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Essen für Müllhalden-Kinder

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Die Szenen, die sich auf der Müllhalde der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa abspielen, sind einfach unfassbar und herzzerreissend. In den riesigen Abfallbergen wühlen Menschen mit blossen Händen nach Essen, Verwertbarem oder Dingen, die sich verkaufen lassen. Unter ihnen Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung und Senioren.

Der Gestank ist widerlich. Es tummeln sich Fliegen, Ratten, streunende Hunde und Geier. Hier, am hintersten Ende der Gesellschaft, sind die Menschen Gefahren und Krankheiten ausgesetzt. Hunderte Personen schuften auf der Müllhalde, einfach nur, um überleben zu können.

Wenn es uns schon ekelt, unseren eigenen Hausmüll zu durchwühlen, wie viel demütigender muss es sein, im Abfall fremder Menschen zu suchen?

Wir wollen diesen Menschen helfen, ihnen ein Stück Würde zurückgeben und sie unsere Liebe spüren lassen, denn sie haben es mehr als verdient. Es bewegt uns immer wieder, mit welcher Dankbarkeit und Freude wir wöchentlich auf der Müllhalde empfangen werden.

Ziel der Sammelaktion:
Mit deiner Spende können wir zusätzliche Mahlzeiten kochen und verteilen. Nur ca. CHF 1.70 bzw. Euro 1.47 kostet ein gesundes Mittagessen.

Nachhaltig helfen:
Langfristig wollen wir natürlich mehr tun, als nur Essen zu verteilen. Wir möchten nach Lösungen suchen, um den Kindern und Erwachsenen nachhaltig zu helfen und ihr Leben zu verändern. Doch um die Bedürfnisse der Menschen und ihre Probleme besser kennenlernen zu können, sind die momentan Besuche sehr wichtig. Zudem würden wir zusätzliche Sponsoren und Spender benötigen, um dieses Projekt für die ärmsten Kinder weiter voranzubringen. Informationen zum Hilfsprojekt auf der Müllhalde findest du auch in unserem Koenigskinder.Blog. Wer weiss, vielleicht magst du eine regelmässige Projektpatenschaft übernehmen?

Über Casa Girasol:
Der Schweizer Verein Casa Girasol engagiert sich seit 12 Jahren in Honduras, Mittelamerika, für Strassenkinder und ist als gemeinnützig anerkannt (Spenden können in der Schweiz bei den Steuern in Abzug gebracht werden). Das Missionswerk Casa Girasol hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer christlichen Grundhaltung das Leben von Strassenkindern und Heimkindern in Tegucigalpa zu verbessern. Interessierten bietet Casa Girasol die Möglichkeit, einen Kurzeinsatz  vor Ort zu leisten und so selbst den Kindern Liebe, Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken.

Im Namen der Kinder, des Teams und des Vorstandes danken wir Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.

Gerne dürfen Sie mich auch persönlich kontaktieren!

Alexander Blum, Gesamtleiter
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In diesem kurzen Video zeigen wir die Realität auf der Müllhalde von Tegucigalpa. Besten Dank für Eure Unterstützung!
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Seit sie von ihrem Kurzeinsatz in Honduras zurückgekehrt ist, hat Sarah Ackermann in ihrem Umfeld fleissig Kinder-Gummistiefel gesammelt und nun sind 75 Stück auf dem Weg nach Honduras. Ein Engagement, das zeigt, dass jemand Einzelnes Dinge bewegen kann…

Sarah war für 3 Wochen bei ins im Casa Girasol und erlebte im Rahmen des Viva! Camps ein Campwoche mit Heimkindern und besuchte auch unser Projekt auf der Müllhalde von Tegucigalpa. Beeindruckt und bewegt, machte sie sich zurück in ihrer Heimat auf die Suche nach Unterstützung und fragte in ihrem Bekanntenkreis, wer gut erhaltene Kindergummistiefel hätte, die man den Kindern auf der Müllhalde schenken könnte. 75 Paare (drei grosse Schachteln, oder 54kg) sind innert kürzester Zeit zusammengekommen und wurden nun per Post nach Honduras geschickt, wo wir sie gespannt erwarten.

