Ablehnung einer medizinisch notwendigen Operation

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Ablehnung einer medizinisch notwendigen Operation

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Hilfe für notwendige Folgeoperation nach abgelehnter Kostenübernahme

Hallo,
mein Name ist Emily, ich bin 22 Jahre alt und Studentin.

Im Sommer 2024 hatte ich eine geschlechtsangleichende Operation. Viele dieser Eingriffe werden medizinisch in mehreren Schritten durchgeführt. Der erste Teil meiner Operation wurde von meiner Krankenkasse übernommen. Für den zweiten notwendigen Schritt musste ich jedoch einen neuen Antrag stellen.

Seit der ersten Operation habe ich leider mehrere gesundheitliche Probleme im Alltag. Dazu gehören Schmerzen, Probleme mit meiner Harnröhre und Einschränkungen der Sensibilität. Diese Beschwerden begleiten mich inzwischen seit fast zwei Jahren und betreffen nicht nur meinen Alltag, sondern auch grundlegende Dinge wie Toilettengänge und mein Intimleben.

Die behandelnden Ärztinnen empfehlen eine weitere Operation, um diese Probleme zu korrigieren.

Meine Krankenkasse hat diese Operation jedoch abgelehnt und sie als „kosmetischen Eingriff“ eingestuft. Gegen diese Entscheidung habe ich Widerspruch eingelegt und rechtliche Unterstützung gesucht. Auch die Beratung durch die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität konnte daran nichts ändern. Vor kurzem wurde mein Antrag endgültig durch den Widerspruchsausschuss abgelehnt.

Das bedeutet: Eine medizinisch notwendige Operation, die meine Beschwerden beheben soll, muss ich nun selbst bezahlen.

Aufgrund der langen Wartezeiten habe ich während des laufenden Verfahrens bereits einen Operationstermin vereinbart. Dieser Termin ist Mitte Mai. Die Kosten für den Eingriff liegen – je nach Verlauf und notwendigen medizinischen Leistungen – zwischen etwa 4.000 und 10.000 Euro.

Als Studentin ohne finanzielle Unterstützung durch meine Familie kann ich diese Summe unmöglich allein aufbringen. Ich arbeite als studentische Hilfskraft und engagiere mich seit Jahren ehrenamtlich für queere Menschen. Rücklagen in dieser Höhe habe ich nicht.

Es fällt mir sehr schwer, öffentlich um Hilfe zu bitten. Gleichzeitig weiß ich im Moment keinen anderen Weg.

Mit eurer Unterstützung könnte ich diese Operation finanzieren und endlich die gesundheitlichen Probleme behandeln lassen, die mich seit zwei Jahren belasten.

Jede Spende hilft – egal wie klein sie ist.
Und auch das Teilen dieser Kampagne kann einen großen Unterschied machen.

Sollte ich in einem späteren Gerichtsverfahren doch noch Recht bekommen und die Operation nachträglich von der Krankenkasse übernommen werden, werde ich das gespendete Geld – soweit es mir möglich ist – entweder an die Spenderinnen zurückgeben oder an einen queeren Verein in Hessen weitergeben.

Vielen Dank an alle Menschen, die mich unterstützen.

Organizer and beneficiary

Emily R
Organizer
Fulda, Hessen
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