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Der erste Abschlussjahrgang unserer Schule „KGS-Niederrad“ steht kurz vor dem Abitur.
Wir gehören zur Oberstufe der Kooperativen Gesamtschule und wie der Name schon verrät, arbeitet unsere Schule mit einem anderen Konzept, als es die meisten weiterführenden Schulen tun.
Bei uns können alle Schüler und Schülerinnen egal ob mit Haupt-, Real- oder Gymnasialniveau zusammen arbeiten.
Jeder und jede macht den Abschluss, welcher sich für die jeweilige Person richtig anfühlt, nur eben alle zusammen und mit gegenseitiger Unterstützung.
Wir haben keinen klassischen Frontalunterricht, sondern arbeiten in unserem eigenen Tempo und
mit ganz viel Selbstständigkeit. In Form von Bausteinen haben wir uns in der Unter- und Mittelstufe die Themen selbst erarbeitet und dann in der Oberstufe mit Leistenöffnung bedürfnisgerecht
gelernt. Wir haben Vorlesungen, Seminare und Selbstlernbänder, in die sich die Schüler und Schülerinnen einwählen können, je nachdem, wie sie am besten lernen können.
Von Beginn an waren für uns Zusammenhalt und Selbstständigkeit und Individualität sehr wichtig.
Unser Jahrgang ist der erste der gesamten Schule, der das Abitur schreibt. Als wir uns für die Schule beworben haben, weil wir das Konzept so ansprechend fanden, war uns bewusst, dass wir die ersten sein werden,
die es ausprobieren und an denen es weiterentwickelt wird. Das war keine leichte Entscheidung, da es um unsere Zukunft ging und somit auch kein einfacher Weg. Immer wieder gab es Änderungen in der Art, wie wir lernten, hinsichtlich derer wir uns umgewöhnen mussten, damit es für spätere
Jahrgänge perfektioniert werden konnte.
Das kann man auch an der Größe unseres Jahrgang erkennen. Die Oberstufe begann mit ca. 100 Schülern und Schülerinnen und jetzt sind wir knapp 50 Abiturienten und Abiturientinnen.
Wir sind ein Risiko eingegangen, um das jetzige stark kritisierte Schulsystem zu ändern.
Höhen und Tiefen sind wir gemeinsam durchlaufen, mussten uns von Freunden und Freundinnen verabschieden, haben tolle Klassenfahrten erlebt, Lerngruppen gebildet, um gemeinsam
Klausurenphasen zu meistern und enge Freundschaften gebildet.
Diese Zeit geht jetzt zu Ende und wir blicken in Richtung Zukunft.
Mit unserem Abiball wollen wir diese Zeit verabschieden, unsere Entwicklungen feiern und einen neuen Abschnitt in unserem Leben willkommen heißen.
Zusammen mit unseren Eltern, Verwandten, Freunden sowie Lehrerinnen und Lehrern wollen wir einen schönen
Abend verbringen, welcher unter dem Motto „Abi Vegas - Um jeden Punkt gepokert“ stattfindet.
Dieses Motto spiegelt unsere Schullaufbahn auf humorvolle Weise wieder.
Nicht nur mit Glück, sondern vor allem mit harter Arbeit sind wir diese durchlaufen. Hinter jedem Punkt stecken Lernstunden, Nervosität und der Zusammenhalt unserer Stufe.
Das Motto erinnert daran, dass wir manchmal Risiken eingehen mussten, sei es bei der Schulwahl, Kurswahlen oder
Zukunftsentscheidungen. Doch anders als im Casino geht es hier nicht um Geld oder Gewinn, sondern um Wissen, persönliche Entwicklung und gewachsene Freundschaften.
Die geplante Abschlussfeier soll diesen Meilenstein würdig feiern und einen unvergesslichen gemeinsamen Abschluss ermöglichen.
Wir sammeln bereits seit der E-Phase Geld für unsere Abifeier, mit Hilfe von verschiedensten Events, wie Weihnachtsmärkten und Waffelverkäufen und trotzdem scheint es nicht zu reichen.
Wir möchten dafür sorgen, dass es der gesamten Stufe, unabhängig von individuellen finanziellen Hürden, möglich ist, in diesem festlichen Rahmen Dank auszusprechen, Erinnerungen zu
teilen und mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken zu können.
Aus diesem Grund bitten wir um Unterstützung und freuen uns über jeden einzelnen Cent!
Wir sind es gewohnt, uns für unsere Schule und besonders unsere Stufe stark zu machen und werden bis zum letzten Tag für Gemeinschaft sowie Fortschritt stehen und kämpfen.
Vielen Dank!




