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❤️ Gemeinsam für meinen Bruder Avery Kolle
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Manchmal verändert eine einzige Diagnose das ganze Leben. Von einem Tag auf den anderen stehen die Welt still, Zukunftspläne zerbrechen und nichts ist mehr, wie es einmal war.
Mein Name ist Virginia Scharfe. Ich bin Averys Schwester und wende mich heute mit einer großen Bitte an euch. Ich möchte meinem Bruder in seiner schwersten Zeit helfen und ihm die Hoffnung auf weitere Behandlungsmöglichkeiten und wertvolle gemeinsame Momente bewahren.
Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Als Schwester möchte man seinen Bruder beschützen, ihm Kraft geben und ihm jede Last abnehmen. Doch angesichts einer solchen Erkrankung fühlt man sich oft hilflos. Deshalb bitte ich euch von Herzen: Helft mir, für Avery da zu sein, wenn er uns jetzt am dringendsten braucht.
Ein Jahr, das ganz anders hätte werden sollen
Das Jahr 2026 hatte sich mein Bruder Avery Kolle aus Wernigerode im Harz mit Sicherheit anders vorgestellt. Im April wollte er seinen 50. Geburtstag groß feiern. Mit seiner Band „Personal Mode“ waren bereits Konzerttermine organisiert. Ein Jahr voller Musik, schöner Erlebnisse und gemeinsamer Momente sollte vor ihm liegen.
Doch dann kam alles anders.
Im Januar erhielt Avery die niederschmetternde Diagnose: Glioblastom Grad 4 – ein bösartiger, hochaggressiver Tumor im Gehirn.
Er wurde umgehend von der Harzklinik Wernigerode in die Universitätsklinik Magdeburg verlegt. Nach einer komplizierten Operation folgten Chemotherapien, Bestrahlungen und die kräftezehrenden Wege zwischen der Rehabilitationsklinik an der Nordsee und seinem Zuhause im Harz.
Von einem Tag auf den anderen war sein bisheriges Leben nicht mehr dasselbe. Was früher selbstverständlich war, wurde plötzlich unerreichbar. Die körperlichen Strapazen kosteten ihn unglaublich viel Kraft. Gleichzeitig musste er lernen, mit einer Diagnose umzugehen, die Angst macht und die eigene Zukunft völlig ungewiss erscheinen lässt.
Auch die seelische Belastung war enorm. Neben der Erkrankung musste Avery weitere persönliche Rückschläge verkraften. Gerade in einer Zeit, in der man Halt, Verständnis und Unterstützung besonders dringend braucht, musste er erfahren, wie schwer es sein kann, mit Enttäuschungen umzugehen.
Die Ängste um sein Leben und die Ungewissheit darüber, wie es weitergehen sollte, wurden schließlich so groß, dass er sich entschied, in einer privaten psychologischen Klinik in Braunlage im Harz Hilfe zu suchen.
Doch dieser Aufenthalt brachte eine zusätzliche enorme finanzielle Belastung mit sich. Die täglichen Kosten von mehreren Hundert Euro führten dazu, dass seine gesamten Ersparnisse innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht waren.
Die nächste erschütternde Nachricht: Der Tumor ist zurück
Als Schwester wünscht man sich nichts sehnlicher, als dem eigenen Bruder die Angst nehmen zu können. Man möchte ihm versprechen, dass alles wieder gut wird. Doch manchmal fehlen selbst dafür die richtigen Worte.
Dann kam die nächste schreckliche Nachricht: Der Tumor ist zurück.
Aufgrund seiner ungünstigen Lage raten die Ärzte von einer weiteren Operation ab. Das Risiko, dass Avery danach zum Pflegefall werden könnte, ist zu hoch.
Auch die weiteren Behandlungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Eine erneute Chemotherapie kann aufgrund seiner schlechten Blutwerte nur in abgeschwächter Form erfolgen. Ob sie helfen wird, kann niemand garantieren. Eine weitere Bestrahlung kommt nicht infrage, da die zulässige Strahlendosis bereits erreicht ist.
