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Bobruisk ’41 ist mehr als eine Familiengeschichte. Es ist eine Spurensuche, die beim Leben von Dina Levina beginnt – geboren nahe der Stadt Bobruisk, 1941 zur Flucht gezwungen – und sich über Generationen hinweg fortsetzt.
Aus dieser Erinnerung erwuchs ein Projekt, das persönliche Geschichten mit den Stimmen der letzten Überlebenden verbindet. 25 Zeitungen und Zeitzeugen berichten in diesem Buch von Verfolgung, Verlust und Überleben. Ihre Worte sind eindringliche Zeugnisse, die uns mahnen, hinzuhören, solange es noch möglich ist.
Dieses Buch möchte bewahren, was sonst verloren ginge: Erinnerungen an Menschen, deren Stimmen uns an Verantwortung, Menschlichkeit und die Pflicht zum Erinnern erinnern. Denn wenn wir nicht mehr erzählen, droht das Vergessen.

