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Kurze Beschreibung Inhalt
Die 21-jährige Marina kehrt nach einer 10 monatigen Weltreise in ihr kleines, konservatives Heimatdorf zurück. Freudig wird sie schon von ihren Eltern und ihrer besten Freundin erwartet. Mit einem neuen Wohnungsschlüssel in der Hand und der Aussicht, den Blumenladen ihrer Mutter zu übernehmen, versucht Marina wieder in diesem Leben anzukommen. Doch schließlich merkt auch sie, was den Zuschauenden schon längst zum Himmel schreit: Sie muss hier wieder raus, denn ihr Horizont ist zu groß geworden für diese kleine Welt.
Konzept und Symbolik
Das Ganze hat etwas von der Realität eines eingesperrten Paradiesvogels, der sich mit jedem Flügelschlag mehr und mehr seines Käfigs bewusst wird. Auch wenn Marina anfangs versucht, sich wieder einzugliedern, ist die Dissonanz der beiden Welten einfach zu groß. Mit dem zügigen und dynamischen Szenenwechsel wird ein Druck aufgebaut, der sich während der Partyszene zuspitzt und dann im emotionalen Höhepunkt der Geschichte entlädt. Denn Marina beginnt zu tanzen und schließlich zu fliegen und spürt sich endlich selbst wieder, als sie aufbricht um ihren Platz unterm Himmel zu finden.
Baum – Der Baum ist Marinas Vorbild und Verbündeter auf einer metaphorischen Ebene, denn er hat, genau wie sie, seine Wurzeln in einem Zuhause verankert, doch es lockt seine Äste, dem Himmel entgegen zu wachsen.
Himmel – Der Himmel ist die Verbindung der ganzen Welt, der aber für Marina doch von jedem Ort ein bisschen anders wirkt, während er für andere wiederum überall gleich aussieht.
Kette – Als Symbol für Bindung, die einengend und überfordernd wirken kann, aber eben auch dehnbar oder flexibel und als Anker fungiert, wenn man sich verliert.
Kurze Rollenbeschreibung
MARINA: 22, ruhig, phantasievoll, grundsätzlich will sie es gern allen recht machen, kommt mit der konservativen Lebensweise ihrer Eltern nicht so gut klar, es zieht sie in die Ferne
PAULA: 24, aufgedreht, selbstbewusst, Quatschkopf, sehr traditionell erzogen worden, sie will schnellst möglichst eine Familie gründen
Regie und Kamera
Lena Burger (Autorin, Regisseurin) ist in einem kleinen Dorf in Süddeutschland aufgewachsen und 2022 nach Wien gezogen. Sie studiert Schauspiel an der BSA und hat 2023 mit einer Jugendgruppe ihr erstes Stück inszeniert.
„Dieses Kurzfilm-Projekt liegt mir aus vielerlei Gründen sehr am Herzen. Zum einen natürlich, weil es mein Debüt als Filmregisseurin ist, zum anderen weil die Geschichte die wir damit erzählen, in gewisser Weise meine eigene darstellt und letztendlich auch weil, mein Herz einfach aufgeht wenn junge, motivierte Menschen sich zusammentun und etwas Kreatives erschaffen!“- Lena
Eileen Polnau (Casterin, Co-Regisseurin), ebenfalls in Süddeutschland aufgewachsen, interessiert sich neben ihrem Schauspielstudium an der BSA hauptsächlich für gesellschaftskritische Themen und hat einen Bachelor in Erziehungswissenschaften.
„Mit diesem Projekt möchten wir Themen aufgreifen, die viele junge Erwachsene betreffen: das Gefühl, fremd zu sein – in der Gesellschaft, in Beziehungen, manchmal in sich selbst; den Mut, eigene Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie ab und an unbequem sind. Unser Ziel und Antrieb ist es, eine Geschichte zu erzählen, die ehrlich, nahbar und relevant ist. Eine Geschichte die das Gefühl vermittelt: Ich bin mit diesen Fragen nicht allein!“ - Eileen
Esther Beckstein (Kamera) studiert ebenfalls Schauspiel an der BSA, ist aktives Mitglied bei „Kino und Krawall“ und hat sich mit Leib und Seele dem Film verschrieben. Hat Erfahrung am Set und unter anderem im vergangenen Jahr ein Musikvideo gedreht.
Als junge Filmschaffende bietet mir dieses Projekt erstmals die Möglichkeit, in einem professionellen Rahmen mit der Kamera zu arbeiten. Die inneren Kämpfe von Marina möchte ich vom Drehbuch auf die Leinwand bringen. Alle kennen das Gefühl, verloren oder verlassen zu sein, doch an sich selbst zu glauben ist und bleibt das Wichtigste. Deshalb muss diese Geschichte verfilmt werden, denn wir dürfen nicht einfach aufgeben.“- Esther