Die Angst um sein Leben, die Hilflosigkeit und die Ungewissheit über die Zukunft begleiten ihn und uns als Familie jeden Tag.
Und trotzdem möchte Avery nicht aufgeben. Er klammert sich an jeden noch so kleinen Hoffnungsschimmer und möchte nach Möglichkeiten suchen, die ihm vielleicht helfen können.
Musik, Fußball und ein Herz für andere Menschen
Wer meinen Bruder kennt, weiß, wie viel ihm die Musik bedeutet. Als Sänger der Band „Personal Mode“ hat Avery seine Leidenschaft gelebt. Die Musik ist für ihn viel mehr als ein Hobby – sie ist ein Teil seiner Persönlichkeit, seiner Lebensfreude und seiner Geschichte.
Genauso schlägt sein Herz für den Fußball und insbesondere für seinen Lieblingsverein, den VfL Wolfsburg. Bei jedem Heimspiel fiebert er mit und verfolgt voller Begeisterung die Spiele seines Vereins.
Besonders am Herzen liegt ihm dabei auch das soziale Engagement rund um den Fußball. Der VfL Wolfsburg unterstützt den Verein für krebskranke Kinder Harz e. V. jährlich mit Spendengeldern und tatkräftiger Unterstützung. In diesem Umfeld entstand auch das weitere Projekt „Maximilian Arnold – Wölfecamp“.
Dass sich Menschen und Institutionen aus dem Fußball für krebskranke Kinder einsetzen, ist für Avery von besonderer Bedeutung. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr eine Krebserkrankung das Leben einer Familie verändert.
Als seine Tochter an Leukämie erkrankte, erlebte er selbst die Sorgen, Ängste und Herausforderungen, mit denen betroffene Familien konfrontiert werden. Aus dieser persönlichen Erfahrung heraus gründete er im Jahr 2011 den Verein für krebskranke Kinder Harz e. V.. Sein Ziel war es, anderen betroffenen Eltern eine Anlaufstelle zu bieten, ihnen Unterstützung zu ermöglichen und ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind.
Avery hat seine eigenen schweren Erfahrungen genutzt, um anderen Menschen zu helfen. Er hat sich engagiert, Verantwortung übernommen und sich mit ganzem Herzen für Familien eingesetzt, die dringend Unterstützung brauchten.
Heute ist mein Bruder selbst auf Hilfe angewiesen.
Seine Musik, seine Band und sein Herzensprojekt müssen vorerst ohne ihn auskommen. Denn jetzt muss seine Gesundheit an erster Stelle stehen. Alles andere muss warten.
Ein Mensch, der so viel für andere getan hat, braucht jetzt selbst Menschen, die an seiner Seite stehen.
Sein größter Wunsch: Im Februar 2027 noch einmal auf der Bühne stehen
Trotz all der Rückschläge gibt es einen Wunsch, der Avery ganz besonders viel bedeutet:
Er möchte im Februar 2027 noch einmal gemeinsam mit seiner Band „Personal Mode“ auf der Bühne stehen.
Wenn ich daran denke, wie sehr er die Musik liebt und wie viel ihm dieser Wunsch bedeutet, berührt mich das zutiefst.
Es geht nicht einfach nur um ein Konzert. Es geht um Lebensfreude, um Leidenschaft und um die Möglichkeit, noch einmal das zu tun, was sein Leben so lange bereichert hat. Es geht um einen Traum, an dem er sich festhalten kann, während er mit dieser schweren Erkrankung kämpft.
Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Avery die Chance bekommt, diesen besonderen Moment zu erleben. Dass er noch einmal mit seinen Bandkollegen auf der Bühne stehen, die Musik spüren und einen Augenblick lang einfach wieder Sänger sein kann.
