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Mein Weg zur Therapeutin: Mit eurer Hilfe für andere da sein
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Warum diese Kampagne wichtig ist
In Deutschland warten Betroffene oft viele Monate auf einen Therapieplatz. Der Bedarf an Psychotherapeut:innen wächst – doch der Weg, diesen Beruf zu ergreifen, ist lang, kompliziert und sehr teuer.
Ich möchte ein Teil der Lösung sein.
Mein Weg
Mein Name ist Esther, ich bin 31 Jahre alt. Nach meinem Abitur wusste ich schon: Menschen zu unterstützen, liegt mir am Herzen. Statt Psychologie zu studieren, wählte ich jedoch zunächst einen anderen Weg: ein BWL-Studium und viele Jahre Berufserfahrung im Online-Marketing, zuletzt in leitender Position.
Doch gerade in meiner Rolle als Führungskraft habe ich gespürt, wo meine eigentliche Stärke liegt: in der Arbeit mit Menschen, in der Begleitung in schwierigen Situationen und im sensiblen Umgang mit psychischer Gesundheit. Persönliche Erfahrungen – in meinem Umfeld und bei mir selbst – haben meinen Wunsch zusätzlich gefestigt.
Darum starte ich im April 2026 mein Psychologie-Studium an der Vinzenz Pallotti University – als ersten Schritt auf dem Weg zur approbierten Psychotherapeutin.
Die Herausforderung
Der Weg ist nicht nur lang, sondern auch finanziell ein echter Kraftakt:
Für Bachelor und Master fallen insgesamt rund 46.092 € Studiengebühren an.
Ich habe mich intensiv um Finanzierung bemüht und viele Optionen geprüft:
- Stipendien: Die meisten richten sich an Erststudierende. Da es für mich ein Zweitstudium ist, scheide ich hier in vielen Fällen aus. Andere Programme knüpfen an parteipolitisches oder kirchliches Engagement – beides bringe ich nicht mit und möchte es auch nicht künstlich aufbauen.
- Bildungsfonds: Einige Fonds vergeben derzeit keine neuen Mittel. Andere orientieren sich stark an alten Abiturnoten. Dass nach so vielen Jahren Berufserfahrung und Führungstätigkeit noch immer das Abitur entscheidet, empfinde ich als sehr einschränkend. Selbst die Verantwortlichen bestätigten mir, dass die Kriterien überholt sind – die Anpassungen für Zugangsvoraussetzungen waren jedoch noch nicht umgesetzt.
- Kredite: Grundsätzlich möglich, aber mit erheblichen Risiken verbunden und durch hohe Zinsen zusätzlich belastend. Rückzahlungen setzen oft schon kurz nach Studienende ein – zu einem Zeitpunkt, an dem ich durch Berufseinstieg finanziell noch nicht stabil sein werde. Hohe Raten direkt am Anfang würden eine enorme Belastung bedeuten. Deshalb möchte ich Kredite nur in einem sehr geringen Rahmen nutzen.
Natürlich übernehme ich selbst Verantwortung: Ich werde während des Studiums solange wie möglich in Teilzeit arbeiten und so viel wie möglich selbst finanzieren. Doch trotz aller Bemühungen bleibt eine Lücke, die ich allein nicht schließen kann.
Warum ich Unterstützung suche
Mit dieser Kampagne suche ich Unterstützung, um zumindest einen Teil der Studienkosten zu decken. Jeder Beitrag – egal wie groß oder klein – bringt mich meinem Ziel näher, Therapeutin zu werden.
Das bedeutet:
- Ihr helft mir, meinen Traum zu verwirklichen und meine Stärken dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden.
- Ihr helft indirekt auch anderen, denn jeder neue Therapieplatz in Zukunft kann für Betroffene entscheidend sein.
Was ihr zurückbekommt
- Ehrliche Einblicke: Ich teile regelmäßig Updates aus meinem Studium und meinem Weg.
- Dankbarkeit: Jede:r Unterstützer:in bekommt eine persönliche Nachricht.
- Teil einer Vision: Ihr seid Teil eines Weges, der über mich hinausgeht – hin zu mehr Menschen, die in Deutschland die Hilfe bekommen, die sie so dringend benötigen.
Danke, dass ihr mich begleitet – ob durch eine Spende, durch Teilen oder durch ermutigende Worte. ❤️
