- M
- C
- T
Hallo, mein Name ist Kerstin. Ich bin Ehefrau und Mama von zwei Kindern. Es fällt mir unglaublich schwer, diese Zeilen zu schreiben und um Hilfe zu bitten. Doch unsere Familie steht gerade vor einer Situation, die wir alleine kaum bewältigen können.
Im Mai 2019 bekam mein Mann Ralf die Diagnose eines seltenen Sarkoms. Unsere Welt stand plötzlich still. Nach einer erfolgreichen Operation hofften wir, das Schlimmste überstanden zu haben. Doch ein Jahr später kam der nächste Schock: Fernmetastasen in Leber, Lunge und Knochen.
Von diesem Moment an begann für uns ein langer und schwerer Weg. Chemotherapien, Krankenhausaufenthalte, unzählige Arzttermine und immer wieder die Angst, wie viel Zeit uns noch bleibt. Für uns als Paar und vor allem für unsere beiden Kinder war diese Zeit sehr belastend.
Und trotzdem hat Ralf nie aufgegeben. Immer wieder hat er unglaubliche Stärke gezeigt und den Weg zurück ins Leben gefunden. Wir haben gelernt, mit der Krankheit zu leben. Sie war immer ein Teil unseres Alltags , aber sie hat uns nicht davon abgehalten, unser Leben zu genießen, Zeit miteinander zu verbringen und die schönen Momente festzuhalten.
Seit Oktober 2025 hat uns die Krankheit jedoch wieder eingeholt. Wochenlange Schmerzen, immer wieder Fahrten in die Notaufnahme und Krankenhausaufenthalte wurden zu unserem Alltag. Die Angst, dass es vielleicht zu Ende gehen könnte, war plötzlich wieder ganz nah.
Dann endlich eine Operation, die zunächst Hoffnung brachte. Wir dachten, jetzt wird alles wieder etwas leichter. Doch nur drei Wochen später kamen die nächsten starken Schmerzen. Eine weitere Operation wurde notwendig.
Ralf hat die Tage bis zu diesem Termin gezählt und gehofft, dass es ihm danach endlich wieder besser gehen würde.
Die Operation verlief zunächst gut , doch kurz danach kam der Moment, der unser Leben von einer Sekunde auf die andere verändert hat: Ralf konnte seine Beine nicht mehr bewegen.
In einer Notoperation wurde ein Hämatom entfernt, das auf sein Rückenmark gedrückt hatte. Seitdem sind seine Beine gelähmt und auch seine Arme sind sehr schwach.
Der Mensch, der noch vor wenigen Wochen mitten im Leben stand, liegt nun als Pflegefall im Krankenhaus.
Schon bald soll Ralf in eine Rehaklinik verlegt werden, um dort zu versuchen, Schritt für Schritt wieder mobil zu werden. Doch dieser Weg wird lang, hart und voller Herausforderungen sein.
Gleichzeitig stehen wir als Familie vor großen finanziellen Sorgen. Ralf kann im Moment nicht arbeiten, und ein wichtiger Teil unseres Einkommens fällt weg. Dazu kommen viele zusätzliche Kosten durch die Krankheit, Fahrten, Behandlungen und den Alltag, der trotzdem weitergeht.
Wir möchten unseren beiden Kindern trotz allem ein Stück Normalität erhalten und verhindern, dass wir zusätzlich in eine finanzielle Notlage geraten.
Es kostet mich sehr viel Überwindung, um Hilfe zu bitten. Aber dieser Schicksalsschlag hat uns von heute auf morgen den Boden unter den Füßen weggezogen.
Wenn ihr uns unterstützen möchtet ,egal mit welchem Betrag , sind wir euch von Herzen dankbar. Jede noch so kleine Hilfe gibt uns ein Stück Sicherheit und Hoffnung für die schwere Zeit, die vor uns liegt.
Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, unsere Geschichte zu lesen und danke an jeden, der uns auf diesem Weg unterstützt.

