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Hej, ich bin Fabian, Biologe im Masterstudium - und ich brauche eure Unterstützung.
Worum es geht:
Ich sammle Spenden, um eine nachhaltige Methode zur Überwachung der Fischartenvielfalt im Wattenmeer zu entwickeln - ganz ohne Schleppnetz und mit minimalem Eingriff in das Ökosystem.
Aber von Anfang an:
Die Artenvielfalt nimmt global durch menschliche Einflussfaktoren drastisch ab. Für funktionierende Ökosysteme, unser aller Lebensgrundlage, benötigen wir jedoch eine hohe Vielfalt an Arten – verschiedene Arten nehmen unterschiedliche Rollen ein, so können ökologische Prozesse stabil ablaufen.
Auch vor der Wattenmeer-Region machen diese Entwicklungen nicht Halt. Umso wichtiger ist es, dieses einzigartige Ökosystem und seine Arten besser zu verstehen, gezielt zu schützen und auf dieser Grundlage nachhaltige Nutzungskonzepte zu entwickeln.
Im Rahmen meines Masterstudiums der Biologie beschäftige ich mich deshalb speziell mit den in der Nordsee und im Wattenmeer vorkommenden Fischarten:
- Welche Arten leben hier?
- Welche Rolle spielen sie im Ökosystem Wattenmeer?
Konventionelle Beprobungsmethoden, wie das Grundschleppnetz, können allerdings seltene oder schwer erfassbare Arten nicht verlässlich abbilden. Darüber hinaus schaden Schleppnetz-Beprobungen dem Ökosystem und können in manchen Lebensräumen - wie Riffen - gar nicht eingesetzt werden. Das erschwert die Erhebung der Fischartenvielfalt zusätzlich.
Ein neuer Ansatz - Umwelt-DNA (eDNA):
Eine alternative, kostengünstige und ressourcenschonende Methode, die kaum in das Ökosystem eingreift, ist die Analyse der sogenannten Umwelt-DNA (eDNA). Dabei wird genetisches Material, das beispielsweise von Fischen ins Wasser abgegeben wird, mit speziellen Filtern aufgefangen und später im Labor analysiert. So lässt sich nachweisen, welche Fischarten wo im Wattenmeer vorkommen.
Erste Arbeiten aus anderen Regionen zeigen, dass eDNA-Analysen mit solchen Filtern bereits deutlich mehr Fischarten erfassen konnten als klassische Schleppnetz-Beprobungen - und das an denselben Standorten. Ich möchte ähnliche Filter verwenden, die theoretisch ein noch größeres Wasservolumen aufnehmen können.
Mein Projekt:
Ich möchte testen, wie gut diese Filter in der Wattenmeerregion funktionieren - mit dem übergeordneten Ziel, ein Konzept zu entwickeln, wie sich so ein dauerhaftes, nicht-invasives Monitoring der Fischartenvielfalt etablieren lässt. Dabei möchte ich mittels der eDNA insbesondere seltene und schwer erfassbare Arten sichtbar machen, aber auch Ideen entwickeln, den Einsatz konventioneller Methoden zu minimieren.
Wohin die Spenden fließen:
Dieses Vorhaben findet im Rahmen meiner Masterarbeit statt, die wiederum zum Teil in ein anderes Forschungsprojekt eingebettet ist – dieses verfolgt jedoch einen anderen methodischen Ansatz. Das eDNA-Vorhaben mit der oben beschriebenen Filtrationsmethode ist im Zuge dessen neu entstanden und nicht Teil des offiziellen Projektbudgets.
Das gespendete Geld würde ich gezielt dafür verwenden, zusätzliche Filter (~ 230 € für 20 Stück) sowie passende Kits zur DNA-Gewinnung aus diesen Filtern (~ 230 € bis ~ 510 € pro Set) anzuschaffen.
Ich freue mich über jede Unterstützung - ob durch eine Spende oder das Teilen dieses Projekts. Vielen Dank!
Best fishes
Fabian





