
Schwerstbehinderung von Kind Elif
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(English version below...)
Liebe Mitmenschen,
ich heiße Zübeyde und bitte um finanzielle Hilfe für meine Cousine Elif, die bei einer Narkoseeinleitung an der Medizinischen Hochschule Hannover vor 11 Jahren einen schwerwiegenden Gehirnschaden erleiden musste. Elif ist mittlerweile 13 Jahre alt.
Die Ärzte und das Krankenhaus weigern sich bis heute, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Die Versorgung durch die gesetzliche Krankenversicherung wird Elifs Situation nicht gerecht.
Der deutsche Rechtsstaat hat bis heute das kleine Mädchen im Stich gelassen.
Die Eltern kämpfen seit Jahren für ihre Tochter Elif. Der Zivilprozess am Landgericht Hannover (Akte 19 O 77/20) - gegen das Krankenhaus ist für den 06.11.2025 datiert.
Bitte helft uns mit Aufmerksamkeit und Spenden!
Lasst uns gemeinsam für Gerechtigkeit für Elif und gleichgelagerte Fälle kämpfen!
Vorgeschichte:
Elif ist im Jahre 2012 in Spanien mit einer Fehlbildung der Speiseröhre geboren. Die spanischen Ärzte versuchten dieses Problem zu beheben, doch auch nach zahlreichen OP´s blieb der Erfolg aus. Elif konnte somit keine Nahrung oral zu sich nehmen, sondern wurde über eine Sonde ernährt. Die Eltern, die ihr Leben in Spanien aufgebaut hatten, erhofften sich mehr medizinischen Erfolg in Deutschland. So beschlossen sie im Jahre 2013 wieder nach Deutschland zurückzukehren. In Köln, im Krankenhaus AMSTERDAMMER STRASSE, hatte man Elif ebenfalls operiert, aber auch hier war der Professor erfolglos. Die Speiseröhre wollte nicht zu gehen!
Nach einem kurzen Aufenthalt im Marienhospital Herne, entschieden sich die Eltern für eine weitere Behandlung an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Der Professor der Chirurgie wollte die Speiseröhre, mittlerweile das fünfte Mal, operieren, obwohl alle anderen Professoren davon abgeraten hatten. Die Speiseröhre müsse entfernt werden und ein Magenhochzug sei die einzige vernünftige Alternative, so die Professoren aus Madrid und Köln. Doch der Prof. aus Hannover operierte die Spreiseröhre erneut - eine fatale Entscheidung.
Binnen der nächsten 2 Wochen verschlechterte sich der Zustand von Elif erheblich. Mittels eines Computertomographen wollte man die Flüssigkeit, die sich im Brustkorb angesammelte hatte, heraussaugen. Bei diesem medizinischen Eingriff am 27.03.2014 erlitt Elif einen Kreislaufstillstand (Elif war damals 20 Monate alt). Elif wurde zwar von einem herbeigerufenen Reanimationsteam erfolgreich wiederbelebt, aber die Folge war ein ausgedehnter Hirnschaden.
Ein paar Tage vor der Entlassung aus der Medizinischen Hochschule Hannover am 30.04.2014 gab es ein großes Treffen mit Professoren und Oberärzten aller Abteilungen (Anästhesie, Chirurgie und Intensivmedizin). Die Eltern wollten ganz genau wissen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Man beantwortete zwar einige Fragen, aber im Prinzip blieben alle Ärzte stumm, so die Eltern. Elif`s Vater ging daraufhin wütend aus dem Zimmer hinaus und teilte den Ärzten mit, dass er seine Antworten vor Gericht ersuchen werde. Weder hatte man den Eltern die Einsicht in die Patientenakte gewährt, noch hatten die Ärzte aus Hannover die erwünschten notwendigen Fragen beantwortet, wie es wirklich dazu kam, dass Elif einen Kreislaufstillstand erlitt.
Seit jenem Katastrophentag 27.03.2014 ist Elif ein Pflegefall mit dem
höchsten Pflegegrad - Stufe 5.
Als nicht Betroffener kann man sich nur schwer vorstellen, was es bedeutet, sein Kind vorher als „normal“ zu sehen und anschließend als behindert. Gefühle wie Wut auf das Krankenhaus und die Ärzte bestimmen seit Jahren den Alltag. Insbesondere haben die Eltern das Gefühl, dass sich die verantwortlichen Ärzte hinter der Versicherung verschanzen und ihr Gewissen nicht mehr mit dem Unfallhergang konfrontieren wollen.
Das ganze Leben der Familie dreht sich nur noch um Elif. Die Eltern sind (die Alleinigen) Pfleger, Therapeuten 24/7 für ihre liebe Tochter Elif. Ein gewöhnliches Familienleben gibt es nicht mehr. Die Nerven liegen blank, die Perspektiven sind düster.
Die Mutter konnte ihre Doktorarbeit nicht beenden, weil sie sich einzig ihrer Tochter zuwendet. Wer ein Kind mit schwerer Behinderung hat, definiert die Begriffe Gefühle, Zeit, Familie, Freunde, Hilfe, ganz neu.
