Assistenzhund für Alyssa

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Assistenzhund für Alyssa

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Hallo liebe Leser und Leserinnen, ich bin Alyssa und wurde gerade 12 Jahre alt. Ich lebe mit meiner Mama und meinem Kater Puma zusammen im Kanton Bern. Meinen leiblichen Vater will ich nicht mehr in meinem Leben haben……
Ich liebe Tiere von ganzem Herzen und möchte später einen Beruf mit Tieren erlernen.

Eigentlich sollte ich nun das immer, wie selbstständiger werdende, spannende Teenager-Leben geniessen können, wäre da nicht folgendes….

Schon als kleines Kind hatte ich zum Teil massive Angststörungen, ich konnte manchmal nicht mehr aus dem Haus, auch wenn mich meine Mama getragen und mir gut zugesprochen hat. Meine Mama tat alles für mich, dass es mir möglichst besser ging, sie organisierte sogar ein Therapiehundeteam, um mit mir zu arbeiten, dies mit Erfolg. Hunde beruhigen mich, geben mir das Gefühl von Sicherheit und Verständnis. Leider sind diese Termine nur vorübergehend gewesen und so musste meine Mama mich wieder mit meinem Ängsten begleiten, welche mal mehr mal weniger mein Leben bestimmen. Meine Mama wusste, dass ein speziell ausgebildeter Hund mir langfristig helfen könnte, sie informierte sich über die Möglichkeiten aber musste das Vorhaben aufgrund der hohen Kosten wieder begraben. So versucht sie, mein Fels in der Brandung zu bleiben, was sie wirklich trotz ihrer Berufstätigkeit und ohne auf sich selbst zu schauen, immer für mich ist.

Vor einem Jahr geriet mein Leben leider immer wie mehr aus der Spur, ich fühlte mich wertlos, ich hasste mich selbst, fühlte mich ungeliebt, wurde in der Schule gemobbt, schaffte es nicht mehr in die Schule zu gehen, schlief kaum mehr, verletzte mich selbst und musste zudem noch von meiner geliebten Katze Cookie Abschied nehmen, deren Verlust ich bis heute noch nicht richtig verarbeitet habe…vor allem abends geriet ich in eine Spirale, aus welcher ich meist mehrere Stunden nicht mehr herausfand. Meine Mama versuchte alles, um mir zu helfen… ich besuchte vier Monate eine Tagesklinik, in welcher bei mir Depressionen, Angststörung, PTBS und ADHS diagnostiziert worden sind. Zudem ist momentan die ASS-Abklärung in Gange, welche wohl eine weitere Diagnose in meinem Leben geben wird, mit welcher ich lernen muss, umzugehen.

Ich erhielt wohl Medikamente, welche mir ein bisschen helfen, jedoch können auch diese wie auch Menschen mir nicht vollumfänglich helfen und die Sicherheit und Stütze geben, welche ich benötige.
Ich erhielt den besonderen Volksschulstatus und durfte in eine wirklich sehr gute Schule wechseln. In dieser Schule bringt eine Lehrerin ihre beiden Hunde regelmässig mit, wenn sie da sind, fühle ich mich sicher und kann den Schulalltag recht gut meistern, wenn sie aber nicht da sind, geht es nicht, ich komme wieder in verschiedene schwierige, emotionale Situationen. Dies trifft nicht nur im Schulalltag zu, sondern auch auf mein restliches Leben, zu Hause oder unterwegs. Panikattacken, den Drang mich selbst zu verletzten, mich wertlos zu fühlen, mich selbst als Fehler zu betrachten sind einige Dinge, mit welchen ich jeden Tag zu kämpfen habe. In diesen Momenten wünsche ich mir nichts sehnlicher als die Anwesenheit eines Hundes, welcher mich emotional wieder zurück in Sicherheit bringen kann. Meine Mama weiss schon sehr lange, dass ein speziell ausgebildeter Hund mein Leben bereichern und mir diejenige Unterstützung geben würde, welche ich für ein selbstständigeres, angstfreies Leben benötige. Ein speziell auf mich aus-gebildeter Hund würde:

- mich bei Angstzuständen durch Berührung oder eine Handlung ablenken und mir die Sicherheit geben, welche ich in diesem Moment benötige

- mich durch laute Umgebungen, Menschenmengen etc., welche mich durch die verschiedensten Reize überfordern und mir Angst machen, sicher führen und mir die benötigte Sicherheit geben

- mich abhalten mich selbst zu verletzen, indem er meine Gefühlswelt erkennt und entsprechend reagiert

- in der Nacht auf meine Albträume und Ängste reagieren, indem er sich z.B. zu mir legt und mir Sicherheit gibt

- in sozialen Kontakten helfen, welche mir immer wieder Schwierigkeiten bereiten

- mich in dissoziativen Zuständen wieder ins Hier und Jetzt holen, indem er mich z.B. berührt

Das ist noch lange nicht alles, bei vielem mehr kann mir ein speziell ausgebildeter Hund helfen mein Leben zu meistern… und absolut nicht zu vergessen, wäre er ein treuer, urteilsfreier Freund und Weggefährte. Wenn da die hohen Kosten nicht wären…meine Mama versucht alles, um Geld zu sparen, jedoch gestaltet es sich als schwierig…sie müsste noch mehr arbeiten, um das Ziel erreichen zu können, aber das will ich nicht, ich brauche meine Mama an meiner Seite, sie muss für mich da sein können und genügend Energie haben, um mich in meinen vielen Krisen so gut es geht stützen zu können.

Deshalb versuche ich es nun auf diesem Weg, in der grossen Hoffnung, dass es mit euch zusammen möglich wird!!!

Herzlich eure Alyssa




Organizer

Andrea Walker
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Wilderswil, BE
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