Annika braucht unsere Hilfe

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Sie lebt seit Monaten in völliger Dunkelheit.

Vor zehn Jahren war Annika eine lebensfrohe junge Frau. Sie liebte Spaziergänge mit Familienhund Lilli, lachte viel und verbrachte jede freie Minute mit ihrem Mann und ihrem Sohn.

Heute kann sie ihren Sohn kaum noch ansehen oder anfassen.

Annika ist erst 37 Jahre alt und leidet an der schwersten Form von ME/CFS – einer schweren neurologischen Multisystemerkrankung, die den Körper nach kleinsten Belastungen regelrecht zusammenbrechen lässt.

Seit einem schweren Crash am 3. Mai 2026 ist sie vollständig ans Bett gefesselt.

Sie lebt seitdem 24 Stunden am Tag in einem vollständig abgedunkelten Zimmer.

Selbst schwaches Licht, leise Geräusche, Gerüche oder Berührungen können ihren Zustand massiv verschlechtern.

Sie trägt dauerhaft Schlafmaske und Gehörschutz und ist rund um die Uhr auf die Hilfe ihres Mannes und ihrer Mama angewiesen.

Sprechen kostet sie unvorstellbare Kraft. Oft schafft sie nur wenige leise Worte am Tag.

Fernsehen, Lesen, Musik hören, Telefonieren oder Besuche sind unmöglich.

Sie verbringt ihre Tage allein – in Stille, Dunkelheit und unter starken Schmerzen.

Das Schlimmste für Annika sind nicht nur die unerträglichen Schmerzen oder die völlige Isolation. Es ist das Gefühl, zusehen zu müssen, wie das Leben ihres zehnjährigen Sohnes ohne sie weitergeht. Während andere Mütter ihre Kinder zur Schule bringen, mit ihnen spielen, sie trösten oder sie abends ins Bett begleiten, reicht ihre Kraft oft nur noch für ein leises „Guten Morgen“ und ein ebenso leises „Gute Nacht“. Dazwischen verbringt sie den gesamten Tag allein in völliger Dunkelheit. Jeder Schultag, jeder Ausflug und jeder besondere Moment erinnert sie daran, was ihr diese Krankheit bereits genommen hat. Das Leben ihres Sohnes geht weiter – und sie kann nur aus der Ferne zusehen. Sie kann ihn nicht trösten, sie kann ihm nicht zuhören, er kann ihr nicht sagen, wie sein Tag war oder was er erlebt hat. Für eine Mutter gibt es kaum etwas Schmerzvolleres.

Zehn Jahre Kampf

Alles begann nach einer Infektion mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus). Seitdem verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand Jahr für Jahr.

Es folgten unzählige Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte, Fehldiagnosen und Therapieversuche. Viel zu oft wurde Annika nicht ernst genommen.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Familie ihr gesamtes Erspartes in Untersuchungen, Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Hilfsmittel und Behandlungen investiert.

Rollstuhl, Pflegebett, Spezialmatratze, Klimaanlage und viele weitere notwendige Anschaffungen mussten selbst finanziert werden.

Sogar Annikas Auto wurde verkauft, um weitere Behandlungen bezahlen zu können und Kosten zu senken.

Heute ist das Ersparte aufgebraucht.

Warum Sie jetzt Hilfe braucht

ME/CFS gehört noch immer zu den am wenigsten erforschten schweren Erkrankungen.

Spezialisierte Kliniken gibt es nur sehr wenige. In Deutschland betragen die Wartezeiten 12 bis 18 Monate.

Privatkliniken wären zwar teilweise eine Möglichkeit, sind jedoch ebenfalls überlastet. Außerdem sind sie für Annika aufgrund ihres Zustands kaum erreichbar. Sie ist praktisch nicht transportfähig. Jede längere Fahrt kann ihren Gesundheitszustand dauerhaft verschlechtern.

Nach langer Suche hat die Familie endlich eine Spezialklinik in der Schweiz gefunden. Sie befindet sich in erreichbarer Nähe und verfügt über große Erfahrung in der Behandlung schwerer ME/CFS-Patienten. Für sie ist sie derzeit die einzige realistische Chance auf Besserung.

Leider übernimmt die Krankenkasse die dortigen Kosten nur teilweise.

Wofür werden die Spenden verwendet?

Bereits die ersten Untersuchungen kosten mehrere tausend Euro. Anschließend folgen – abhängig von den Untersuchungsergebnissen – weitere Behandlungen wie beispielsweise:

  • umfangreiche Spezialdiagnostik
  • bildgebende Untersuchungen
  • zahnmedizinische Diagnostik
  • Immunadsorption (Blutwäsche)
  • Infusions- und Immuntherapien
  • Off-Label-Medikamente
  • medizinische Supplements
  • Privatklinikaufenthalte
  • Krankentransporte
  • Reise- und Übernachtungskosten
  • weitere notwendige Hilfsmittel

Nach aktueller Einschätzung müssen wir mit einem hohen fünfstelligen Betrag rechnen. Mit nur einem Einkommen kann die Familie die Kosten unmöglich allein tragen.

Jeder Euro schenkt Hoffnung

Wir wissen nicht, ob Annika jemals wieder vollständig gesund wird. Aber wir möchten ihr die Chance geben, von Ärzten behandelt zu werden, die diese Krankheit verstehen.

Wir möchten ihr Hoffnung schenken. Hoffnung auf weniger Schmerzen. Hoffnung auf etwas Schlaf. Hoffnung auf ein kleines Stück Lebensqualität. Und vielleicht eines Tages die Möglichkeit, wieder Zeit mit ihrer Familie und Freunden verbringen zu können.

Jede Spende – egal wie klein – hilft uns auf diesem Weg.

Wenn ihr nicht spenden könnt, helft uns bitte, indem ihr diesen Aufruf teilt. Jeder einzelne Mensch, der Annikas Geschichte liest, bringt uns diesem Ziel ein Stück näher.

Von Herzen danke für eure Unterstützung!


Hinweis zur Verwendung der Spendengelder

Alle Spendengelder werden ausschließlich für Annikas medizinische Versorgung verwendet. Dazu gehören Diagnostik, Behandlungen, Medikamente, notwendige Hilfsmittel sowie weitere krankheitsbedingte Kosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Sollten weitere medizinische Maßnahmen erforderlich werden, kommen die Spendengelder ebenfalls vollständig Annika zugute.





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Natali Maier
Organizer
Klettgau
Annika Hagmann
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