Kampf gegen den Krebs

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Kampf gegen den Krebs

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Hallo ich bin Vanessa und es geht um meine Mama!
Meine Mama hat die diagnose: triple negativ inflammatorischer brustkrebs erhalten.
2007 ist sie schonmal an Brustkrebs erkrankt, damals konnte man ihr gut helfen. Da Sie den Tumor in ihrer Brust frühzeitig ertasten konnte. Mit Operation/ Chemotherapie und Bestrahlung konnte sie geheilt werden. Diesmal ist es leider ganz anders.. Sie ist immer gewissenhaft und regelmäßig zu allen Untersuchungen gegangen. Mammographie 1mal im Jahr.. Ultraschall und die normale Krebsvorsorge.. Mitte März hat sie gemerkt, das ihre Linke bis dato "Gesunde" Brust viel größer geworden ist und sich Rot / Braun gefärbt hat.. sie hat es eine Woche beobachtet.. und ist dann natürlich sofort zum Frauenarzt gefahren. Sie bekam erstmal ein Antibiotika, als es nach einer Woche keinerlei Besserung gab, ist sie erneut dort hin gefahren. Der Frauenarzt gab ihr ein anderes Antibiotikum. Und schickte Sie zu einer Mammographie ( außerhalb der normalen Jahreskontrolle. ) Wir sind Montag dann also direkt zur Mammographie nach Mülheim gefahren. Gott sei dank, wollte der behandelnde Prof. Aus Mülheim Vorberichte / Aufnahmen der letzten Mammographie Okt.2024.. sehen. Die wir sofort angefordert haben. Er schaute sich die Bilder aus 2024 an. Und fragte meine Mama, ob ihr nicht bekannt war das ihre lymphknoten in der linken Achsel völlig ungesund/vergrößert aussehen, und ihre Brust eine starke Verdickung habe.. was wohl im Okt.2024 schon bekannt war.. Aber leider war uns das nicht bekannt.. es wurde dann sofort noch eine Mammographie und auch ein Ultraschall gemacht. Der Prof. Sagte es muss schnellst möglich eine Biopsie gemacht werden. Mir war sofort klar.. das Ihr behandelnder Frauenarzt ( aus Essen ) einen Fehler gemacht hat. Ich habe sofort in der Praxis angerufen, und nach dem Mammographie Bericht aus 2024 gefragt. Er war im PC. Wir sind also direkt nach dem Termin in Mülheim, zum Frauenarzt gefahren. Dort wollte ich den Bericht haben. Es hieß der Drucker sei kaputt, das müsse der Arzt gleich selber machen.. und da wusste ich, er hat den Bericht bis dato nicht gelesen.. als wir dann aufgerufen wurden, habe ich gesehen das der Bericht von der Radiologie aus Bottrop von Okt 2024 auf seinem Schreibtisch lag.. ich habe den Arzt angeschaut, und habe nur gesagt.. sagen sie mir bitte dass das nicht wahr ist.. Er sagte dann zu uns.. es würde ihm Leid tun, aber er habe den Bericht tatsächlich nicht komplett gelesen.. ich bin in Tränen ausgebrochen.. und habe ihn dann gefragt.. ob denn laut Bericht der Mammographie aus Nov.2023 noch alles gut gewesen sei.. Er gab mir als Antwort.. Ja in 2023 war noch alles in Ordnung.. Da das Vertrauen natürlich sofort weg war, bin ich nach Bottrop in die Radiologie gefahren, und habe mir den Bericht geben lassen.. und was soll ich sagen, auch in 2023 stand schon eine kleine aber noch Abgrenzbare Brust Verdickung und ein vergrößerter Lymphknoten drin.. also hat der Frauenarzt mich angelogen, und er hat auch diesen Bericht nicht gelesen. Das heißt es sich 2 Berichte nicht gelesen worden, obwohl meine Mutter 2007 bereits Krebs hatte. 2 Jahre, in denen man sofort reagieren hätte müssen.. und hätte es früh genug behandeln können.. 2 Jahre einfach 2 Jahre.. Jetzt wo der höhst aggressive schnell wachsene Krebs 2 Jahre Zeit hatte sich auszubreiten.. ein Krebs der eine Zellteilung von 86 Prozent hat.. und sich generell erst spät bemerkbar macht .. denn ein inflammatorischer brustkrebs zeigt sich erst, wenn er schon weit ist.. Aber 2 Jahre früher, hätte man ihn noch stoppen können.. Dieser Grob fahrlässige Behandlungs Fehler.. weil der Frauenarzt seine Arbeit nicht gewissenhaft gemacht hat.. dieser Fehler nimmt uns einfach unsere Omama weg.. es ist einfach so furchtbar.. es ist unbegreiflich, wie konnte sowas passieren..
Ich möchte das Sie, die Zeit die ihr bleibt.. genießen kann.. trotz der ganzen seelischen schmerzen.. Der Angst.. Der schrecklichen Strapazen die auf sie zukommen werden.. ich möchte das sie, sich nicht finanziell auch noch so schreckliche sorgen machen muss. Sie bekommt eine kleine Erwerbsunfähigkeitsrente, und hat bis dato einen minijob gemacht , damit sie von dem Geld leben konnte. Aber das fällt leider jetzt weg. Sie weiß nicht vor und nicht zurück. Ich möchte zu jedem Zeitpunkt und zu jedem Termin an Ihrer Seite stehen.. sie immer begleiten. Und das lässt sich auch mit meinem Job, nicht vereinbaren. Aber es ist doch meine Mama, sie war ihr ganzes Leben für mich da.. ich könnte es gar nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Sie alleine ins Krankenhaus fahren zu lassen.. und nicht an ihrer Seite zu stehen.. ich würde mir wünschen, das jeder der die möglichkeit hat, meine Mama unterstützen kann.

Organizer

Delia Hopp
Organizer
Essen, Nordrhein-Westfalen
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