Unterstützung für eine Revisionsklage Assistenzhund

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2834 € gesammelt, Spendenziel: 3,5 Tsd. €

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Unterstützung für eine Revisionsklage Assistenzhund

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Wir möchten einen Präzedenzfall vor dem Landessozialgericht erkämpfen und brauchen Hilfe!

Meine Freundin hat einen PTBS Assistenzhund, einen Border Collie, die June. June hat das Leben meiner Freundin von Grund auf verändert: Bevor es June gab, lebte meine Freundin in einer betreuten Wohngruppe, konnte nicht arbeiten, war nicht mobil, konnte alleine kaum auf die Straße gehen und selbstverständlich konnte sie auch nicht arbeiten. Im Schnitt musste sie 2 mal im Jahr für mehrere Wochen in eine Klinik.
Seit es June gibt, ist sie ausgezogen aus dem betreuten Wohnen in eine eigene Wohnung, fährt Auto und Öffis, kann selber entscheiden, wann sie einkaufen gehen möchte und wann zum Arzt, kann arbeiten gehen und muss nicht mehr in die Klinik. Dieser Hund hat ihr Leben in so vielerlei Hinsicht verändert, das ist unglaublich.

June warnt vor Dissoziationen, bringt meine Freundin nach Hause, findet Sitzplätze wenn meine Freundin nicht mehr klar sehen kann, hält Menschen auf Abstand, beendet Dissoziationen, gibt Sicherheit, zeigt meiner Freundin, dass sie nicht alleine ist und begleitet überall hin.

June ist fertig ausgebildet und hat die Prüfung und die Anerkennung. Aber: Es sind noch Ausbildungskosten offen. Diese wurden bei der Krankenkasse beantragt, die aber abgelehnt hat. In erster Instanz hat meine Freundin vor Gericht gewonnen. Die Krankenkasse muss zahlen und die Anwaltskosten übernehmen. Jetzt ist die Krankenkasse aber in Revision gegangen und meine Freundin sitzt auf den Anwaltskosten und muss Geld zusammen bekommen für die nächste Instanz, sonst kann sie nicht weiter kämpfen - und wir, alle Assistenzhundehalter, brauchen dieses Urteil so dringend!!!

Assistenzhunde sind seit dem Assistenzhundegesetz Blindenführhunden gleich gestellt. Trotzdem weigern sich die Krankenkassen nach wie vor, die Hunde zu bezahlen. Rechnet man das durch, sparen diese Hunde in sehr vielen Fällen den Krankenkassen unglaublich viel Geld, weil Menschen selbstständiger werden, Betreuung wegfällt, arbeiten gehen können, nicht mehr oder deutlich weniger in die Klinik müssen.

Helft bitte meiner Freundin, ihr Recht und ein für uns alle wichtiges Urteil zu erkämpfen!

Die 3.500 Euro setzen sich zusammen aus den bisher angefallenen Anwaltskosten und den erwarteten Kosten für das Revisionsverfahren.
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Organisator:in

Nele Völkel
Organisator:in
Hürth

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