Hallo,
mein Name ist Safet, und ich starte diese Spendenaktion für einen sehr guten Freund von mir.
Wir kennen uns seit vielen Jahren. Ich habe ihn damals ausgebildet, seinen Weg begleitet und einen Großteil seines Leidens miterlebt. Ich würde so einen Aufruf niemals starten, wenn mir dieser Mensch nicht wirklich am Herzen liegen würde.
Seine Geschichte
Seit seiner Geburt leidet er an einer angeborenen Gefäßerkrankung. In seinem rechten Bein fehlen die Venenklappen vollständig. Dadurch konnte das Blut nie richtig abtransportiert werden – es kam zu massiven Blutstauungen, starken Schmerzen und dauerhaften Entzündungen.
Die Diagnose wurde erst gestellt, als er bereits zehn Jahre alt war.
Mit 15 folgte die erste Operation. Danach zehn weitere – alle sehr schmerzhaft, alle ohne wirkliche Verbesserung.
Über Jahre hinweg hieß es immer wieder:
„Wir probieren es noch einmal.“
Doch nichts half.
Leben mit Dauer-Schmerzen
Die Schmerzen wurden stärker, die Medikamente immer höher dosiert.
Physiotherapien, Zuzahlungen und Medikamente mussten über Jahre hinweg selbst getragen werden. Ersparnisse waren irgendwann vollständig aufgebraucht.
Sein Traumberuf war und ist Kfz-Mechatroniker.
Doch durch die Schmerzen war Arbeiten irgendwann nicht mehr möglich.
Seit drei Jahren ist er ohne Job und lebt von Bürgergeld – eine enorme finanzielle und psychische Belastung, gerade mit 27 Jahren.
Freundschaften leiden, das soziale Leben schrumpft.
Die Lebensqualität war praktisch nicht mehr vorhanden.
Die schwerste Entscheidung seines Lebens
Er suchte schließlich Spezialisten in Halle auf.
Dort war die Einschätzung eindeutig:
Eine Amputation des Unterschenkels ist der einzige Weg zu einem Leben ohne Schmerzen.
Vor einem Monat hat er sich – nach langem inneren Kampf – bewusst für diesen Schritt entschieden.
Lieber schmerzfrei ohne Bein, als weiterleben wie bisher.
Diese Entscheidung war brutal – aber sie war mutig.
Der Blick nach vorne
Mit einer passenden Prothese besteht die reale Chance auf ein weitgehend normales Leben:
• wieder mobil sein
• wieder am sozialen Leben teilnehmen
• wieder arbeiten
Ob halbtags in einer Werkstatt oder im Automobilverkauf –
sein Wunsch ist klar: Er möchte wieder mit Autos arbeiten.
Nicht aufgeben. Nicht stehen bleiben.
Wofür die Spenden verwendet werden
Die Spenden helfen bei:
• Kosten rund um Prothesenversorgung und notwendige Anpassungen
• Reha-Maßnahmen und Therapien
• Mobilität und Alltagshilfen
• finanzieller Überbrückung für den Wiedereinstieg ins Berufsleben
Jeder Beitrag – egal wie klein – hilft, diesen Neuanfang möglich zu machen.
Warum ich diese Aktion starte
Ich tue das, weil ich weiß, was er durchgemacht hat.
Und weil ich glaube, dass nach all den Jahren voller Schmerzen jetzt endlich auch etwas Gutes kommen darf.
Vielleicht schaffen wir es gemeinsam, ihm wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Ein kleines Licht nach einer sehr langen dunklen Strecke.
Danke fürs Lesen.
Danke fürs Teilen.
Danke für jede Unterstützung.
Safet

