Hallo,
wir sind ein kleiner Shettyhof in der Nähe von Butzbach. Bis letztes Jahr hatten wir fünf süße Shettys - dann hat das Schicksal zum ersten Mal zugeschlagen. Unsere gerade erst elf Jahre alte "Maggie" musste aufgrund einer schweren Kolik ungeklärter Ursache nach vierstündigen Versuchen sie zu retten eingeschläfert werden. Fünf Wochen später ist auch unsere alte "Lilly" mit über 34 Jahren vermutlich vor Trauer verstorben. Von diesen Schicksalsschlägen noch kaum erholt, die Kosten der Tierarztrechnungen und natürlich auch die Anschaffungskosten für unser neues Pony "Hope" spürend, kam es am 25.01.2026 zum Supergau. Mitten in der Nacht kamen die Anrufe von Nachbarn und Freunden, dass es am Stall brennt. Voller Panik sind wir zu dem mehrere Ortschaften entfernten, gepachteten Stall gefahren, doch als wir ankamen war nichts mehr zu retten. Als die Feuerwehr, die vor uns da war, ankam, stand bereits der ganze Bauwagen in Flammen. Der Bauwagen war der Treffpunkt für die Kinder und alle Besucher unseres schönen Ponystalles, der Ort an dem gelernt, gespielt, gegessen und vor allem gelacht wurde. Kurz gesagt das Herz der Anlage. Nichts war mehr zu retten, von dem emotionalen Wert abgesehen ist auch ein großer materieller Wert in den Flammen verloren gegangen. Am nächsten Morgen hat uns die Kripo bestätigt, dass uns keine Schuld an dem Brand trifft, es sich aber glücklicherweise auch nicht um Brandstiftung handelt. Leider könnte es dennoch möglich sein, dass wir in absehbarer Zeit umziehen müssen und unseren geliebten Ponystall verlassen müssen. Dies würde wieder mit erheblichen Kosten einhergehen, abgesehen davon, dass wir sämtliches Material, welches verbrannt ist, ersetzen müssen, da es für unser Konzept relevant ist, bei das Erlernen von Grundkompetenzen im Umgang mit dem Partner Pony und das spielerische Erleben der Natur im Vordergrund stehen. Für Veranstaltungen wie Kindergeburtstage, Ponykurse und Ferienbetreuung werden wir auch über die Anschaffung eines neuen Bauwagens für uns nachdenken müssen. Diese Kosten sind zurzeit nicht tragbar für uns und so bitten wir um Spenden, damit der Reitbetrieb für über 40 Kinder weiterlaufen kann und wir den Ponys weiterhin eine artgerechte Haltung im Herdenverband bieten können.






