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Hallo, ich schreibe diesen Aufruf für meinen Sohn Charly (14).
Charly wurde als Frühchen in der 27+2 SSW geboren. Bei seiner Geburt hatte er schwere Hirnblutungen III° auf beiden Seiten, die einiges zusätzlich Beschädigt haben. Mit Charly zusammen kämpfe ich um jeden weiteren Entwicklungsschritt.
Er hat z.B. Bewegungsstörungen vor allem rechts, ist geistig behindert und hat dementsprechend Probleme beim Sprechen und Verstehen. Das Laufen hat er erst spät durch mehrere medizinische Eingriffe gelernt, aber er braucht meistens immer noch Hilfe dabei. Vor allem unebene Wege fallen ihm dabei besonders schwer.
Er zeigt Verhaltensstereotypen, vor allem in Richtung Autismus, die über die Jahre immer ausgeprägter geworden sind.
Aus diesem und noch mehr gesundheitlichen Beeinträchtigungen möchte ich Charly einen Autismus Assistenzhund ausbilden, der Ihn in seinem Alltag unterstützen und durch schwierige Situationen führen soll.
Die Kosten der Ausbildung werden auf 20.000-25.000€ geschätzt, von denen ich nicht alles alleine tragen kann. Leider zahlt die Krankenkasse dafür nichts dazu.
Der Assistenzhund soll Charly später bei seinen regelmäßigen Arzt Besuchen unterstützen und Anzeigen können, wenn Charly Schmerzen verspürt, da er sich nicht selber ausdrücken kann.
Außerdem soll er ihn im Alltag begleiten und seine Mobilität und Eigenständigkeit weiter unterstützen. Charly tut sich schwer Gefahren einzuschätzen, z.B. an einer Straße bei Autos stehen zu bleiben, dabei soll der Assistenzhund ihn ausbremsen und auf seine Sicherheit achten. Natürlich wird er dies Anfangs nie vollständig alleine machen, aber für Charly ist es doch ein Stück mehr Selbstständigkeit sich alleine zu bewegen, als immer an Papa's Hand zu hängen.
Der Assistenzhund soll Charly bei Reizüberflutungen (Overload und Meltdown) beistehen können, z. B. durch Kopf auflegen und Körperkontakt, und ihn beruhigen oder die Situationen unterbrechen zu können. Hunde können solche "Anfälle" deutlich eher wahrnehmen als wir Menschen und haben dadurch die Möglichkeit viel eher einzugreifen.
Der Assistenzhund soll Charly im Alltag als "Anker" dienen. Er kann ihn sicher durch Menschenmengen führen, ganz auf Charlys befinden abgestimmt. Er kann ihm als "Geh-Hilfe" in schwierigen Situationen helfen und einfach für ihn zusätzlich da sein.
Kurzum ein Bester Freund, der die Gefühle viel eher Wahrnimmt und entsprechend Agieren kann.
Ein dafür geeigneter Welpe soll im Dezember einziehen und weitestgehenst von mir zuhause ausgebildet werden, um Kosten zu sparen. Trotzdem werden natürlich zusätzlich viele Trainer Stunden benötig. Anschließend kommen ja dann noch Prüfungen, Wesenstest etc., die finanziert werden müssen.
Ich danke euch allen schon mal im Voraus für das Lesen dieses Textes. Ich würde mich freuen, wenn der Beitrag fleißig geteilt wird, um möglichst viele zu erreichen.
Weiterhin bedanke ich mich natürlich auch für jeden Euro der gespendet wird.
Vielen Dank euch allen für eure Unterstützung und diese Möglichkeit.
Ich bedanke mich auch im Namen von Charly ganz herzlich.
Dankeschön
Euer Christian
Organizer and beneficiary
Christin Graf
Beneficiary

