. Doch meine größte Leidenschaft ist der Sport. Seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von Fußball, Basketball und American Football. Die Spannung eines Spiels, das Unvorhersehbare, die Emotionen – all das macht Sport für mich einzigartig. Besonders beeindruckt hat mich schon immer die Freude, die Sportler ausstrahlen, wenn sie ihren Traum leben dürfen. Sport zeigt uns: Träume können wahr werden, wenn man hart dafür kämpft.
Leider konnte ich diesen Traum nicht wie geplant verwirklichen. Bereits als Baby wurde bei mir Muskeldystrophie Typ Duchenne diagnostiziert – eine Krankheit, die dazu führt, dass meine Muskelkraft mit zunehmendem Alter kontinuierlich abnimmt. Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich auf einen Elektrorollstuhl angewiesen. Obwohl Sport für mich alles bedeutet, war es über Jahre hinweg frustrierend, anderen beim Spielen zuzusehen, ohne selbst aktiv sein zu können.
Doch vor etwa drei Jahren hat sich etwas verändert: In München wurde eine Rollstuhlfußballmannschaft, die Munich Whitesharks, gegründet – und ich bin dabei! Wir spielen in der 1. Bundesliga und reisen gemeinsam zu Spieltagen in verschiedenen Städten. Beim Rollstuhlfußball sitzen die Spieler in speziellen Sportelektrorollstühlen mit montiertem Metallrahmen. Mit schnellen Drehbewegungen wird der Ball gespielt – es ist eine rasante und faszinierende Sportart.
Leider fehlt mir dafür das richtige Equipment. Ich besitze keinen eigenen Sportelektrorollstuhl und muss stattdessen mit meinem Alltagsrollstuhl spielen, der weder schnell noch wendig genug ist. Einen Umbau genehmigt die Krankenkasse nicht, da Elektrorollstühle als Hilfsmittel und nicht als Freizeitgerät gelten. Ein geeigneter Sportrollstuhl kostet zwischen 16.000 und 20.000 Euro – eine Summe, die ich als Schüler und Bewohner einer Wohngruppe nicht aufbringen kann.
Diese Situation schränkt mich stark ein. Ich verliere wertvolle Einsatzminuten – nicht, weil ich weniger Talent habe, sondern weil mein Rollstuhl nicht mithalten kann. Das tut weh. Ich bin ehrgeizig, zielstrebig, und der Sport gibt mir Lebensfreude. Doch unter diesen Umständen verliert er seinen Zauber – und das möchte ich nicht hinnehmen.
Deshalb starte ich diese Crowdfunding-Kampagne. Mit eurer Unterstützung möchte ich mir den Traum erfüllen, wettbewerbsfähig mit meiner Mannschaft zu spielen und wieder voll dabei sein zu können. Jeder Euro zählt – nicht nur für mich, sondern auch als Zeichen der Hoffnung für andere Menschen mit Behinderung, ihre Träume nicht aufzugeben.
Denn: Sport ist für alle da – und er lässt den schweren Alltag für einen Moment vergessen.



