Helft mir, meine Queen zu retten

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Queen — tapfer bis zuletzt. Helft mir, ihr einen würdevollen Abschied zu schenken.

Meine kleine französische Bulldogge heisst Queen. Den Namen gab ich ihr, als mich der Tod von Königin Elizabeth II. tief berührte — obwohl ich kein Engländer bin. Sie war eine Frau, die ohne zu klagen standhaft blieb und bis zum letzten Tag ihre Aufgabe erfüllte. Diese Haltung hat mich tief beeindruckt. Und so wurde aus meiner Hündin meine ganz eigene Queen. Ihrem Namen macht sie alle Ehre: tapfer, würdevoll und voller Herz.

Als ich diese Kampagne begonnen habe, habe ich um ihr Leben gekämpft. Heute muss ich euch etwas erzählen, das mir das Herz bricht.

Queens Körper hat aufgehört, das Blut zu bilden, das sie am Leben hält. Wir haben alles versucht — hochdosiertes Cortison, ein Immunsuppressivum nach dem anderen, bis hin zum letzten Medikament, das die Medizin für diesen Fall kennt. Vor drei Wochen bekam sie dieses letzte Mittel. Diese Woche habe ich in der Klinik erfahren, dass auch es nicht anschlägt. Die Werte werden schlechter, nicht besser. Es gibt keinen Weg mehr zurück.

Und das Grausamste daran: Ich bin überzeugt, dass diese Krankheit durch eine Impfung ausgelöst wurde. Etwas, das sie schützen sollte, nimmt ihr das Leben. Ich werde nie ganz verstehen, warum ausgerechnet sie — dieses Wesen, das nichts als Liebe und Freude in die Welt gebracht hat.

Denn das ist Queen. Sie liebt das Meer über alles und kann stundenlang mit den Wellen spielen, ausgelassen und ganz sie selbst. Sie wandert vier, fünf Stunden am Stück, voller Abenteuerlust. Nachts kuschelt sie sich auf meinen Bauch, morgens begrüsst sie mich mit einem liebevollen Schmatzer. Sie legt ihren Kopf in meine Hand und schaut zu mir auf, als gäbe es keinen sichereren Ort auf der Welt.

Jetzt bin ich an der Reihe, für sie da zu sein — so wie sie immer für mich da war.

Ich habe aufgehört, gegen die Zeit zu kämpfen. Stattdessen will ich jede verbleibende Stunde mit Leben füllen. Am 31. August bekommt sie ihre letzte Bluttransfusion — nicht, um das Ende hinauszuzögern, sondern damit sie mit voller Kraft das erleben darf, was ihr zusteht: unsere letzte gemeinsame Reise ans Meer, vom 5. bis 21. September, dorthin, wo sie am glücklichsten ist. Am 16. September wird sie mitten auf dieser Reise vier Jahre alt — im Sand, in den Wellen, an meiner Seite.

Solange sie Appetit hat, solange sie laufen kann, solange es ihr gut geht, bleibt sie bei mir und bekommt jede Liebe, die dieses wunderbare Wesen verdient. Und wenn irgendwann der Moment kommt, an dem sie nicht mehr kann, dann werde ich das tun, was die grösste und schwerste Liebe von mir verlangt: Ich werde meine Hand auf ihr Herz legen und sie in den ewigen Schlaf begleiten. Ich werde sie nicht alleine gehen lassen — so wie sie mich nie alleine gelassen hat.

Warum ich das nicht allein schaffe
Ich möchte offen erzählen, warum ich das alleine nicht schaffe. Corona hat alles zerstört, was ich mir in über 25 Jahren aufgebaut hatte. Mein gesamtes Erspartes war weg – eine ganze Lebensleistung, einfach ausgelöscht, ohne jede Entschädigung. Ich führe mein eigenes Geschäft, arbeite aber im Grunde nur, um den Covid-Kredit zurückzuzahlen. Erst 2028 ist er abbezahlt. Bis dahin bleiben mir maximal CHF 4'500 brutto im Monat, und ich verzichte weiterhin auf vieles.