Die Stiefel werden den Kindern grosse Freude bereiten. Dass sie gebraucht sind, ist nebensächlich, viel wichtiger ist, dass sie alle unterschiedlich sind und so jedes Kind etwas Besonderes bekommt.

Sarah konnte auch in ihrer Heimatgemeinde, die EFG Wiesethal in Plettenberg DE, von unserer Arbeit berichten und eine stattliche Summe sammeln. Wir möchten allen Spenderinnen und Spendern von Herzen für ihre Unterstützung danken. Besonders bewegt hat uns die Gabe von einem kleinen Mädchen, das ihr gesamtes Erspartes von ihrem Geburtstag für die Müllhalden-Kinder gespendet hat. Eigentlich wollte sie sich mit dem Ersparten etwas Bestimmtes kaufen und meinte dann es wäre gar nicht so wichtig und hat ihr Erspartes für die Kinder gegeben, die nichts haben.

Warum schreibe ich diese Zeilen? Weil es mich sehr berührt, was passiert, wenn jemand von Herzen ein Anliegen teilt. Hinter Casa Girasol stecken so viele Leute, die sich reinlegen und Unglaubliches zu Stande bringen – und dafür bin ich so dankbar. Ohne euch alle, die ihr hinter Casa Girasol steht, wäre die Arbeit unseres Teams nicht möglich.

Auch du kannst uns helfen und in deinem Umfeld eine kleine Aktion planen. Hast du eine Idee? Dann nimm doch mit uns Kontakt auf, damit wir besprechen können, wie wir dich dabei unterstützen können. Du könntest auch einfach Flyer in deiner Gemeinde auflegen oder einen Kuchenverkauf mit deiner Klasse planen… die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Erfahre mehr über das Projekt Müllhalden-Kinder unter https://www.casagirasol.ch/projekte/m%C3%BCllhalden-kinder/
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14. September 2018: Es war sehr heiss, die Sonne brannte, es stank wie gewohnt und die Müllhalde von Tegucigalpa war voller als sonst. Viele neue Menschen haben wir heute kennengelernt. Viele Kinder und Senioren haben heute zum ersten Mal eine leckere Mahlzeit von uns erhalten.

Fast einen ganzen Tag haben unsere Köchin Doña Susana und Clara, die einen Basis-Einsatz bei uns leistet, für die Müllhaldenkinder gekocht. Es gab Safran-Reis mit Mais, Hühnchenbrust und Gemüse, die geliebten Bohnen und Tortillas sowie zum Nachtisch Schokoladen- oder Vanille-Kuchen. Eigentlich ein Festschmaus - wären da nicht all die Fliegen, die Berge von Abfall und die grosse Not der Menschen, die das Bild trüben.

Zum ersten Mal hatten wir deutlich zuwenig Essen dabei und wir hätten noch viel mehr verteilen können. Aber wer weiss, vielleicht können wir für nächste Woche das Budget etwas aufstocken?

Heute stellten wir uns die Frage, welches Schicksal eigentlich schlimmer ist: Das der Kinder auf der Müllhalde, die eigentlich ganz fröhlich aussehen oder das der Senioren, die sehr krank sind, kaum gehen können und um ihr Überleben kämpfen?

Die Kinder haben es nicht verdient, im Abfall wühlen zu müssen. Sie sollten zur Schule gehen und ein chancenreiches Leben vor sich haben. Die Alten haben schon ihr ganzes Leben geschuftet und sollten eigentlich ihre letzten Jahre von den Früchten ihres Lebens zehren dürfen. Niemand sollte auf der Müllhalde leben müssen, weder jung noch alt!

