Aufbau einer Hals-Nasen-Ohren Versorgung in Kabanga, Afrika

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Aufbau einer Hals-Nasen-Ohren Versorgung in Kabanga, Afrika

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Hallo, mein Name ist Dr. Alois Greul. Ich habe viele Jahre als Hals-Nasen-Ohren-Arzt in Österreich gearbeitet. Seit Kurzem bin ich in Pension – doch Ruhestand fühlt sich für mich noch nicht richtig an. Zu sehr begleitet mich der Wunsch, meine Erfahrung dort einzusetzen, wo medizinische Hilfe nicht selbstverständlich ist.

Schon während meines Studiums und auch später als junger Arzt habe ich davon geträumt, in Afrika zu helfen. Mein Weg führte mich nach Tansania, genauer gesagt nach Kabanga, einer ländlichen Region im Westen des Landes, nahe der Grenzen zu Kenia und Burundi.

In Kabanga befindet sich ein kirchliches Krankenhaus, das für eine große, weit verstreute Bevölkerung die einzige medizinische Anlaufstelle darstellt. Die Menschen dort sind dankbar für jede Hilfe, doch die Realität ist ernüchternd: Tansania hat eine extrem niedrige Ärztedichte, spezialisierte medizinische Versorgung ist außerhalb der großen Städte kaum vorhanden. Für eine HNO-fachärztliche Behandlung müssten Patient*innen aus Kabanga über 300 Kilometer zurücklegen – eine Strecke, die für die meisten schlicht nicht zu bewältigen ist.

Dabei sind Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen in ländlichen Regionen sehr häufig. Chronische Mittelohrentzündungen bei Kindern, unbehandelter Hörverlust, Nasenbluten oder Infektionen der oberen Atemwege gehören zum Alltag. Viele dieser Erkrankungen wären mit einfachen Mitteln gut behandelbar. Doch ohne funktionierende Ausstattung bleiben Diagnosen oft folgenlos, und Krankheiten, die bei uns banal erscheinen, führen dort zu dauerhaften Schäden oder sogar zum Tod.

Ich habe Kabanga selbst besucht, im Krankenhaus mitgearbeitet und mir die Situation vor Ort genau angesehen. Was mich beeindruckt hat, war das enorme Engagement des lokalen Personals. Gleichzeitig habe ich gesehen, wie sehr es an grundlegender Infrastruktur fehlt. Zwar gibt es im Krankenhaus eine HNO-Ambulanz, doch sie ist praktisch nicht funktionsfähig. Alte, defekte Geräte aus Europa, teils aus den 1980er-Jahren, stehen ungenutzt herum. Eine ehemals gespendete Endoskopieeinheit war nach wenigen Monaten kaputt und seither nicht mehr einsetzbar. Es fehlen nicht High-End-Technologien, sondern einfache, robuste Werkzeuge.

Aus diesen Eindrücken ist das Projekt „ENT in Kabanga“ entstanden. Ziel ist nicht ein kurzfristiger Hilfseinsatz, sondern der nachhaltige Aufbau einer einfachen, funktionierenden HNO-Ambulanz. Mit Geräten, die vor Ort gewartet und repariert werden können. Mit klaren Untersuchungsabläufen. Und vor allem mit der Ausbildung eines lokalen Krankenpflegers, der die Ambulanz eigenständig betreibt und die Patient*innen kontinuierlich versorgen kann. Hilfe zur Selbsthilfe – angepasst an die Realität vor Ort. Mehr Infos dazu können hier nachgelesen werden.

Ein erster Grundstock ist bereits vorhanden. Was jedoch dringend noch fehlt, sind zentrale Bausteine wie ein flexibles Endoskop zur Untersuchung des Kehlkopfes, eine einfache Kaustik zur Behandlung von Nasenbluten sowie grundlegende Instrumente für die HNO-Diagnostik. Hinzu kommen die unvermeidlichen Transportkosten, um das Material überhaupt nach Kabanga zu bringen.

In Kabanga entscheiden oft kleine Dinge über große Schicksale. Ein Nasenbluten, das nicht gestillt werden kann. Ein Kind, das aufgrund eines unbehandelten Hörverlustes nie richtig lernen wird. Eine Infektion, die chronisch wird, weil eine einfache Untersuchung nicht möglich ist. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie, genau hier anzusetzen – nicht für ein paar Tage, sondern dauerhaft.

Hundert Prozent der Spenden fließen direkt in das Projekt „ENT in Kabanga“. Ohne Umwege, ohne Verwaltungskosten, transparent und nachvollziehbar. Jede Unterstützung hilft, eine medizinische Versorgung aufzubauen, die bleibt.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Und danke dafür, dass Sie mithelfen, dort Hoffnung zu schaffen, wo sie dringend gebraucht wird.

Organizer and beneficiary

Michael Eichinger
Organizer
Graz
Alois Greul
Beneficiary
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