Ein ÜbergangsZuhause für Rea!

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Hallo Du - die/der Du den Weg hierher gefunden hast!

Ich bin's, Rea.
Wenn du auf dieser Seite bist, kennst du mich sehr wahrscheinlich und wahrscheinlich auch sehr gut. (Und falls Du mich noch nicht kennst, lernst du mich im Nachfolgenden ein wenig kennen ;) )

Kurz und knapp: ich sammle Geld für mein neues (Übergangs-)Zuhause - einen bewohnbaren Bus & die Startfinanzierung darin und würde mich so sehr über Deine Unterstützung freuen!!!

Warum einen Bus? Und warum ein ÜbergangsZuhause? Und wieso ich dies per Crowdfunding tue, erfährst du hier:
(schnapp dir eine ruhige Minute und ein Getränk, es wird länger und spannend;) )

wenn du mich (gut und vllt schon lange) kennst, dann wirst du wahrscheinlich wissen: ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach "meinem Zuhause".
Mittlerweile sind es sechs (!) Jahre her, als ich mich aufmachte um den Jakobsweg zu beschreiten. Eine Weile in Porto zu leben und dann nach Brasilien weiter zu reisen.
Ich weiß noch so gut: dort, in Brasilien, Frühjahr 2020, fühlte ich mich so lebendig. So "richtig“, an dem Ort, an dem ich war. Ich spürte, dass diese Reise für mich von unschätzbarem Wert war und werden würde. In mir klang deutlich dieser Satz: "ich werde Europa dieses Jahr nicht betreten" und das fühlte sich so richtig an.
Frühjahr 2020...
Wir wissen alle, was dann kam.
Corona.
Alles wurde lahm gelegt, Angst machte sich breit, Flüge wurden massenweise gecancelt und Urlaubende "zurückgeholt".
Auch zu mir schwappte die Angst und nach tagelangem Hadern entschied ich mich schlussendlich -gegen mein sehr klares, intensives Bauchgefühl- zurück nach Deutschland zu fliegen.
Zur Familie.

... und bewegte mich somit entgegen meines inneren Kompasses.
In dieser Zeit lernten ich und mein Körper Urängste kennen, die mir bisher glücklicherweise erspart geblieben waren.
In dieser Zeit krochen das erste Mal finstere Gefühle und Gedanken durch meinen Körper.
Sinnlosigkeit. Hoffnungslosigkeit. Und vor allem ein starker Glaubenssatz festigte sich: "wenn es mir einmal so richtig gut geht, dann wird auf jeden Fall etwas ganz Schlimmes passieren", ergo: "war ja klar, dass es zu schön war, um wahr zu sein".

Corona traf mich ziemlich heftig, in der zweiten Welle und hinterließ -bis heute- starke Schäden. Ich bin eine der Betroffenen von Me/CFS unter Long Covid. Was bedeutet das?
Mein Energiehaushalt und mein ganzes Körper-Nervensystem funktioniert nicht mehr, wie früher.
mir wird immer wieder „der Stecker gezogen“. Momente, in denen ich mich nur noch hinlegen muss. Keine Reize mehr aushalten kann und selbst der Sonnenschein Zitterattacken auslösen.
Ich bin im ständigen Aushandeln meiner kleinen Energiereserven (was unter anderem auch bedeutet, dass ich Verabredungen vorzeitig verlassen muss, weil „ich einfach nicht mehr kann“), werde schnell kurzatmig, bekomme Herzflattern, meine Gedanken flirren und die Konzentration klappt weg.

Dazu kommt die Psyche.
Auch eine Folge/ ein bekanntes Symptom von Long COVID…
Seit diesem Herbst, 2020, weiß ich -leider- sehr gut, wie sich Panikattacken anfühlen.
Ich erinnere mich sehr gut. Beim ersten Mal rief ich den Krankenwagen - ich dachte, ich würde gleich sterben.
Auch das zweite Mal schoss die Panik so sehr durch meinen Körper, dass ich fürchtete, gerade einen Herzinfarkt zu erleiden.
Nein. "Das Herz tut, was es tun soll. Es schlägt." wurde ich beruhigt und darin unterrichtet, dass dies Panikattacken seien.
Es blieben nicht die Einzigen - doch von nun an konnte ich die einordnen.
Lernte, was ich in diesen Momenten tun kann, wenn es sich wieder anfühlt, als würde mein Herz gleich seinen Geist aufgeben.

Ich tat mich schwer, wieder hier anzukommen.
Sehr schwer.
Ich wollte doch die Welt erkunden. Meinen Ort finden und vor allem für mich ergründen, was MEIN Wirken auf dieser Welt ist.

