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Moini,
einige von euch kennen mich vielleicht von Bluesky. Dort rede ich öffentlich über mich und mein Leben. Hier seht ihr mich auch mal auf einem Foto.
Vor 3 Jahren wurde deutlich, dass ich Hilfe benötige, weswegen ich mich auf die Suche nach einem Therapieplatz begeben habe - leider ohne Erfolg. Da es dringender wurde, hat sich mein Mann entschlossen, mir die Therapie bei einer privaten Therapeutin zu zahlen. Nun hat er für sich selbst entschieden, dass 1 Jahr zu lange sei und nicht die von ihm gewünschten Erfolge gebracht hat.
Ich schäme mich. Das könnt ihr mir glauben. Aufgrund verschiedenster Fehlentscheidungen der Vergangenheit habe ich keine Rücklagen und zahle nebenbei noch Schulden ab. Ich beziehe Krankengeld, habe Ausgaben und es reicht hinten und vorne nicht für die lebensnotwendige Therapie. Meine Krankenkasse hat die erste Kostenübernahme abgelehnt. Der ganze Prozess hat unfassbar viel Geld gekostet, für einen zweiten Anlauf habe ich kein Geld und ein Wechsel der Krankenkasse ist aktuell nicht möglich, da ich ja Krankengeld beziehe und mir keine Lücke in den Zahlungen erlauben darf.
Das Spendenziel würde 1 Jahr Therapie abdecken. Ich habe es einfach zur Sicherheit so hoch gesteckt. Sollte ich zwischenzeitlich eine andere Lösung finden, melde ich mich und dann würde ich mit dem Überschuss gerne einer anderen Person oder Organisation helfen. Oder irgendwas anderes machen, was euch vielleicht noch einfällt.
Ich werde selbstverständlich versuchen, einen erneuten Anlauf für die Kostenübernahme zu starten. Bis dahin brauche ich leider eure Hilfe. Ich komme mit meiner Therapeutin so gut zurecht und anders als mein Mann finde ich schon, dass ich immense Fortschritte gemacht habe, seit ich bei ihr bin. Ich bin chronisch krank und kann mich nicht um alles gleichzeitig kümmern. Ich muss schließlich schauen, dass ich jetzt hier raus komme, was eigenes finde und irgendwie anders meine finanziellen Probleme löse. Das Geld ist AUSSCHLIESSLICH für die Therapie. Sonst für nichts anderes! Für den Rest finde ich schon eine Lösung. Ich möchte einfach nur wissen, dass ich zur Therapie gehen kann.
Falls ihr immer noch lest: Danke, ihr seid großartig.
Da ich autistisch bin, bereiten mir Änderungen Probleme. Eine neue Therapie wäre Stress für mich. Die Suche würde mich massivst zurück werfen. Und selbst ein stationärer Aufenthalt ist nicht einfach so möglich. Die Wartezeiten sind lächerlich lang und ein Therapieplatz bedeutet nicht automatisch, dass die Therapie dann auch funktioniert.
Ich danke euch für eure Unterstützung!
Falls ihr immer noch lest: ich kann häkeln und habe viel Garn hier. Schreibt mir einfach, wenn ich euch was häkeln soll. Wir finden da was! Da bin ich mir sicher.
Das Angebot ist übrigens ernst gemeint. Selbst, wenn es „nur“ was ganz kleines ist. Es ist das Mindeste, was ich machen kann.

