Wasser-Notlage: Rettung für Schwerkranke und Pflegekind

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Wasser-Notlage: Rettung für Schwerkranke und Pflegekind

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Was für uns alle selbstverständlich ist: Dass das Lebensmittel Nummer 1 (Trinkwasser) in unserem Zuhause aus dem Hahn kommt.
Stellen Sie sich vor, Sie sind 73 Jahre alt, haben gerade einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall überlebt, sind schwer an Diabetes erkrankt und plötzlich dreht man ihnen völlig grundlos das Wasser vor dem Haus ab. So geschehen am 03.03. im Jahr 2026.
Das ist das Schicksal der Familien W. und G. aus Berlin-Pankow. Seit nunmehr fast vier Wochen müssen fünf Personen in einem Haushalt ohne einen Tropfen fließend Wasser leben.

• Der Hausherr (73): Schwerstkrank (Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall)
• Seine Ehefrau (73): Fast vollständig erblindet
• Die Tochter (47): Seit 20 Jahren schwerbehindert (Depressionen), auf das geschützte Zuhause angewiesen
• Der Mieter (57): Schwerbehindert, aber der einzige Rückhalt der Familie für Einkäufe und Hauswirtschaft
• Das Pflegekind (12): Ein Schulkind, das unter staatlicher Pflegschaft bei seinem Großvater lebt und massiv unter den unerträglichen hygienischen Zuständen leidet

Die Grausamkeit der Lage - und kein Ende in Sicht / Der Skandal der Nicht-Hilfe

Ein Siedlerverein hat am 03.03.2026 die Trinkwasserversorgungsleitung zum Grundstück widerrechtlich abgetrennt (ein 14 cm Stück herausgeschnitten).
Die Familie wehrt sich mit anwaltlicher Hilfe und hat bereits drei vollstreckbare Urteile vor Gericht erwirkt (Landgericht Berlin II Az. 16 O 35/26 Kart eV). Das Gericht hat mehrfach die „unverzügliche“ Wiederherstellung angeordnet und die Familie zur Ersatzvornahme ermächtigt, die Leitung sofort durch eine Fachfirma reparieren zu lassen.

Trotz dieser Urteile passiert einfach nichts und die Behörden schauen tatenlos zu.
Private Fachfirmen sind auf Wochen ausgebucht.
Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) lehnten einen Antrag auf Sofort-Nothilfe am 24.03.2026 schriftlich ab, trotz Hinweis auf die humanitäre Notlage. Das Gesundheitsamt, das Wohnungsaufsichtsamt und der für die Verwaltung zuständige Bezirksstadtrat erklärten sich trotz Hinweis auf Grundrechte und Gesundheitsschutz sowie die UN-Kinderrechtskonvention schlicht für nicht zuständig. Die Familien werden in ihrer Not allein gelassen.

Wir können nicht mehr warten!!!

Die hygienischen Zustände sind katastrophal. Keine Dusche, keine Badewanne sind nutzbar, es kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn. Das Brauchwasser aus Regentonnen reicht kaum für die Toilettenspülung. Trinkwasser muss mühsam in Kanistern herangeschleppt werden. Die Wäsche muss im Waschsalon gewaschen werden. Die Elektroheizer und ein zeitweiliger Not-Hotelaufenthalt haben die Ersparnisse der Familien aufgebraucht. Auch die Haustiere (Hunde, Katzen, Meerschweinchen) leiden unter der Kälte und dem Wassermangel.

Da die Berliner Behörden kapitulieren, müssen wir die Hilfe selbst organisieren.

Wofür wir Ihre Spende brauchen:

1. Für die Mehrkosten eines „Not-Installateurs“: Um Fachkräfte mit Sofort-Kapazität auch überregional für die Instandsetzung der Trinkwasserleitung vor dem Grundstück zu gewinnen.
2. Für die Überlebenskosten: Für Trinkwasserkanister, Waschsalon und die explodierenden Stromkosten durch die mobilen Elektroheizer (da die Hauptheizung ohne Wasseranschluss ausfällt).
3. Für die weitere Rechtsdurchsetzung: Um die für die Familien nicht erschwinglichen hohen Anwalts- und Gerichtskosten abzudecken.

Bitte helfen Sie uns, damit die Würde dieser Menschen nicht länger unter dem Berliner Bürokratie-Wahnsinn leidet und das Recht auf Daseinsvorsorge nicht länger mit Füßen getreten wird!

Jeder Euro zählt, um dem Pflegekind und den kranken Senioren wieder ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Organizer

Nadin Braun
Organizer
Berlin, Berlin

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