Das großen Fragen: "Warum bin ICH hier?", "Was ist meine Aufgabe auf diesem Planeten?" hatten mich bewegt und begleitet und nun war ich -wie wir alle- komplett zurückgeworfen.
Isoliert.
Vereinsamte - zusammen mit meinen Panikattacken. *Juhuu*

Ja - und so verbrachte ich die Zeit mit Suchen.
Sprang hier und da wieder in Jobs, die ich mal gemacht habe und verließ sie jedes Mal totunglücklich. Wollte mich selbständig machen und hatte auch viele Ideen... doch konnte sie nie so richtig in ein passendes Bild zusammenbringen.
Je mehr ich versuchte, desto mehr Steine kullerten in meinen Weg.
Niederschmetternde Kommentare von außen.
Fest gemietete Yogaräume, die leer blieben.
Und diese Angst.
Diese Angst, die irgendwie mein ständiger Begleiter wurde.

Irgendwann vermehrten sich fie psychischen Auswirkungen des Long Covids und ich fand mich an einem äußert dunkeln, inneren Ort wieder.
Diagnose: "Schwergradige Depression".
Klinikaufenthalt = Katastrophe!
Antidepressiva = die mich nur noch lähmten.
Nichts ging mehr.


Mit wundervoller Unterstützung durch meinen Partner päppelte ich mich wieder auf.
Stück für Stück.
Tag für Tag.
Ich lernte mich in dieser Zeit auf eine Weise kennen, die mir vorher verschlossen blieb. Lüftete alte Dynamiken, blickte hinter alte Muster und Konditionierungen und entpuppte, in vielen Prozessen (und nicht zuletzt meiner folgenden Ausbildung zur Coachin in Neurosystemischen Integration | Traumaarbeit nach Verena König) so manch ein tief sitzendes Trauma.
Ohja. Und diese Traumaintegration braucht echt Zeit!

Zeit, die ich mir nahm und für die ich zutiefst dankbar bin.


So und nun stehe ich hier an diesem Punkt.
Nach außen betrachtet stellt sich vielleicht die Frage: "was hat diese junge Frau die ganze Zeit getan? Die 'hat' ja nichts!".
Es stimmt.
Ich "habe" kein Haus. Kein Auto. Nicht DIE bombastisch laufende Karriere, für die mir alle auf die Schultern klopfen. Keine Kinder.
Doch vor einigen Wochen wurde mir schlagartig bewusst: "dafür weiß ich, wer Ich bin! - und wer kann DAS schon von sich behaupten?"

Darauf bin ich sehr stolz.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Und es lässt mich auch sehr ehrfürchtig sein.
Es fühlt sich so kostbar, so unglaublich wertvoll an! (Und: es kann mir niemand mehr nehmen.)

...
tja. Nur leider kann ich mir davon in dieser Welt keinen Bus kaufen, um mein fahrbares Zuhause zu haben, das ich gerade brauche.

Denn gerade fallen alle Stützen im Außen weg.
Eine schmerzhafte Trennung von meinem wunderbaren Partner, ein Auszug aus der -seiner- Wohnung und finanzielle Einbrüche…
Eine Zeit starken Umbruchs, die mich ganz schön an meine Grenzen bringt.
(an sich schon alles drei große, heftige Umbruchsthemen, die zu verknapsen sind - doch das ganze mit chronischer Fatique und Long Covid, durch die ich meist nur so ca 20-30% der Energie zur Verfügung habe…, das macht es echt zu einer Riesenaufgabe!)

Mein Herz zieht es in diesen Bus, damit ich losfahren und MEINEN Ort finden kann.
Oder ... er mich.
Dieser Ort, an dem ich mein Zuhause errichte. Wurzeln schlagen kann und mag.
Ein sicherer Ort.
Ein Zuhause.
Mein Zuhause.

Genau dafür ist dieses Geld, das ich sammeln möchte.
Für meinen Bus, der mich beherbergt und zu meinem Zukunfts Zuhause bringen soll.
Und für die ersten, wichtigen Investitionen rund um den Bus.
(erste Unterhaltungen, Tüv, Versicherung, kleine oder größere Reparaturen, die ich vllt noch vornehmen muss; Inneneinrichtung, die evtl erneuert werden muss; ...)


Wenn Du mich gerne darin unterstützen möchtest, freue ich mich SO SEHR über jeden noch so kleinen oder auch großen Betrag!!!
(Und falls du Freund:innen, Bekannte oder andere liebe Menschen kennst, die mich unterstützen würden, freue ich mich auch so sehr, wenn du die Aktion weiterleitest und teilst.)

Du und ihr könntet mir dabei helfen, ein kleines Wunder zu erleben und mir diesen Schritt zu ermöglichen - von dem ich mich schon lange nicht mehr gewagt habe, ihn zu visualisieren...

Ich danke Dir so sehr!
Von Herzen
Rea
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Rea Helena Fremerey
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Hanover
Udo Winzek
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