Diese Zeit hat mich fast das Leben gekostet. Ich bin in eine tiefe Depression gestürzt und brauchte ärztliche Behandlung, um überhaupt wieder Antrieb zu finden. Die Depression begleitet mich noch heute. Und dann kam Queen in mein Leben. Ihre Liebe, ihre Zuneigung, ihre fröhliche und herzliche Art haben mich am Leben gehalten. Sie hat mir einen Grund gegeben, weiterzumachen, als ich keinen mehr sah.

Umso schwerer fällt es mir, ausgerechnet jetzt, wo ich nur noch für sie da sein will, an meine finanziellen Grenzen zu stossen.

Bisher sind Kosten von CHF 18'047.50 (Stand 03.09.2026) entstanden. Dazu kommen jetzt noch:

  • womöglich eine weitere Bluttransfusion in der Höhe von rund CHF 1'300.00, da noch die Zweitmeinung des Tierspitals abzuwarten ist, ev weitere Testst gemacht werden und mögliche alternative Behandlungsmethoden aufgezeigt werden können
  • die letzte tierärztliche Kontrolle: rund CHF 500
  • und schliesslich der würdevolle Abschied

Damit steigen die medizinischen Kosten auf über CHF 20'000. Dazu kommt unsere letzte gemeinsame Reise, die ich mir eigentlich gar nicht leisten kann — durch die stark gestiegenen Hotelpreise rund CHF 4'000 bis 5'000. Mein Ziel bleiben deshalb die CHF 20'000. Diese Summe würde die grösste Last von meinen Schultern nehmen und mir erlauben, diese letzten kostbaren Wochen ganz für Queen da zu sein, statt Nacht für Nacht wach zu liegen und zu rechnen.

Für Queen habe ich in dieser Zeit auch Lieder geschrieben. Nachdem ich eine ganze Woche lang nur geweint hatte, widmete ich ihr den Song „I'll be your shore" — ich werde dein Ufer sein. Genau das versuche ich für sie zu sein, bis zum letzten Tag.

Ich hoffe, dass ich trotz all der Tränen auch loslassen kann, wenn es so weit ist. Denn manchmal ist das Loslassen die letzte und grösste Form der Liebe.

Jeder Beitrag, egal wie klein, hilft mir, ihr diesen Abschied in Würde und Liebe zu schenken. Und wenn du gerade nicht spenden kannst: Auch das Teilen dieser Geschichte trägt uns weiter, als du ahnst.

Von Herzen danke, dass du Queens Geschichte mit uns trägst.

Meine Dame. Mein Herz. Meine Queen.

Queen beim Kuscheln auf meinem Bauch.

Schöne Stunden am Strand von Tropea. Sie liebt das Meer über alles und kann stundenlang mit den Wellen spielen. Auch Schwimmen tut sie gerne.

Queen mit ihrem süssen Blick.

In den Ferien am Strand. Sie mag es stundenlang mit den Wellen zu spielen. Aber jetzt sind wir ein bisschen k.o.

Beim kuscheln auf meinem Bauch. Das liebt sie.


Sie mag es auch ihren Kopf in meinem Schoss zu legen. Während ich sie immer wieder kraule. Sie mag es auch am Bauch gekrault zu werden.


Queen beim Sessellift fahren. Wandern und Abenteuer mag sie auch sehr gerne. Sogar 4-5 Stunden wandern machen ihr Spass. Atemprobleme, was sonst bei dieser Rasse ein Problem ist, hat sie keine. Ich schaue auch dafür, dass sie ihr Idealgewicht hat und viel Bewegung hat.

Für meine geliebte Queen habe ich ein paar Songs geschrieben und veröffentlicht: Zu den Songs . Nachdem ich eine Woche lang nur geweint habe, habe ich ihr den Song "I'll be your shore" gewidmet.
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Rolf Haefeli
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Zürich
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