Wo sind die verantwortungsvollen Eltern, die ihren Kindern ein Kindsein ermöglichen sollten? Wo sind die Kinder, die sich um ihre Eltern kümmern, damit es ihnen an nichts fehlt? Wo sind die Familien, in denen man sich gegenseitig hilft? Den Menschen auf der Müllhalde schlagen die Auswirkungen zweier Grundprobleme der honduranischen Gesellschaft direkt und mit voller Wucht ins Gesicht: 1. Dysfunktionale Familien (die klassische Familienstruktur Vater-Mutter-Kind ist kaum vorhanden) und 2. Fehlende soziale Strukturen (Staat und Gesellschaft kümmern sich nicht um Menschen am Rande der Gesellschaft). Jeder ist sich selbst überlassen und entweder man hat Glück und Erfolg, gerät auf Abwege oder landet wie diese Menschen eben auf dem Abfallberg.

Es braucht einen Wandel in der Gesellschaft, um die Grundprobleme anzugehen. Eine Monsteraufgabe, ein Problem das kaum zu bewältigen ist. Hoffen und beten wir, dass wir durch unsere Arbeit etwas Licht und Hoffnung in diesen dunklen Ort bringen dürfen. Wir können nur einen kleinen Beitrag leisten, aber für diese Menschen macht es einen grossen Unterschied. Letztlich muss sich aber das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft ändern. Vielleicht darf das Licht von der Müllhalde auf die Stadt strahlen?
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Projekt Müllhalden-Kinder: Es ist ein Segen, dass ihr kommt!

Heute hatten wir jede Menge Hilfe für unseren Besuch auf der Müllhalde. 4 Teilnehmerinnen des Workcamps waren mit unserem Team unterwegs, um die Menschen auf den Abfallbergen zu besuchen und Essen auszuteilen.

Im Vorfeld hat unsere liebe Köchin Doña Susana alles vorbereitet. 1000 Mais-Tortillas, 360 Eier, Kiloweise Reis, 10 kg Fleisch und 9kg Bohnen ergaben ca. 250 Portionen leckeres honduranisches Essen. Dazu gabs 50 Liter Getränke und Wasser und für jeden ein Stück Kuchen.

Wie immer hatten die Menschen viel Geduld, als wir die Teller schöpften. Wieder einmal ist es von der Menge her super aufgegangen, lediglich bei den Getränken hätten wir noch mehr verteilen können. Das heisse Wetter macht wohl viel Durst.

An einem einfachen Verkaufsstand haben wir spontan zusätzliche Getränke gekauft. Ich sprach kurz mit der Verkäuferin und sagte zu ihr: «Wenn wir ihnen schon das Geschäft vermiesen (da wir ja im Gegensatz zu ihr kostenlos Essen verteilen), dann kaufe ich wenigstens viele Getränke bei Ihnen». Sie lachte und antworte: «Nein, im Gegenteil, es ist ein Segen, dass ihr jede Woche kommt! Und ich hab’ ja auch einen Teller gutes Essen bekommen. Mehr brauch ich nicht, um zufrieden zu sein.»

Die Dankbarkeit, mit der uns die Kinder, Erwachsenen, Senioren und Invaliden begegnen, berührt uns immer wieder von Neuem.

Hier auf der Müllhalde ist die Welt eine ganz andere. Trotz Misere und Armut stehen die Menschen zusammen, respektieren sich gegenseitig - ja, sind schon fast wie eine grosse Familie. Sie teilen das Leid und offenbar auch die Hoffnung, dass das Leben sich dereinst für sie ändern wird.

Heute durften wir auch Traktate verteilen und so eine christliche Botschaft weitergeben. Gott schenkt Hoffnung und sein Licht kommt auch an die dunkelsten Orte dieser Welt!

Herzlichen Dank an alle, die durch ihre Spenden auch den heutigen Anlass möglich machten.

Alexander Blum, Gesamtleiter
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