Niemand weiß, was die kommenden Monate bringen werden. Aber ich möchte ihm helfen, an diesem Wunsch festzuhalten und die Hoffnung nicht zu verlieren.
35.000 Euro für eine weitere Behandlungsmöglichkeit
In seiner jetzigen Situation sucht Avery nach jedem möglichen Hoffnungsschimmer.
Sein Wunsch ist eine Eigenbluttherapie, die er selbst finanzieren muss. Die Kosten hierfür betragen 35.000 Euro.
Diese Summe kann er allein nicht mehr aufbringen. Durch seine Erkrankung und den damit verbundenen Arbeitsausfall ist sein Einkommen weggebrochen. Gleichzeitig sind seine Ersparnisse durch die bisherigen Belastungen aufgebraucht.
Deshalb möchte ich gemeinsam mit euch versuchen, diese finanzielle Hürde zu überwinden.
Mit eurer Unterstützung möchten wir Avery die Möglichkeit geben, sich über diese Therapie und gegebenenfalls weitere medizinisch vertretbare Behandlungsmöglichkeiten beraten zu lassen. Gleichzeitig möchten wir ihm den finanziellen Druck nehmen, der zusätzlich auf seinen Schultern lastet.
Mir ist bewusst, dass niemand garantieren kann, ob diese Therapie helfen wird. Doch ich möchte meinem Bruder ermöglichen, weitere Wege zu prüfen, ohne dass allein die finanziellen Mittel darüber entscheiden.
35.000 Euro sind eine große Summe. Doch gemeinsam können wir versuchen, etwas zu bewegen. Jeder Beitrag kann helfen.
Meine Bitte an euch: Helft meinem Bruder!
Ich wende mich heute an euch als Schwester, die ihren Bruder liebt und ihm in dieser schweren Zeit so gerne mehr helfen würde, als es allein möglich ist.
Bitte unterstützt Avery auf seinem Weg.
• Jeder Euro zählt. Ganz gleich, ob ihr einen kleinen oder größeren Betrag spenden könnt – jeder Beitrag hilft, die finanzielle Belastung zu verringern.
• Jedes Teilen hilft. Wenn ihr selbst nicht spenden könnt, teilt diesen Aufruf bitte mit euren Freunden, Familien, Kollegen und in euren sozialen Netzwerken.
• Jede liebe Nachricht schenkt Kraft. Zu wissen, dass Menschen an ihn denken und ihn unterstützen, bedeutet Avery und uns als Familie sehr viel.
Ich wünsche mir für meinen Bruder, dass er noch viele wertvolle Momente erleben darf. Dass er Zeit mit den Menschen verbringen kann, die er liebt, seiner Leidenschaft für die Musik wieder näherkommt und seinem VfL Wolfsburg weiterhin die Daumen drücken kann.
Und ich wünsche mir, dass er im Februar 2027 noch einmal auf der Bühne steht – mit seiner Band „Personal Mode“, einem Mikrofon in der Hand und der Musik, die ihm so viel bedeutet.
Vielleicht können wir gemeinsam dazu beitragen, dass dieser Wunsch Wirklichkeit wird.
Avery hat sich über viele Jahre für andere Menschen eingesetzt und Familien in schwierigen Situationen geholfen. Jetzt bitte ich euch, gemeinsam mit mir für ihn da zu sein.
Lasst uns Avery zeigen, dass er nicht allein ist. Lasst uns gemeinsam Hoffnung schenken, finanzielle Sorgen lindern und ihm die Möglichkeit geben, an seinen Träumen festzuhalten.
Von ganzem Herzen danke ich jedem Einzelnen, der spendet, diesen Aufruf teilt oder Avery mit lieben Worten und guten Gedanken begleitet.
Jede Unterstützung bedeutet uns mehr, als ich in Worte fassen kann.
Danke, dass ihr mir helft, für meinen Bruder da zu sein. Danke, dass ihr Avery Hoffnung schenkt. ❤️
Virginia Scharfe
Seine Schwester



