Hilfe für die Frauen des Bremer Brustkrebs Skandals

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Hallo,
Ich bin die Tochter von Alexandra Hardorf, einer der Frauen, die vom Brustkrebs Skandal in Bremen betroffen sind.

Ich habe miterlebt, wie meine Mutter gegen den Krebs kämpfte und wie sie zusätzlich eine Behandlung durchstehen musste, die nach heutigem Stand nicht notwendig gewesen wäre.
In der Pathologie des Klinikums Bremen-Mitte wurden Brustkrebsbefunde falsch bewertet. Insgesamt sind 34 Patientinnen betroffen. Einige von ihnen erhielten aufgrund dieser Befunde über Monate Therapien, die medizinisch nicht angezeigt waren, darunter Chemotherapien und Antikörperbehandlungen sowie anschließende Operationen und Bestrahlung.

Für diese Frauen bedeutete das weit mehr als zusätzliche Arzttermine. Sie mussten Haarausfall, Schmerzen, Erschöpfung und Nervenschäden ertragen. Manche wissen bis heute nicht, welche langfristigen Folgen die unnötigen Medikamente für ihren Körper haben werden.

Meine Mutter Alexandra ist eine dieser Frauen.

Eine Krebsdiagnose verändert das Leben ohnehin grundlegend. Doch zu erfahren, dass ein Teil der belastenden Behandlung möglicherweise vermeidbar gewesen wäre, ist für die Betroffenen und ihre Familien nur schwer zu verkraften. Neben der Angst vor der Krankheit bleibt die Frage: Was wäre ihnen erspart geblieben, wenn der Befund richtig bewertet worden wäre?

Als der Skandal öffentlich wurde, erklärte der Direktor des Klinikums Bremen-Mitte, es habe einen Fehler des Klinikums gegeben und man werde die notwendigen Konsequenzen tragen. Auch politisch wurde den Frauen Unterstützung zugesagt.

Doch Monate später sieht die Realität anders aus.
Nach Angaben von Gesundheit Nord hatten bereits 17 der 34 betroffenen Frauen Schadensersatz- oder Schmerzensgeldansprüche geltend gemacht. Bis Ende August 2026 hatte die Geno in keinem einzigen dieser Fälle ihre Haftung anerkannt. Kein Geld war an die Betroffenen geflossen.

Stattdessen müssen die Frauen erneut Gutachten einholen und juristische Verfahren durchstehen, um ihre Ansprüche zu belegen. Das betrifft auch Fälle, in denen die Geno einzelnen Betroffenen bereits schriftlich bestätigt hat, dass ihr Befund falsch bewertet wurde und die daraus folgende Therapie nach heutigem Stand nicht notwendig gewesen wäre.

Die Frauen mussten deshalb inzwischen auf eigene Kosten einen Anwalt einschalten.

Für Menschen, die gerade eine schwere Erkrankung und ihre Folgen bewältigen müssen, ist das eine zusätzliche Belastung, emotional, organisatorisch und finanziell. Ein langwieriger Rechtsstreit darf nicht davon abhängen, ob jemand genug Geld hat, um sich sein Recht leisten zu können.

Genau hier wollen wir helfen.

Wir sammeln Geld, damit die betroffenen Frauen ihre Rechte durchsetzen können, unabhängig davon, ob sie selbst die finanziellen Mittel für einen langen juristischen Weg aufbringen können.

Die Spenden sollen insbesondere für Anwaltskosten, medizinische Gutachten, Verfahrenskosten und weitere unmittelbar mit der Aufarbeitung und Durchsetzung der Ansprüche verbundene Kosten der Betroffenen eingesetzt werden.

Diese Frauen haben eine Krebsdiagnose bewältigt. Sie haben Therapien, Ängste und Nebenwirkungen durchgestanden. Danach mussten sie erfahren, dass ihnen aufgrund falsch bewerteter Befunde möglicherweise Behandlungen zugemutet wurden, die sie nicht gebraucht hätten.

Jetzt brauchen sie Unterstützung, damit sie nicht auch noch auf ihr Recht verzichten müssen, weil ihnen die finanziellen Mittel für die notwendige rechtliche Auseinandersetzung fehlen.

Bitte helft uns, dafür zu sorgen, dass jede betroffene Frau die Möglichkeit bekommt, ihre Ansprüche prüfen zu lassen und für ihr Recht einzustehen.

Jede Spende hilft. Und wenn ihr nicht spenden könnt, helft uns bitte, diesen Aufruf zu teilen.

Für meine Mutter Alexandra und für alle Frauen, die bis heute mit den Folgen leben.

Danke für eure Unterstützung, egal ob spenden oder teilen, alles hilft!
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Sofia Hardorf
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Bremen
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