Der Rechtsweg erwies sich in den kommenden Jahren als ein harter Brocken. Gutachter erscheinen den Eltern sehr parteiisch (gemäß dem Spruch: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus"), von vorherigen Anwälten wurden sie schlecht beraten, und sogar ein Privatgutachter spricht von nachmanipulierten Dokumenten. Darin steht:
Die Haftpflichtversicherung des Krankenhauses sieht keinen Grund, die Haftung für diesen katastrophalen Vorfall zu übernehmen.
Ein ausführlicher Artikel zum Vorfall ist in der Aachener Zeitung nachzulesen:
„Wenn die Untersuchung in einer Katastrophe endet“
von Christoph Pauli
“Vor elf Jahren gab es einen Eingriff bei der kleinen Elif. Seitdem ist die heute 13-Jährige ein völliger Pflegefall. Die Familie lebt in Baesweiler. Dort warten sie vergeblich auf Antworten der Mediziner, sagen die Eltern. Sie haben das Krankenhaus auf Schmerzensgeld verklagt.“
https://www.aachener-zeitung.de/region-nrw/wenn-die-untersuchung-in-einer-katastrophe-endet/77682844.html
Der Sender Sat 1 NRW hat am 08.08.25 einen Beitrag zu der Lebensgeschichte Elifs ausgestrahlt:
Die jahrelangen Anwaltskosten, all jene Kosten für Gutachten, Gerichtskosten, Zeugenkosten, etc. beziffern sich mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.
Die Eltern haben bis dato 3-mal den Anwalt gewechselt, zahlreiche Anästhesiebücher gekauft, um die Gutachten zu verstehen - bzw. die Gutachten in Frage zu stellen.
- Es fehlt an behindertengerechter Einrichtung zu Hause, vieles wurde improvisiert
- Die Ausstattung und Medikamente/ Hilfsmittel sind kostspielig
- Ein Auto mit Rampe für behinderte Menschen haben sie nicht
- Elif müsste intensive Therapie erhalten, aber da die gesetzliche Krankenversicherung diese limitiert und die Privattherapie in Deutschland sehr teuer ist, muss man sich mit den wenigen Therapien begnügen. Dies bedeutet, dass Elifs Muskulatur, die Knochen, im Prinzip der ganze Körper darunter leidet
- Die Prozesskosten haben den Rahmen gesprengt. Da die Eltern damals aus Spanien kamen, hatten sie keine Rechtsschutzversicherung
- Die Eltern pflegen ihre Tochter alleine
„Als wir in den Kampf zogen, dachten wir, dass wir in einem Rechtsstaat Gerechtigkeit erleben werden. Damals waren wir anscheinend zu naiv. Doch wir stehen nun im Ring und das Handtuch werden wir nicht werfen, komme was wolle. Bis zum Ende werden wir kämpfen, für unsere liebe Tochter Elif.“ - Cemal Kenanoglu, Elifs Vater
Bitte spendet jetzt, damit die Eltern die gerichtlichen Prozesse weiter bestreiten können, um für Gerechtigkeit für Elif zu kämpfen!
Bitte spendet auch, damit Elif ein behindertengerechtes Leben und bestmögliche Versorgung und Therapie ermöglicht werden kann.
Gemeinsam können wir ihr Leben erheblich verbessern. Jede noch so kleine Spende hilft und kommt zu 100% Elif zu Gute.
Wir danken jedem einzelnen von Herzen.
Bitte teilt den Aufruf!
So sah Elif einige Stunden vor der Narkoseeinleitung aus:
Und so danach:
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Justice for Elif – Please Help!
Dear friends,
My name is Zübeyde, and I am asking for your support for my cousin Elif, a 13-year-old girl who suffered severe brain damage during a medical procedure at Hannover Medical School in 2014.
Elif was born with a rare condition and underwent several surgeries. But on March 27, 2014, during what should have been a routine procedure, she went into cardiac arrest. She was revived but left with extensive brain damage. Since that day, Elif has needed full-time care at the highest level.
Why we need your help
Doctors and the hospital refuse to accept responsibility.
The legal battle has been going on for years, with enormous legal and expert costs.
The family has no disability-adapted home or vehicle.
Elif needs intensive therapy, but public health insurance in Germany only covers a fraction of what she truly needs.
Elif’s parents care for her 24/7 and fight every day – in court and at home – for their daughter’s dignity. The next civil trial is scheduled for November 6, 2025 in Hannover.
How your donation helps
Covers legal and court costs so the family can continue their fight for justice
Provides vital therapy and medical equipment
Helps adapt the home and (hopefully) buy a wheelchair-accessible car
Gives Elif the chance for a better quality of life
Every contribution, no matter how small, goes 100% to Elif.
Please donate and share Elif’s story. Together we can give her hope, dignity, and justice.
With gratitude from the whole family,
Zübeyde & Elif’s loved ones
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⚖️ “We will not give up. We will fight to the end for our beloved daughter.” – Elif’s father
Organizer and beneficiary
Cemal Kenanoglu
Beneficiary





