- E
- A
- V

Dagmars Weg im Leben mit metastasiertem Krebs
0% complete
€5,930 raised of €11.1K
115 donations
Hallo, ich bin Dagmar Christiane und im Oktober 2024 durfte ich meinen 58. Geburtstag feiern. An meinem 50. Geburtstag 2016 war das nicht so klar, denn im September des Jahres bekam ich meine Erstdiagnose „Metastasierter Brustkrebs“ - prognostizierte Restlebenslaufzeit ca. 6 Monate.
Mit der Diagnose „Palliativ, unheilbar“ wollte ich mich nie abfinden. Und so startete ich meinen Weg in Begleitung unterschiedlicher Ärzte. Von Beginn an, war klar, dass ich nicht nur auf die „klassische Schulmedizin“ setzen würde, sondern auch auf alternative Methoden. Ich habe die sechs angesetzten Chemozyklen gut überstanden und der bei der Erstdiagnose riesige Tumor und auch die verschiedenen Metastasen zogen sich zurück. Ich hatte mein Leben auf den Kopf gestellt und war mit meiner dementen Mutti 2018 von NRW nach Ostfriesland an die Nordsee gezogen, um ein entspannteres Leben zu führen. Schnell war mir nach der Erstdiagnose klar, dass ich einiges in meinem Leben verändern müsste.
Ich war selbstständig und hatte mich seit 2014 beruflich etwas verrannt - sicherlich habe ich Fehler gemacht, nie absichtlich! Die Firma war mein Baby - eine bevorstehende Insolvenz habe ich versucht bis zu meiner Erkrankung mit einem neuen Geschäftsmodell zu drehen. Mein Körper war schneller und so musste ich von heute auf morgen meine Prioritäten verändern.
2019 kam dann die Insolvenz.
Parallel habe ich - dank der Unterstützung meiner Mutti bis zu ihrem Tod 2020 und lieber Freunde - alles an meine Heilung gesetzt.
Bis 2022/2023 lief das auch super, ich war in einer Remission (der Krebs zeigte keinerlei Aktivitäten). Und dann zeigte sich plötzlich wieder minimaler Wachstum des Tumors und dann im Oktober 2023 ein explosives Anwachsen auf eine Fläche von 12x12 cm.
Mir wurde erneut zur Chemotherapie geraten, mit der ich mich diesmal noch viel weniger anfreunden konnte als vor 7-8 Jahren. Ich versuchte - unbegleitet - einen alternativen Weg. Dieser war zunächst vielversprechend und dann brach im März/April 2024 der Tumor durch die Haut. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Onkologen, da mir mein behandelnder Arzt im Januar einen Termin abgesagt hatte und keinen neuen - trotz mehrfachen Nachfragens - Termin vereinbart hatte.
Wohin also … ähnlich wie bei der Insolvenz sind starke Schamgefühle bei mir aufgetreten. Es brauchte ein bisschen Zeit, dann konnte ich über meinen Schatten springen und bin im Mai 2024 zu meinem Hausarzt. Ab jetzt ging es wieder flott in der klassischen Medizin voran. Eine Chemo musste her … und ich konnte dann Ende Juni den ersten Zyklus durchführen lassen, alles ganz gut vertragen und es schien zu wirken. Der durchgebrochene Tumor löste sich schon 2 Wochen später und wurde abgetrennt. Ich dachte, ich sei auf der Gewinnerstrasse - leider nein.
Nach Chemozyklus 5 wurde ich aufgrund einer körperlichen Schwäche wieder stationär aufgenommen, diesmal palliativ und dort wurde dann sogleich das für 10 Tage später vorgesehene Kontrolle-CT gemacht.
Das Ergebnis war vernichtend. Der Tumor ist unter der Chemo weitergewachsen.
Und nun stehe ich hier an einem wichtigen Punkt. Probiere ich die nächste Chemo oder versuche ich nochmal einen anderen alternativen - diesmal von Profis - begleiteten Weg?
Oder kann ich sogar beides kombinieren?
Welche Chemo ich tatsächlich in meiner Situation am besten machen kann, erfahre ich hoffentlich bis Anfang Dezember.
Für die Begleitung des alternativen Weges habe ich schon eine Lösung gefunden.
Allerdings kann ich sie mir tatsächlich alleine nicht leisten, das war auch der Grund , warum ich in der Vergangenheit den Weg alleine gegangen bin, denn hochwertige Nahrungsergänzungsmittel etc. haben ihren Preis.
In den nächsten 3-6 Monaten benötige ich somit finanzielle Unterstützung … personelle Unterstützung habe ich durch den Pflegedienst, der zweimal täglich zur Wundversorgung kommt und Freund:innen, die mich im Alltag begleiten.
Mir ist schon bewusst, dass der Tod zum Leben dazugehört. Dennoch ich habe noch so viele Pläne und Ideen, um Menschen zu helfen, zu unterstützen und natürlich selbst zu leben!!! Das Leben ist schön!
Der Palliativarzt sagte noch vor 4 Wochen zu mir, dass er es kaum glauben könnte, dass ich noch lebe, nachdem er die CT-Bilder von 2016 gesehen hat.
Ich weiß, ich kann es schaffen, wenn ich mich jetzt optimal versorgen kann.
Es fällt mir nicht leicht, diese Kampagne ins Leben zu rufen, doch:
ich benötige alleine ca. 750 € monatlich für Kräuter, ätherische Öle und Nahrungsergänzungsmittel. Die Begleitung durch zwei Heilpraktiker benötigt jeweils je Behandlung ca. 120 - 150 €.
Begleitende Unterstützung durch Zhineng Qigong - Lehrer/Meister- Stunden zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte sind weitere Positionen.
Die ganze finanzielle Abwicklung übernimmt meine liebe und beste Freundin Barbara für mich. Sollte ich es nicht schaffen, jedoch noch Geld vorhanden sein, wird meine Einäscherung davon finanziert. Alle darüberhinaus nicht benötigten finanziellen Mittel werden an die Kinderkrebshilfe gespendet.
Wenn Du finanziell nicht in der Lage bist, 5 oder 10 € zu spenden, verstehe ich das vollkommen – ich weiß, wie schwierig solche Situationen sein können. Dennoch würde es mir viel bedeuten, wenn Du meinen Link teilen könntest, damit möglichst viele Menschen davon erfahren.
Falls Du möchtest, kannst Du auch für mich und meine Heilung beten. Ich glaube fest an die Kraft des Gebets und bin dankbar für jede Unterstützung – sei es finanziell, durch Teilen oder im Gebet. Vielen Dank von Herzen!
Amen.
